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Zeitmaschinen - Eine verborgene Realität?
Der Tag an dem die Götter starben: ERICH VON DÄNIKEN - Spezial Teil 1
 
Es gibt Bücher, welche auf den ersten Blick völlig harmlos wirken. So auch
das Werk "Der Tag an dem die Götter starben" von Walter Ernsting. Wer nichts
mit diesem Namen anfangen kann - Walter Ernsting ist der Mitbegründer der weltbekannten Perry Rhodan Saga und vielen Lesern unter seinem dort verwendeten Pseudonym Clark Dalton bekannt. Ernsting ist vor einigen Jahren verstorben. Zuvor hat er aber einige herausragende Bücher unter seinem
echten Namen veröffentlicht. Dazu zählt der angebliche Tatsachenroman "Die unterirdische Macht" und das bereits erwähnte Werk "Der Tag an dem die
Götter starben". 
 
 
Ernsting, der in der Nähe von Salzburg wohnte, berichtet hierin von einer unglaub-
lichen Geschichte - nämlich von der
Realität einer Zeitmaschine und Zeitreisen.
 
Das hinter diesem Buch anscheinend mehr
als nur ein spannender Roman steckt, ist
einem Brief zu entnehmen, den kein gerin-
gerer als Erich von Däniken an seinen alten Freund Walter Ernsting geschickt hat, als
dieser ihm gegenüber die Absicht äußerte,
die Geschichte in Romanform zu veröffent-
lichen. Der Brief wird im vorderen Teil des
Buches abgedruckt. Darin schreibt Däniken:
 
"Mein lieber Walter,
soeben lege ich Dein Manuskript aus den Händen. Ich bin begeistert und betroffen. Denkst Du ernsthaft daran, Deine Erlebnisse zu veröffentlichen? Eigentlich bestünde Anlaß zu hemmungsloser Heiterkeit. Kein Mensch wird Dir diese Story abnehmen! Dem Himmel sei Dank! Man wird Dich und mich auslachen. Bloß sind wir das nicht schon gewohnt? Und die wenigen, die verstehen und denken ... sag mal, muß ich nicht befürchten, bei meinen zukünftigen Reisen dauernd Spione auf den Fersen zu haben? Hier mein Vorschlag: Du verwendest das Manuskript nur für den Hausgebrauch. Laß es unter Freunden zirkulieren. Mehr nicht. Und wenn Du tatsächlich denkst, dass ein Verleger die Geschichte drucken will, dann ändere die wichtigen Daten. Mach aus mir irgend etwas anderes, aus Sacsayhuaman werde die Wüste Gobi, aus unserem Freund, Professor +++, zaubere einen »Vandenbergen« - guter Name, haut immer hin! und insbesondere, ich flehe Dich an: Vertusche den Standort der Station! Versetze sie nach Arabien, meinetwegen zur Königin von Saba oder in den hohen Norden. Heiliger Strohsack! Stell Dir bloß vor, unsere närrische Welt organisiert Expeditionen und Wallfahrten nach Sacsa-
yhuaman. Oder die Militärs dort - es hat stets genug Verrückte,  wollen an die Zeitmaschine ... nicht auszudenken! Und eines Tages muß ich dann tatsächlich flüchten: In die Zeit. Verschone mich! Ich habe auf dieser Ebene noch einiges auf dem Programm, bevor ich mich abmelde. Tschau! In alter Treue,
 
Dein Erich"
 
In einem spektakulären Interview von Secret TV in der Sendung "Unzensiert" wurde Erich von Däniken auch auf den Wahrheitsgehalt hinter dem Roman "Der Tag an dem die Götter starben" von Walter Ernsting und seinem dort abgedruckten Brief befragt. Darin bestätigt er: Hinter der Geschichte steckt mehr als nur ein spannender Roman.
Auch wenn einige Namen und Daten bewußt verändert wurden.

Kommentare von Erich von Däniken zu "Der Tag, an dem die Götter starben"
Gerhard Hillmert berichtet auf seiner Homepage über "Der Tag, an dem die Götter starben": In einem Gespräch sagte mir Erich von Däniken: "Es ist alles wahr, alles hat so stattgefunden"!
 
Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Abendessens in der Bar des Dorinthotels in Beatenberg im Dezember 2000
sagte Walter-Jörg Langbein zu Erich: "Bei mir auf dem Forum hat kürzlich einer einen Eintrag gemacht über das
Buch vom Walter Ernsting 'Der Tag, an dem die Götter starben'. Der Typ erzählte, er sei auf einem Vortrag von Dir
gewesen und hätte sich anschließend ein Buch signieren lassen und zu Dir gesagt: 'Herr von Däniken, Sie wissen doch viel mehr als sie schreiben!' worauf Du geantwortet hast: 'Lesen Sie 'Der Tag an dem die Götter starben'!" "Ja, das ist gut möglich!" nickte Erich. "Und dieser Typ scheint den Roman sehr ernst zu nehmen und glaubt jedes
Wort, was da drin steht." "Der Roman ist sehr ernst zu nehmen..." nickte Erich nachdenklich.

Im November 1998 sagte ich zu Erich nach einem Vortrag als wir uns über das Buch unterhielten: "Man kann Dich und den Walter dazu fragen, was man will, Ihr sagt ja nichts dazu...". "Das ist eben nicht die Situation dazu...", druckste Erich ein wenig herum, "...schau, wenn wir die Wahrheit sagen würden, dann würdest Du es ohnehin nicht glauben!"

