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"Fahrwerkprobleme" bei der SPD - Mehr als nur Zufall?
Nach 9/11: Ereignisse am Stuttgarter Flughafen mit den
SPD-Politikern Herta Däubler-Gmelin und Franz Müntefering - Zufälle oder Antworten auf (amerika-)kritische Äußerungen?
 
Ein Unglück kommt selten alleine -
das könnte man bezüglich des Stutt-garter Flughafens und der SPD mei-
nen. Im Jahr 2002 durchlebte die ehe-
malige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin beim Anflug auf den Stuttgar-
ter Flughafen einen Schock, weil das Fahrwerk der Maschine nicht ausfahr-
en wollte. Einen Vorfall, den auch zufälligerweise der Autor Dan Davis damals live vor Ort am Flughafen mitverfolg en konnte. Im September 2009 dann das nächste Ereignis am Stuttgarter Flughafen mit dem SPD-Politiker Franz Müntefering...
Auch hier fuhr das Fahrwerk der
Maschine nicht aus, ein Vorfall, der
in einer Notlandung endete. Doch
was ereignete sich jeweils kurz zuvor
im Leben der (amerika-)kritischen
(bezogen auf die US-Politik) SPD-
Politiker? Und vor allem danach?

Hatte die ehemalige Justizministerin
Herta Däubler-Gmelin im Jahr 2002 nicht schon genug Ärger durch einen verzerrten Bericht über einen angeblich von ihr ge-
machten Bush-Hitler-Vergleich am Hals, der um die Welt ging und die guten diplo-
matischen Beziehungen zu den USA auf den Prüfstand stellte, so musste sie am 16. September 2002 gleich noch einen Schock verkraften: Kurze Zeit nach dem Interview zu dem beschriebenen Vorfall konnte beim Landeanflug auf den Stutt-
garter Flughafen das Fahrwerk der Ma-
schine nicht ausfahren, in dem diese
saß, und das Flugzeug musste durch-
starten. In der BILD-Zeitung las man am Tag des Vorfalls die Überschrift " Angst um Frau Däubler Gmelin". Dies geschah am besagten 16. September 2002 um 16.25 Uhr. Nach 12 bangen Minuten konnte das Fahrwerk schließlich doch ausgefahren werden und das Flugzeug landete sicher, ohne das etwas Schlimmeres passierte.
 
Allerdings zeigte die Hetzkampagne gegen Frau Däubler-Gmelin auf politischer Ebene zur damaligen Zeit umso
mehr negative Wirkung, obwohl sie dem angeblichen Zitat, welches sie gegenüber dem Journalisten geäußert haben soll, glaubhaft entschieden widersprach. Ergänzend schrieb Frau Däubler-Gmelin Dan Davis am 15. März 2005 folgendes zu diesem Thema:
"Sie haben sicherlich auch zur Kenntnis genommen, daß meine Kritik an der Politik von Präs. Bush heute eigent-
lich von allen Verantwortlichen geteilt und z. T. sehr viel schärfer wiederholt wird. Leider sind sie - im Hinblick auf
Folter, das Rechtssystem, das illegale Vorgehen im Irak, die unverantwortliche Haltung gegen UN und den

Internationalen Strafgerichtshof..... - heute mehr als offensichtlich berechtigt. Auch die Vorgehensweise gegen die
Presse gehört sicherlich in diese Richtung. Im übrigen können Sie das alles in US-Zeitungen sehr gut nachlesen,
teilweise früher und schärfer als im Spiegel.
Lassen Sie mich nur nochmals darauf hinweisen, daß Gleichstellungen Bush-Hitler nicht meine Sache sind, da die Nazis historisch singuläres Unrecht getan haben. Diese Verzerrung war vielmehr Sache des Journalisten, der sonst
nie in seinem Leben in die Tagesschau gekommen wäre - wenige Tage vor der Bundestagswahl, das wahr wohl für seine Eitelkeit zu verlockend.
Im übrigen finde ich es gut, wenn auch Sie sich mit dem Zustand und der Entwicklung in unserem Land, in Europa und in der Welt auseinandersetzen."
(Quelle: D. Bosch (Dan Davis), 15. März 2005 / Aus Schreiben von Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin)

Auch der Buchautor und Herausgeber des Magazins COVER UP! Dan Davis wurde Augenzeuge des Vorfalls am Stuttgarter Flughafen im Jahr 2002. Im Jahr 2005 folgte er einer Einladung von Frau Herta Däubler-Gmelin in die SPD-Zentrale in Tübingen, um dort unter vier Augen mit ihr über das Weltgeschehen und einige andere Dinge zu reden.
 
Dan Davis kann aus seinem Gespräch mit Frau Herta-Däubler Gmelin bestätigen, dass die Vorwürfe zum damali-
gen angeblichen Bush-Hitler-Vergleich von ihr auch vor ihm glaubhaft ausgeräumt wurden und es sich hierbei um
eine Verdrehung der wahren Aussage handelte, welche ihr in Folge in den Mund gelegt wurde. Überschreiben könnte man das Treffen mit einem offenen Meinungsaustausch über das Thema Weltpolitik. Aber ein Thema am Rande war natürlich auch der Vorfall am Stuttgarter Flughafen, der ein glückliches Ende nahm.
 
