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Dan Davis im Interview mit DRACUL
Sänger Mozart (UMBRA ET IMAGO) über das neue Album
"Auf Grund", Überwachungsstaat, Nazis & "Gott"
 


























LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
Bild oben: DRACUL (by Mozart).

Das fünfte Studioalbum "Auf Grund" von DRACUL (Side-Project von UMBRA ET IMAGO) ist vor einiger
Zeit erschienen. Dan Davis durfte es vorab bereits hören. Im Interview mit Imperator und Sänger Mo-
zart berichtet dieser ausführlich über das neue Mach(t)werk, die Gleichschaltung der Medien, Hitler,
Nazis und Rassismus, "Gott" und Angela Merkel, Überwachungsstaat und NSA, Amanda Lear, Vampire,
"Heil-Kräuter" sowie andere "Wutsongs".

Der Kampf gegen Rassismus geht im Hause DRACUL & "IMAGO" in die nächste Runde. Sänger & Songwriter
Mozart berichtet Dan Davis mehr zu den Hintergründen des neuen fünften Albums "Auf Grund" und wie Magazine
like ZILLO mit dem Aufruf gegen Rechts umgehen... Wurde "1984" bereits Realität? Hier die düsteren Erkenntnis-
se von Mozart zur Überwachungskultur, NSA, Weltpräsident Barrack Obama, der Kirche, den "lieben" Gott, Sex,
Freiheit & Demokratie. Zudem geht er bereits auf das kommende UMBRA ET IMAGO-Album "Die Unsterblichen"
ein! Jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine.


Mozart im Interview mit Dan Davis:
"Das gefährliche und für unsere Zukunft tödliche ist
die Heilsbotschaft der Globalisierung, die den Menschen
missionsmäsig aufgeschwatzt wurde. Der Feudalkapita-
lismus zusammen mit einem aggressiv „patriotischen“
und einer zutiefst kruden Seifenopernreligiösität… Global
vernetzt und unterwandert, wo soll da überhaupt noch 
Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie herrschen?"

 
Dan Davis: Hallo Mozart. Ich habe
das neue 5. Album „Auf Grund“
bereits vor dem Veröffentlichungs-
termin am 20.September 2013 hören
dürfen und kenne natürlich auch die
vorangegangenen CDs von DRACUL. Eine Frage vorab: Die letzte CD
„Like an animal“ erschien im Jahr
2006. Warum habt Ihr Eure DRACUL-
Fans so lange zappeln lassen?
 
Mozart: Einige Gründe: Zeit, Geld, Texte
und Prioritäten! Das sind die Hürden, die
sich vor jeder Produktion auftürmen und
die nur durch einen starken Willen über-
sprungen werden können. Manchmal habe
ich diese Kraft nicht, dann sammle ich
Ideen und Eindrücke! Irgendwann klingelt
es und die Kraft steht an der Türe, das
nütze ich dann schamlos aus und miss-
brauche diese, um ein neues Album zu
schaffen.
 
Dan Davis: Du startest mit dem neu-
en Album einen erneuten künstlerisch
verpackten Aufruf gegen Rassismus.
Zeigst Dich auf Bildern zur neuen CD
mit einen durchgestrichenen Hakenkreuz usw. Etwas, dass man nur unterstützen kann. Kannst Du hierzu
mehr im Zusammenhang mit dem neuen Album berichten? Genial finde ich ja auch den Song „Heil Kräu-
ter“, der dort als eine Art verbale Alternative zu dem nationalsozialistischen Ausspruch „Heil Hitler“ Stel-
lung bezieht. Kannst Du hierzu ebenfalls „Stellung beziehen“?
 
Mozart: Wir hatten selten so gelacht, bei dieser Produktion. Eigentlich haben wir trocken und diszipliniert gearbeitet,
in einem Raum, so 4 auf 4 Meter.
 
Wir werkelten nun schon fast ein dreiviertel Jahr an dieser DRACUL Scheibe, nicht kontinuierlich, sondern eher so im
Monats-Rhythmus.
 
Das war noch die Vor-Produktion, das Studio für
Vocals und Mix-Down war schon gebucht.
 
Heil – Krrrrrräuter grunzte ich ins Mikro, und wieder
sind wir tränenreich zusammengebrochen. Scheiß
auf den Take, ein herzhafter Zwerchfellschüttler ist
auf alle Fälle, einer perfekten Gesangslinie vorzu-
ziehen.
 
Ein paar Tage vorher sagte Tom O Connel mit
ernster Miene und dem Duktus eines Studienrates
zu mir: „Meinst du nicht Mozart… Ist das nicht zu
heftig! Ich weiß ja wie du es meinst, aber die Leute
könnten das auch falsch verstehen! Ich werde nicht
mehr von euch weichen – heute Nacht noch werde
ich die Macht ergreifen…!“
 
Ich zog mit dem rechten Zeigefinger meine obliga-
torische Sonnenbrille ein paar Millimeter die Nase
runter und glotzte ihn an.
 