Im Oktober 1999 war ich auf einem Seminar mit Erich. Dort sagte EvD abends -es ging schon auf Mitternacht zu-: "Ich habe der Stiftung von MoW mein ganzes Archiv, 60.000 Bilder und unzählige Dokumente, einfach alles, ver-
macht Die können das alles haben. Wenn ich mal den Gong zur nächsten Runde angetreten habe, fangen sie dann
an zu grübeln und zu suchen. Und sie werden plötzlich merken, was es mit der Zeitmaschine in Peru auf sich hat,
wo die Knochen sind, Du weißt schon, die im Sakrophag vom Holly Golly, und noch ein paar andere Geschichten.
Lustig!".

Am ersten Abend einer Ägyptenreise im Jahr 2000 sprach der Reiseteilnehmer Tobias Riesbeck Erich auf den
Roman "Der Tag an dem die Götter starben" an. Die Antwort des Schweizers war knapp und bündig: "Es ist mehr
als nur ein Roman!"
 

Erich von Däniken in einem Interview mit Jo Conrad im Jahr 2007 zum Thema:

Erich von Däniken: "Die Zeitmaschine gibt es nicht
mehr. Also im Wesentlichen: Die Grundidee die da
der Walter  Ernsting hatte, die hat sich tatsächlich
abgespielt ...  Da gab es einen Professor ...  Und der
war in den peruanischen Anden, oberhalb von Cusco,
und hat dort eine antike Technologie entdeckt. Und
durch irgendeinen Zufall kam dieser Professor in einer
anderen Zeit wieder zum Vorschein. Das hat ihn sehr
sehr beunruhigt und darüber hat er dann mit mir
gesprochen. Und so kam eines zum anderen...

Aber diese Zeitmaschine gibt es heute nicht mehr.
Nur – der Ort und die explodierten Felsen – die gibt es
alle! Die kann man sehen! Die habe ich fotografiert."     




Dan Davis: Interview mit ERICH VON DÄNIKEN (im Jahr 2011)
Dan Davis: Sprechen wir über ein Buch, welches nicht direkt von Dir sondern von einem guten Freund von Dir ist,
ich meine den Roman „Der Tag an dem die Götter starben“ von Walter Ernsting. Du hast es auch in einem anderen Interview angesprochen, dort ging es ja auch um eine Zeitmaschine.
 
Erich von Däniken: Richtig…
 
Dan Davis: …Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hast Du damals auch gesagt, der Roman sei eine Mischung aus Fiktion und aber auch einer tatsächlich erlebten Geschichte dahinter.
 
Erich von Däniken: Richtig…
 
Dan Davis: Und jetzt wollte ich fragen, ob Du zu dem Buch noch ein paar Worte sagen kannst.
 
Erich von Däniken: (lacht – Pause – lacht – Pause – dann:)
Der Walter Ernsting mit dem Pseudonym Clark Dalton und ich wir haben das gemeinsam geschrieben! Er ein
Kapitel und ich ein Kapitel. Die Geschichte von der Zeitreise stammte von ihm. Die ganze Geschichte von den
lokalen Orten, also wo es stattgefunden hat, die stammten alle von mir. Und diese Orte stimmen alle. Ich habe vor
6 Monaten eine Reisegruppe von 35 Leuten nach Peru geführt, die hatten alle das Buch gelesen, wir sind hinauf-
geklettert oberhalb der Inka-Festung Sacsayhuamán, und wir haben die Felsen gefunden. Und ich habe gesagt
`Hier drin müssen die Felsen abgeschnitten sein, wir werden sie finden`. Wir haben auch das Tunnel gefunden, wo
die Eingänge sind. Das steht alles. Die Geschichte mit der Zeitverschiebung ist Walters Idee und er war ein brilli-
anter und sehr liebenswerter Mann.   
 
Dan Davis: Er hat ja auch an den Perry Rhodan-Romanen mitgeschrieben.

Erich von Däniken: Er hat auch sehr viele Zeitreise-Stories in Romanform geschrieben.

Dan Davis: Mir ist aufgefallen, als ich „Der Tag an dem die Götter starben“ von Walter Ernsting gelesen habe, der
Titel sehr stark an Dein Buch „Der Tag an dem dieGötter kamen“ erinnert. Zufall?

Erich von Däniken: Nein das war Absicht! Das war tatsächlich Absicht. Das haben wir so gemacht. Bei mir kamen die Götter.  Ich habe mich ja sogar auf ein Datum festgelegt.

Dan Davis: Was mir noch aufgefallen ist beim Lesen des Buches, dass Du mit dem Walter zusammengeschrieben hast, dass einige Beschreibungen um die hochtechnische Kolonie dort, wenn ich es einmal so benennen darf,
stark an die Mythen über Atlantis erinnern sowie den in der Bibel beschriebenen Sturz der Götter (die auf die Erde
verbannten Kolonie?). Walter Ernsting hat das Volk Altairer genannt, was ebenfalls an Atlantis erinnert. War dies Absicht oder ist dieser bei mir entstandene Eindruck eher Zufall?
 