Das die SPD, welche sich vor dem 2. Irakkrieg größtenteils gegen ein militärisches Eingreifen aussprach und eine friedliche Lösung einem Angriff vorzog, nicht gerade der Wunschkandidat der USA bei der Bundestagswahl vom 27. September 2009 gewesen ist , versteht sich von selbst. War doch die CDU, allen voran die jetzige Kanzlerin Angela Merkel,  viel mehr dem Vorgehen der USA im Irak angetan und unterstützte es größtenteils. Wer erinnert sich nicht an die Aussagen von Donald Rumsfeld bezüglich des "alten" und "neuen Europas" bezogen auf Länder wie Frank-
reich und Deutschland.  Nach der desaströsen Niederlage der SPD im Jahr 2009 kündigte Franz Müntefering dann auch in Folge an, auf dem SPD-Parteitag vom 13. bis 15. November 2009 in Dresden nicht mehr als Vorsitzender
zu kandidieren.
Franz Müntefering wird unter anderem herausragend erwähnt, da er das Investitionsverhalten von Investmentgesell-
schaften und Hedge-Fonds kritisierte. Derartige Kritik wäre bis dahin nur von Globalisierungskritikern (zu denen
Gruppierungen wie ATTAC und andere gezählt werden) geäußert worden, liest man bei Wikipedia. Er verglich diese mit Heuschrecken und löste damit die "Heuschreckendebatte" aus. Vor dem 2. Irakkrieg nach dem 11. September
2001 sagte Müntefering, dass eine von der SPD geführte Bundesregierung auch dann ein militärisches Vorgehen
gegen den Irak nicht unterstützen würde, wenn sich dieses auf ein Mandat der Vereinten Nationen stützen würde (Quelle: FAZ, 11.09.2002, Nr. 211, S.2).
 
Nur wenige Tage vor dem Wahldesaster musste sich der kritische SPD-Politiker wohl unweigerlich an die unheilvol-
len Minuten, welche die SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin auf dem Stuttgarter Flughafen im Jahr 2002 durchlit-
ten hatte, erinnert fühlen, als er am 14. September 2009 (auch der Vorfall um Frau Däubler-Gmelin fand im Monat
September statt) beim Anflug auf den Flughafen Stuttgart in einer Fokker 100 saß, bei der das Fahrwerk ebenfalls nicht ausfuhr.
Diesmal ging der Vorfall nicht ganz so glimpflich ab. Denn die Maschine, in der Franz Müntefering saß, musste eine Notlandung hinlegen und wurde dabei schwer beschädigt. Doch die Passagiere blieben glücklicherweise unverletzt.
Wenige Tage später verkündete Franz Müntefering im September 2009, nicht mehr kandidieren zu wollen.
 
Fazit: Nicht ausgefahrene Fahrwerke als zufällige Vorboten "politischer Abstürze"?
 
 
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Notlandung am Flughafen Stuttgart || Nachrichten-Bericht ||
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Wollen wir hoffen, dass die Zufälle um den  Stuttgarter Flughafen und den Monat September mit dem Vorfall von
Franz Müntefering inbezug auf nicht aus gefahrene Fahrwerke um Politiker der SPD an diesem Tag ein entgültiges
Ende gefunden haben und es keinen Zusammenhang dieser Vorfälle zu deren (amerika-)kritischer Außenpolitik gibt.
An der Südseite des Flughafens Stuttgart befindet sich ein Stützpunkt der US-Army.

Auffallend sind die beiden Vorfälle am Stuttgarter Flughafen mit kritischen Politikern der SPD-Regierung in jeden
Fall. Und im besten Fall ein unglücklicher Zufall und keine Sabotage. Ursache der Notlandung der Fokker 100 mit
Franz Müntefering an Bord war ein gelöstes Ventilteil.

Zusammenfassung: Beide Vorfälle ereigneten sich (wie 9/11) im Monat September, beide betrafen SPD-Politiker,
beide Vorfälle ereigneten sich am Stuttgarter Flughafen, in beiden Fällen fuhr das Fahrwerk der Maschinen nicht aus,
bei beiden Politikern waren diese Vorfälle der unheimliche Vorbote für deren "politischen Absturz" in direkter Folge.
Einzeln genommen wäre der Vorfall sicher kaum erwähnenswert, ebenso wie der Einschlag in nur einen Turm des WTC am 11. September 2001 wahrscheinlich erst einmal von vielen als Flugunfall gewertet worden wäre. Erst durch den 2. Einschlag ins WTC wurde die Tragweite der Geschehnisse deutlich. Und auch bei den Vorfällen am Stuttgar-
ter Flughafen, die zwei bedeutende deutsche Politiker betrafen, die sich kritisch über die US-Politik nach 9/11 und den danach ausufernden "Kampf gegen den Terror" geäußerten hatten, wiederholte sich hier auf unheimliche Weise ein Ereignis in vielen Details, was aufhorchen läßt. Wenn auch in der breiten Bevölkerung und in den bekannten Medien bislang unbeachtet. War es auch hier ein (warnender) Akt des Terrors - oder doch nur eine unglückliche Verkettung von Zufällen?   

Wie auch immer - am 30. April 2005 sendete Dan Davis Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin eine Email, die unter anderem folgende Frage beinhaltete:
"...Haben Sie das Interview selbst, in welchem Sie falsch zitiert wurden - trotz der von Ihnen zurecht angemerkten Kritik an Präsident Bush - vor oder nach dem Vorfall am Stuttgarter Flughafen gegeben? Der Ärger begann ja kurz danach. Aber trotzdem würde mich dies interessieren..."

Daraufhin erhielt Dan Davis wenige Tage später, am 9. Mai 2005, eine Antwort von R. Schelling aus dem Wahlkreis-
büro der SPD in Tübingen per Email mit folgendem Inhalt (Auszug):
"Frau Däubler-Gmelin möchte Ihre Fragen nicht per Mail, sondern persönlich beantworten..."

(Copyright: Dan Davis, COVER UP! Newsmagazine)

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