Erich von Däniken: Nein, nein, ist absichtlich. Ich habe zwar nicht an Atlantis gedacht, sondern an altindische T
exte. Im Alten Indien gibt es tatsächlich Beschreibungen, die ziemlich dem ähneln, was wir dort in dem Buch drin
haben. Also es gab Kolonien, Felsen sind zerschnitten worden, sie konnten sich in kleinen Fahrzeugen über die
Erde erheben, die Fahrzeuge nannten sie Vimanas, und die Vimanas waren definitiv außerirdische Fahrzeuge,
denn auf der Erde gab es keine Entwicklung, keine Infrastruktur, keine Fabriken, nichts, die Vimanas wurden von
Göttern oder Menschen, die in der göttlichen Schule waren, bedient. Das haben wir da entnommen aus dem Alten
Indien.

Worum geht es in dem Buch?
Walter Ernsting fährt zusammen mit einem Freund im Frühjahr 1965 nach Davos, um Ferien zu machen. Dort übernachtet er im Hotel Rosenhügel und wird -als bekannter SF-Autor - vom Pächter, einem gewissen Erich von X,
angesprochen. Die beiden vertiefen sich in eine lange Diskussion, in der Ernsting erfährt, dass Erich von X an
einem Buch mit dem Titel "Erinnerungen an die Zukunft" schreibt. In einem kleinen Hinterraum des Hotels erzählt
der Schweizer Walter Ernsting, dass er 1954 in Ägypten gewesen sei und dort von einem Professor, der im Buch
das Pseudonym Aristide Holmes trägt, angesprochen wurde. (Anmerkung: nach einiger Recherche ist mir mittlerw-
eile der echte Name des Professors bekannt!) Holmes erzählt Erich eine phantastische Geschichte über eine
hochmoderne aber gleichermassen über 20.000 Jahre alte geheime Kammer in den Anden oberhalb von Cuzco,
eine Jahrtausende alte Laserpistole und eine Zeitmaschine. Nach diesem Bericht übergibt Holmes Erich von X.
eine kleine steinerne "Sphinx", die als Schlüssel für die Kammer und damit als Zugang zur Zeitmaschine fungiert
und trägt ihm auf nach Cuzco zu reisen und die Zeitmaschine auszuprobieren. Er sei mittlerweile zu alt dafür. (Anmerkung: Der echt "Holmes" ist noch vor der Jahrhundertwende geboren). Da Erich zu dieser Zeit eine Reihe
von Problemen am Hals hatte und das Hotel nicht zu lange allein lassen wollte, bat er Walter Ernsting, die Sphinx mitzunehmen, für ihn nach Peru zu reisen und dort die ganze Geschichte zu verifizieren. Insbesondere den Punkt, der die Zeitmaschine anging. Gesagt getan: Ernsting nimmt die Steinfigur mit und reist ein viertel Jahr später, im September 1965 nach Peru. Via Erich und Holmes hatte er die Adresse eines Kontaktmannes in Cuzco dabei, der den Namen Jacques Ferrant hatte und gebürtiger Franzose war. Ferrant empfängt Ernsting und ist erstaunt, dass nicht der erwartete Erich von X gekommen ist. Die beiden unterhalten sich über die Anlage oberhalb von Cuzco
und die Zeitmaschine. Anschließend präsentiert Ferrant Walter Ernsting eine 23.000 Jahre alte Energiewaffe, die Holmes Anfang der 30er Jahre aus der Höhle oberhalb von Cuzco mitbrachte. Die Waffe stellt sich als Laser
heraus und wurde dafür verwendet eine unterirdische Höhle oberhalb der Festung Sacsayhuaman geradezu aus
dem Fels zu schneiden.Am nächsten Tag bricht Walter Ernsting (auf den ersten Kilometern noch begleitet von
Jacques Ferrant) auf, um die geheime Kammer zu finden. Es dauert nicht lang, da hat Ernsting den Eingang
entdeckt und steht vor einer Sperrwand. Genau der Anweisung von Erich (bzw. Holmes) folgend entdeckt der
Gründer der Perry Rhodan Serie ein kleines rechteckiges Loch, welches die Funktion eines Schlüssellochs hat.
In letzteres schob Ernsting vorsichtig in einem bestimmten Winkel die kleine steinerne Sphinx, die die Funktion
eines Schlüsssels besaß. Daraufhin bewegte sich langsam eine Trennwand von oben nach unten und bot Zugang
zur geheimen Kammer, in der neben einigem anderen auch die Zeitmaschine war. Nach einigem Zögern und
Überlegen überwindet sich der Autor die Zeitmaschine auszuprobieren - und wird 23.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Er befindet sich immer noch in der Festung oberhalb von Sacsayhuaman aber alles sieht wesentlich
neuer aus. Kurz darauf wird er von zwei kugelförmigen Robotern empfangen und in eine Art Palast geführt. Vorbei
an einer Radarantenne und einem Kontrollraum wird der Autor schließlich zu einem Mann mit Kommandogewalt,
den er den "Kommandanten" nennt geführt. Jegliche Konversation beschränkte sich auf Zeichensprache. Nach
einigem Hin und Her wird Ernsting in einem gut ausgestatteten Gästeappartement untergebracht. Darin erregen
einige Kugeln neben einer Art Fernsehapparat seine Aufmerksamkeit. Nach kurzer Untersuchung hatte Ernsting
herausgefunden, dass es sich dabei offenbar um eine Art Videorekorder handeln musste. Er steckt eine der
Kugeln auf einen grünen Bolzen und erfährt über den Bildschirm einen Teil der Geschichte seiner "Gastgeber".
Der Bildschirm zeigte eine tropische Landschaft mit einer fremdartigen Vegetation und an Himmel zwei Sonnen.
Zudem ein spinnenartiges Raumschiff, welches Zehntausenden von Menschen Platz bot und nach einer Notlan-
dung auf dem Planeten mit den zwei Sonnen wieder "flott" gemacht wurde. In einer weiteren Filmkugel war der
Anflug auf die Erde gefilmt, ebenso wie Aufnahmen der Erde vom Mond aus. Am nächsten Tag wird der Autor in
das Büro eines Herrn geführt, der sich mit den Ausserirdischen in ihrer Sprache verständigen konnte. Zudem
sprach der Herr Deutsch - es war Prof. Aristide Holmes. Die beiden unterhalten sich lange Zeit -auch über Erich
von X-, dann übergibt Holmes Ernsting einen Stapel Papier. Es war ein Manuskript an dem er arbeitete. Der SF-Autor liest in seinem Appartement den Bericht und erfährt, dass vor 40.000 Jahren erstmals Altairer auf der
Erde landeten und eine Beobachtungsstation errichteten. Anschließend begannen sie in Südafrika, der Sahara,
Nordeuropa und der Mongolei diverse Hominiden Gruppen einzufangen und genetisch durch Veränderung der
Basensequenz in der DNS zu "veredeln"...

Ernsting kommt mit einem ganzen Sack voller Informationen zurück nach Europa, trifft sich erneut mit Erich von X.
und berichtet ihm von seinen Erlebnissen vor 23.000 Jahren bei den Altairern. Schließlich reist auch Erich nach
Peru, geht Mitte Oktober 1968 zur geheimnisvollen Kammer und fährt selbst mit der Zeitmaschine in die Vergan-
genheit, um sich mit Holmes und den Ausserirdischen zu unterhalten und alles mit eigenen Augen zu sehen. In
den letzten Seiten des Buches beschreibt Ernsting eine Unterhaltung mit seinem Freund Andreas Kofol in Salzburg,
die Anfang September 1970 stattgefunden hat. In dieser Unterredung teilt Ernsting mit, dass er beabsichtige über seine Erlebnisse in Peru und die Zeitreise einen Bericht zu schreiben. Da es zu gefährlich wäre seine Erlebnisse als Sachbuch zu veröffentlichen, fasst Ernsting folgenden Beschluss:

"Ich mache einen Roman daraus! Dann kann jeder genau das glauben, was ihm passt." Walter Ernstings "Der Tag, an dem die Götter starben" liest sich in der Tat haargenau wie ein Erlebnisbericht. Wie eine Nacherzählung von selbst erlebten. Alle Daten und Namen, die in dem Buch auftauchen, lassen sich mit etwas Recherche verifizieren. Ist es ein Erlebnisbericht? Wenn der Inhalt nicht allzu fantastisch wäre, würde man das sofort annehmen. Aber
so...? Ausserirdische in der Vergangenheit, eine Kontrollstation der Altairer, Zeitreisen, die 23.000 Jahre zurück
gehen - das ist schon starker Tobak. So muss jeder für sich selbst überlegen, wo in dem Buch die Grenze
zwischen Phantasie und Realem ist - und, ob es überhaupt eine gibt.

Klappentext:
Eine kleine, steinerne Sphinx birgt das Geheimnis der Götter aus dem All, und in einer entlegenen Andenfestung enthüllt sich eine fortgeschrittene Zivilisation, die an Raum und Zeit nicht mehr gebunden ist. Dies ist der Roman der fremden Wesen, die vor über 20.000 Jahren die Erde betraten. Ihre hochentwickelte Technik machte sie zu Göttern auf unserem primitiven Planeten, und bis heute wachen sie über den Fortschritt der Menschheit. Erich von D. und Walter Ernsting haben den Schlüssel zu ihrem verborgenen Reich entdeckt.

"Der Tag, an dem die Götter starben" wäre nie veröffentlicht worden, wenn die Wirklichkeit nicht längst die phantastischen Elemente meiner Geschichte eingeholt hätte. Die Höhlen in den Anden existieren wirklich - und sie sind noch mächtiger und erstaunlicher als ich sie geschildert habe. Und was die Kontrollstation der Außerirdischen angeht: ich würde nicht zu behaupten wagen, dass sie nicht existiert."

Vorwort:
Viele halten heute den Kontakt von Außerirdischen mit unserem Planeten für möglich. In einer sehr gelungenen Mischung aus Fact und Fiction bringt der Science Fiction-Klassiker von Walter Ernsting nahe, wie es sein könnte, wenn wir Irdischen wirklich einmal den "Göttern" gegenübertreten würden. Es ist der Roman der fremden Wesen, die vor über 20.000 Jahren die Erde betraten und deren hochentwickelte Technik sie zu Göttern auf unserem primitiven Planeten machten. Bis heute wachen sie über den Fortschritt der Menschheit. Erich von D. und Walter Ernsting haben den Schlüssel zu ihrem verborgenen Reich entdeckt.

Nachwort:
Seit dieses Manuskript beendet wurde, sind mehr als fünf Jahre vergangen. Erichs zweites Buch ZURÜCK ZU
DEN STERNEN war ebenfalls ein Welterfolg geworden, und schon verriet er den Titel des dritten: AUSSAAT UND
KOSMOS. Er machte seine Reise und schrieb über die Höhlen von Peru und Ecuador. Sein Bericht über das
"Gold der Götter" lenkte von der Frage ab: Wer schuf diese Höhlen? Er wusste es, und ich wusste es. Aber bis
heute blieb uns keine Zeit, nach Lappland zu reisen. Erich schrieb sein viertes Buch: MEINE WELT IN BILDERN,
verschwieg darin mehr als er sagte, und schrieb dann sein fünftes: ERSCHEINUNGEN. Ich habe oft den Eindruck, dass er von "Jemand" oder "Etwas" getrieben wird. Soll er sich beeilen? Soll die Wahrheit über unsere Vergangen-
heit herauskommen, bevor der Tag der X-Generation anbricht, der Entscheidung über den Selbstmord der
menschlichen Rasse? Ich weiß es nicht, niemand weiß es. Auch Erich weiß es nicht. Er sagte mir nur vor kurzer
Zeit:"Ich glaube, mein fünftes Buch wird einige Leute mächtig aufregen, und vielleicht habe ich dann Zeit..." Zeit ... wozu? Zeit, den Fremden - wenn wir sie finden - gegenüberzutreten und ihnen unsere letzten Fragen zu stellen?
Um von ihnen zu erfahren, dass wir niemals die Generation Z erreichen, weil wir bei X stehenbleiben werden? Heute
beginne ich Erichs Bedenken zu teilen. Mein Manuskript hätte nicht veröffentlicht werden dürfen. Es nimmt zuviel
Antworten auf Fragen vorweg, die noch nicht gestellt wurden. Doch nun ist es zu spät. Das Buch befindet sich in
Druck, und niemand hält die Maschinen an. Niemand....?

Walter Ernsting Salzburg 1976
Nachtrag zur 2.Auflage (1985)
Nein, niemand hielt die Maschinen an. Die Götter erschienen zuerst in Frankreich, dann in den USA, in Großbritannien, Australien, Belgien/ Niederlande und schließlich 1979 auch in Deutschland und Finnland. Und
doch geschahen seltsame Dinge. In den USA war die erste Auflage mit mehr als 100.000 Exemplaren in wenigen
Wochen vergriffen, trotzdem weigerte sich der Verlag, eine zweite aufzulegen - trotz unzähliger Anfragen. Noch
Seltsameres geschah mit der deutschen Buchausgabe. Bereits kurz nach ihrem Erscheinen verschwanden die
Bücher aus den Handlungen - sie ließen sich angeblich nicht verkaufen. Umfragen verrieten mir, dass Hunderte von
Lesern vergeblich versuchten, die Götter zu bekommen. Das Buch schien von einem Tag zum anderen regelrecht
verschwunden zu sein. Der Rest der Auflage war eingestampft worden. Nun liegt diese Taschenbuchausgabe vor,
und ich bin mehr als nur neugierig darauf, was sich nun ereignen wird. Ich hoffe - nichts.

Walter Ernsting Irland 1984
Einige Worte über den Autor
Walter Ernsting, Jahrgang 1920, war Redakteur und Übersetzer, bevor er sich 1955 als freier Schriftsteller nieder-
ließ. Noch im selben Jahr erhielt er zum ersten Mal den "Hugo", die Auszeichnung für den besten deutschen
Science-Fiction-Roman des Jahres. Drei weitere Auszeichnungen folgten. Walter Ernsting verstarb im Jahr 2005.
"Die Frage, ob alle Sagen und Religionen dieser Welt einen gemeinsamen Ursprung im Besuch von Außerirdischen besitzen, beschäftigt mich seit langem - aber erst nachdem ich Erich von Däniken kennengelernt hatte und wir über dieses Thema diskutierten, kam mir der Gedanke, diesen 'Dokumentarroman' zu schreiben. Für all die Leser, die mehr den lebendigeren Roman als das wissenschaftlichere Sachbuch bevorzugen, habe ich in "Der Tag, an dem die Götter starben" den Versuch gemacht, tatsächlich lebende Personen und Ereignisse, die wirklich stattgefunden haben, in die Handlung einzubeziehen."

Weitere Buchausgaben von "Der Tag an dem die Götter starben"
Im Jahr 1993 wurde im CR - Verlag mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren ein neuer Druck des Werkes gestartet, der einen weiteren Nachtrag von Walter Ernsting enthält.

Nachtrag zur (privaten) 3.Auflage
Auch die zweite deutsche Auflage (Moewig 1985) erreichte kaum jenen Leserkreis, für den sie gedacht war. Sie erschien nicht unter der Bezeichnung "Science Fiction? oder "Fantasy", sondern wurde schlicht und ergreifend
unter dem Begriff "Abenteuer" herausgebracht. Kein Wunder also, dass nur wenige echt interessierte das Buch rein
zufällig entdeckten und lasen. Allein das ist ein Grund, eine private dritte Auflage mit begrenzter Anzahl heraus-
zubringen, denn immer wieder erhalte ich Anfragen, wo man den Roman erhalten könne. Nirgendwo! Es gibt ihn
nicht mehr. Nur noch jene 2000 Exemplare, von denen eines jetzt vor Ihnen liegt. Und noch etwas: Als ich vor
einigen Jahren anlässlich einer Konferenz in Belgien war, setzte sich in der Hotelhalle ein Herr in grauem Anzug mir gegenüber in einen Sessel, sah mich mit forschenden Augen durchdringend an und sagte: "Sie also haben dieses Buch geschrieben?'. Er deutete auf die englische Ausgabe, die vor mir auf dem Tisch lag. Ich konnte nur nicken. Seine Augen hielten mich regelrecht fest, zwingend und voller Wissen. "Und Sie haben das tatsächlich erlebt?" Ich schüttelte unwillkürlich den Kopf und spürte instinktiv eine drohende Gefahr. "Nein, ich schrieb nur einen Roman." "Dann ist es gut", sagte der Fremde, erhob sich und verschwand im Gewühl der Hotelgäste. Wenn ich doch bloß diese Augen vergessen könnte! Nie mehr wieder sah ich solche Augen, in denen sich die Unendlichkeit wiederspiegelte ... Walter Emsting, Irland 1993

1997 erschien eine Neuauflage von "Der Tag an dem die Götter starben" im ECON-Verlag. Falls Sie das Buch
bislang noch nicht haben, können sie es jetzt für 14, 90 DM bestellen, in dem Sie einfach auf nebenstehende
Abbildung klicken. In dem Buch ist zusätzlich ein aktuelles Interview mit dem Autor enthalten.

Interview mit Walter Ernsting, Salzburg, vom 22. August 1996
von Ulrich Dopatka
»Lieber Walter, Dein schon 1979 erschienener Science Fiction Klassiker "Der Tag, an dem die Götter starben", erlebt wieder eine Neuauflage. Das Thema "Außerirdisches Leben" wurde seit der Entdeckung der Mars-Mikroben vor einigen Wochen mit einem Schlage salonfähig. Was ist Deine Meinung zu den neuen Entdeckungen und zur Rolle der Science Fiction in der Forschung?« »Mich hat die Entdeckung von fossilen Spuren mikroskopischer Lebewesen, die als Einschlüsse in einem Meteoriten die Reise vom Mars auf die Erde überstanden, absolut nicht überrascht. Vielleicht ist es Zufall - gibt es Zufälle, frage ich Dich? -, dass ich schon 1935 in einer naturwissen-
schaftlichen Jugendzeitschrift als 15-jähriger Bursche von einem Meteoriten las, den man nach Einschlüssen von
außerirdischen Lebensformen absuchte - mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln natürlich nur unvoll-
kommen - und auch glaubte, etwas gefunden zu haben. Heute die große Sensation! Mich elektrisierte geradezu
aber schon damals die Geschichte, und durch meinen Kopf zuckten wie Blitze Ideen zu Science Fiction
Geschichten. Leben bedeutet immer Evolution, Evolution bedeutet früher oder später intelligentes Leben. Intelligenz ist untrennbar mit Neugier verbunden - und diese führt, wenn man seinen Planeten vorne und hinten erforscht hat, zum Vorstoß in den Weltraum.« »Du führst in Deinem Buch die Leser spannend an Themen wie zum Beispiel Zeitreisen, Außerirdische Besuche in der Vergangenheit, direkte Kontaktaufnahme mit den ET's, heran. Technik
und Wissenschaft sind in den letzten Jahrzehnten geradezu explodiert. Überholt die Gegenwart die Science Fiction?« »Die Physiker zeigen uns einen von Naturgesetzen beherrschten Kosmos. Gesetze bedeuten Grenzen.
An diese Grenzen hält sich die Phantasie nicht. Alles ist denkbar, alles! Es ist interessant zu beobachten, wohin
das führt. Schon zu allen Zeiten waren Leute mit riskanten Ideen die geistigen Grenzgänger. Sie sorgten dafür, dass
zu allen Epochen die Beschränkungen aufgehoben wurden. Die Erde als Scheibe war ebenso unveränderbare Natur, wie die Unmöglichkeit zu fliegen. Kaum war dies technisch/physikalisch machbar, sollte es "unmöglich" sein, schneller als der Schall zu fliegen, dann angeblich "unmöglich", die Erde zu verlassen und so fort. Naturgesetze scheinen selbst relativ zu sein. Der rasche Fortschritt unseres Jahrhunderts beweist dies. Aber mit jedem "Stück Science Fiction" das heute realisiert wird, entstehen wieder x-fach neue undenkbare Science Fiction Stories. Der Vorsprung bleibt. Ich selber glaube, auch Außerirdische pflegen etwas wie Science Fiction.« »Außerirdische Zivilisationen im Kosmos, vielleicht Millionen Jahre älter als die Menschheit. Hatten wir bereits Kontakt oder könnte dieser jederzeit zustande kommen, wie die SETI Wissenschaftler auf ihrem Weltkongreß auf Capri im Juli dieses Jahres spekulierten?« »Offen gesagt, ich wundere mich selber, warum wir immer noch nicht mit ihnen Kontakt haben. Sind wir ihnen einfach zu dumm? Sind wir es ihnen überhaupt wert? Sind wir auf dem Wege der Besserung, um es bald wert zu sein? Diese und ähnliche Gedanken gehen mir im Kopf herum. DASS es sie gibt, die "Super-
zivillsationen", steht, nicht nur für mich, außer Frage. Und dass sie bereits mehrere Male auf unserem Planeten
landeten ... nun, für diese Annahme legt mein Freund Erich von Däniken seit Jahrzehnten Indizien vor. Wie Detektive müssen wir uns ihnen nähern, den ET's. Die Spuren, die wir von ihnen auf unserem Planeten finden, beweisen, dass wir es mit einem mächtigen Unbekannten zu tun haben. Wir müssen auf alles mögliche "Unmögliche" vorbereitet sein. Indizien haben wir, aber wieder kann die Science Fiction den Schlüssel zum Rätsel liefern.« »In "Der Tag, an dem die Götter starben" ist Dir diese Kombination gelungen. Die Götter der Däniken-Theorie, werden quasi zum Leben erweckt. Aber was, fragen sich immer wieder die Leser und Leserinnen, ist darin Phantasie und was ist Wirklichkeit?« »Die Wirklichkeit als solche ist phantastisch! Die Vergangenheit ist nicht tot, sie sendet Botschaf-
ten aus. Wir können die "heiligen Orte", besuchen, "Witterung aufnehmen", Ereignisse, die wir mit viel Phantasie
rekonstruieren können, erzählen uns von der Zukunft, klingen WIE Science Fiction. In dem Buch sind Ecksteine,
uralte Ecksteine gesetzt. Wenn man sich an ihnen orientiert, stößt man auf einen "roten Faden". Wer ihm folgt,
findet, was er sucht." »Walter, sind wir Menschen allein?« "Wir sind NICHT allein - und wir waren es nie!"

"Nachdem ich anfing mich außerordentlich für die Inhalte in dem Buch zu interessieren, bekam in im Jahr 1995
von einem "Eingeweihten" diesen Stein geschenkt, der seitdem als eine Art Unikat auf einem Marmorsockel in
einer Vitrine in meinem Wohnzimmer thront Viel ist um die kleine Figur gerätselt worden, die in Walter Ernstings
Buch als "Schlüssel" zur geheimen Kammer fungiert. Für Erich scheint sie heute immer noch eine besondere
Bedeutung zu haben, denn sie gehört zu den ganz wenigen Artefakten, die er von seinen Reisen in einem Regal in
seinem heutigen Wohnzimmer aufbewahrt. Dort ist es mir gelungen die Figur zu fotografieren, die von Jacques
Ferrant im Roman als "Temporales Wauwauchen" bezeichnet wird.

Am 9.9.99 besuchte ich einen Vortrag von Erich von Däniken in Bad Kissingen. Nach der Veranstaltung sassen wir noch an einer Bar zusammen. Dort legte ich Erich die Lederausgabe von "Der Tag an dem die Götter starben" vor
und bat ihn um eine Signatur, die in irgend einem Bezug zum Inhalt stünde. Erich überlegte einen Moment und
schrieb dann "Es gibt Rebellen der Zeit - ich bin einer von ihnen".

Ist das eine Anspielung? Auf was? Für Claudia, einem A.A.S.-Mitglied und regelmäßigen Besucherin dieser
Webseite, signierte Erich von Däniken während dem World Mystery Forum 2005 das Buch "Der Tag an dem die
Götter starben".

Dort schrieb Erich von Däniken in Klammern: "und die Geschichte stimmt!"



Jo Conrad im Interview mit Erich von Däniken:
 
Jo Conrad: Nun gibt es noch eine Geschichte, die auch als Roman verfasst wurde. Und zwar nicht von Ihnen
sondern von Walter Ernsting. Ich habe einmal mit ihm gesprochen, Er ist ja leider inzwischen nicht mehr unter den
Lebenden. Und er hat gesagt, das war schon mehr als nur ein Roman… Und er hat da von einem Erik (in seinem
Buch) gesprochen, aber es war eigentlich ziemlich klar, dass Sie das waren und damit gemeint sind. Und da geht
es um eine Zeitmaschine, die irgendwo gefunden wurde. Können Sie heute darüber reden?
 
Erich von Däniken: Die Zeitmaschine gibt es nicht mehr. Also im Wesentlichen: Die Grundidee die da der Walter
Ernsting hatte, die hat sich tatsächlich abgespielt. Da gab es einen Professor, wir haben ihn im Buch Van… ge-
nannt (Vandenberg, Anm. d. Verf.), irgendeinen holländischen Namen, in Wirklichkeit hatte er einen anderen Na-
men, einen französischen Namen. 
 
Und der war in den peruanischen Anden, oberhalb von Cusco, und hat dort eine antike Technologie entdeckt. Und
durch irgendeinen Zufall kam dieser Professor in einer anderen Zeit wieder zum Vorschein. Das hat ihn sehr sehr
beunruhigt und darüber hat er dann mit mir gesprochen. Und so kam eines zum anderen. Aber diese Zeitmaschine
gibt es heute nicht mehr. Nur – der Ort und die explodierten Felsen – die gibt es alle! Die kann man sehen! Die
habe ich fotografiert.        
 
Jo Conrad: Kann man da heute auch hin?
 
Erich von Däniken: Da kann man hin! Ich habe heute ein Ehepaar getroffen, die sagten: "Wir waren da oben.
Auf Ihren Spuren!" Und sie hätten das alles gefunden! Felsen zerrissen, zersprengt, riesige Anlagen, auch Höhlen
die da hineinführen. Sie fliegen nach Peru. Von Peru gehen Sie nach Cusco. Oberhalb von Cusco, das ist die alte
Inkahauptstadt, liegt eine riesige Festung, die heißt Sacsayhuaman. Wer sich das nicht merken kann, soll sich
denken „Sexy woman“. Und dann klettert man von der Felsenfestung – da ist eine alte Straße - fährt oder läuft
man noch weiter hinauf. Und dann siehst du im Gelände und an den Berghängen, inzwischen bist du auf 3900
Metern Höhe, also langsam atmen, Schweiß im Gesicht, (Risiko für) "Herzinfarkt", siehst du verschiedene Fels-
formationen. Da musst Du einfach herumklettern und hinein. Plötzlich siehst du die Felsen abgesprengt, andere
zerschnitten, wie mit Rasiermessern. Und da gibt es Grotten und Höhlen. Und am Ende einer künstlichen Grotte,
sauber herausgeschnitten im rechten Winkel, siehst du am Ende nach etwa 18 Metern Tiefe, dass der Fels explo-
diert ist. Und das war der Punkt, wo früher die Zeitmaschine stand.
 
Heute ist nichts mehr da…
   
Jo Conrad: Kann man denn sagen, wo die herkommt oder herkam? Kam die aus einer anderen Zeit? Oder war die von Außerirdischen da eingerichtet worden?
 
Erich von Däniken: Nein. Die kamen zu ihrer Zeit – der Witz war nur, dass der Professor von unserer Zeit in ihre
kam. Das war das Problem. Die anderen konnten nicht in unsere Zeit kommen. Und dann ist in der Vergangenheit
der Krieg ausgebrochen. Der Walter Ernsting nannte sie im Buch die Altairer. Sie haben einen anderen Namen
gehabt. Und ich weiß auch nicht welchen. So. Und in ihrer Zeit gab es einen Konflikt mit einer anderen Spezies.
Weil sie hätten die Erde nicht anfliegen dürfen. Und dann ist ihre Kultur zerstört worden. Das sieht man, die
Zerstörungen, heute noch.  
 
Aber zu ihrer Zeit, und weil das zu ihrer Zeit war, kann es dann in unserer Zeit keine Zeitmaschine mehr geben.
Alles sehr verwirrend. 
 
Jo Conrad: Aber Sie waren Teil der Geschichte. Und Sie sagen auch, das ist wahr…
 
Erich von Däniken: Also ein Teil von der Geschichte (in dem Buch von A. E.) hat sich tatsächlich so abgespielt,
ein anderer Teil ist erfunden. Das ist klar. Walter ist ein lieber Freund gewesen von mir, ein Leben lang, er war Perry
Rhodan-Autor. Er war einer der Initiatoren von Perry Rhodan. Er hat unabhängig davon viele Romane geschrieben. Also nicht als Perry Rhodan-Mensch, sondern als Clark Dalton.
 
Jo Conrad: Wieso zieht jemand, der sich mit solchen Fantasien beschäftigt, solche Dinge an? Ist das Zufall?
Oder kann man sagen, dass…
 
Erich von Däniken: Nein, das geht immer weiter… Ich habe mal einen Bucherfolg gehabt mit „Erinnerungen an
die Zukunft“. Jetzt alleine auf dieses Buch bekam ich etwa 8000 Briefe. Und ich bekam Einladungen von allen mög-
lichen Leuten. Die etwas von mir wissen wollten oder mir etwas mitteilen wollten. Auch Gelehrte. Jetzt fängt eine
Jahrzehntelange Beziehung an. Am Anfang bist du jung und entsprechend dumm. Und du plauderst zu viel. Und
das darfst du nicht machen. Mit den Jahren merkst du, dass du nicht plaudern sollst und nicht plaudern darfst, was
zwei Menschen untereinander abgesprochen und gesagt haben, damit geht man nicht an die Öffentlichkeit. Du
kannst es tun, aber … Beispiel: ...Ich war in Ägypten in einer unterirdischen Anlage … und habe dort die Knochen
von Mischwesen gesehen. Also im Gelenk sind Knochen von einem Tier und einem anderen Tier. Mischwesen darf
es nicht geben. Aus der Evolution ist das völlig unmöglich. Und wenn es so etwas gegeben hätte, dann geht es nur
durch genetisches Design. Irgendwer muss es genetisch gemacht haben. Die Person, die mich da herunter führte,
ein Professor für Ägyptologie, sagte: "Erich, keine Bilder und wir reden in der Öffentlichkeit nicht darüber".
 
Wenn du redest – er ist inzwischen so alt, dass ich dies sagen kann, passiert folgendes: Der clevere Journalist
merkt, dass da eine heiße Story ist. Geht zu dem entsprechenden Fachmann, der muss sich verteidigen. Und
muss sagen, nein, so war das nicht, der Erich von Däniken hat mich falsch verstanden. Ich stehe da als Lügner
und als Phantast, und die menschliche, die persönliche Beziehung ist futsch. Du bekommst keine Informationen
mehr. Also lernst du mit den Jahren: Schweig. Und dann entstehen hervorragende menschliche Beziehungen.
Weil Ihre Frage war, wie kommt denn das, da kommt immer mehr von allen Seiten… Und du bist plötzlich in
deinem Kreis die Fachperson, die über mein Fachgebiet am meisten weiß. Andere wissen über ihr Fachgebiet
sehr viel. Jetzt geht es hier zum Beispiel um Mischwesen. Jetzt suche ich einen Professor für Genetik. Kenne
den, Berner Universität. Wir sind auf "Du". Erzähl ihm so eine Geschichte und der greift sich an den Kopf und
überlegt sich das, sucht dann wieder das Gespräch, trifft sich mit anderen Genetikern, trifft sich wieder mit mir...
Das geht.... Das funktioniert...

(Auszug aus einem Interview von Jo Conrad mit Erich von Däniken aus dem Jahr 2007)
  

Lesen Sie auch den Artikel "Däniken: Hintergrund zu Tomy" im COVER UP! Newsmagazine zu diesem Thema.
 
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