Schweigen.
 
„Ich lass das auf alle Fälle so, Tom. Ich habe es
mir lange überlegt, natürlich wird es immer Deppen
geben die weder Ironie, noch Hirn oder Feingefühl
haben“, brummte ich ihn an.
 
„Nee, ne, ich meinte nicht die Ötzis“ sprang es aus
ihm raus, und wir bogen uns wieder vor Lachen!
 
Als die Idee zu diesem Lied in mir wuchs, war mir
auch nicht zum Lachen. Mir fiel irgendwann auf,
das es, sogar bei uns im Gothic-Jungle „en Vogue“
zu sein schien, mit diesen „Romantik-Nazi-Attitü-
den“ zu zündeln. So richtig bewusst wurde mir das, als ich frohgemut zu einem „NACHTMAHR“ Konzert im heimi-
schen Karlsruhe stiefelte. Von den ca. 250 bis 300 Gästen waren ungefähr ein Drittel in NS oder wenigstens in
Pseudo-Fantasie-Wehrmachtsuniformen verschanzt. Das zweite Drittel hatte sich ganz offensichtlich für Klamotten-
Labels entschieden die, wie wir alle wissen, eine gewisse innere Haltung widerspiegeln. Der Rest war umnachtet,
dumpf und von einer einfältigen Fröhlichkeit beseelt, aber im klassischen Schwarz gekleidet.
 
Der Frontmann auf der Bühne schien mir mit seinem öligen Scheitel eher ein hilfloser Führer-Komödiant, bestenfalls
ein umnachteter „Kärntner Burschi“ zu sein, der aus dem Satire Magazin Titanic heraus purzelte. Ich nahm mir vor
den Bandleader nach der Show im Backstage auf seine Außenwirkung anzusprechen. Daraus wurde aber wirklich
nichts, denn ein Gespräch war in diesem Aggregatzustand nicht mehr möglich! Seine Kollegen versuchten mich aber
zu überzeugen: „Der Thomas ist privat aber ganz nett!“
 
Dann hatte ich ein für mich eher verstörendes Interview mit dem Sänger von FREI WILD, der mir einreden wollte:
„Du hast doch auch eine gute Schulbildung von den Händen deines Staates erhalten, oder? Dann solltest du stolz
auf dein Vaterland sein!“
 
Ich hatte mich vorab erdreistet, auf die Frage ob ich mich als DEUTSCHER fühle, zu antworten, dass ich eher ein
Weltbürger sein möchte, schlechtesten Falles ein Europäer. Das letztere sollte „verbindend“ wirken, aber es war
scheinbar für den Südtiroler Frontmann eher wie „Öl ins Feuer“ gießen.
 
Dann sprach mich ein befreundeter Filmemacher an, ob ich nicht auch die Tendenz zur rechten Szene spüren würde,
die sich in der „Gothic-Bewegung“ so zu manifestieren schien.
 
Das machte mich irgendwie sprachlos. Mich be-
schlich so ein unangenehmes Gefühl, denn ich bin
so gerne Gruftie-Musiker und konnte bisher immer
mit stolzer Brust und großer Klappe kontern, bis die
Mainstream-Front zusammenbrach, wenn ich mir
diesen geschmacklosen Vergleich ausnahmsweise
mal erlauben darf.
 
Satanismus, Sexismus, Knochenlutscherein, infan-
tiles Gehabe, Schwuchtel-Ausrutscher… Alles leicht
zu kontern, alles kontraproduktiv für den Verleumder,
aber diese Nazi-Vorwürfe, die haben mich immer so
klein gemacht!
 
Damit konnte ich nicht umgehen!
 
Ich stellte mir immer wieder zwei Fragen: Warum
haben diese Bands so einen gewaltigen Zulauf und
überdurchschnittlichen Erfolg?
 
Warum berichten unsere Medien nicht kritisch
und stellen zumindest aufrichtig und informativ die
richtigen Fragen?
 
Mein persönlicher Höhepunkt war dann eine „FE-
TISH PARTY“ in Barcelona, bei der ich als DJ fun-
gieren sollte und Madeleine Le Roy eine „erotische
Show“ zu absolvieren hatte. Wir freuten uns riesig,
denn wir kannten den Veranstalter seit vielen Jahren
und mochten diesen sehr.
 
Als wir am Abend dann ankamen, fiel uns die Fres-
se im wörtlichen Sinne direkt auf den gefliesten Bo-
den. Die etwa 600 Gäste waren zu zwei Drittel mit
SS-Uniformen, oder Wehrmachtsuniformen, mit
Gasmasken und Tarnkleidung oder mit einem, na
sagen wir einmal, transsexuellem Göring-Look „be-
waffnet“!
 
Ein unterdurchschnittlicher Rest war erotisch angezogen und zu diesem erbärmlichen Haufen gehörten ausgerechnet
wir. Das ist etwa so, als wenn Graf Staufenberg in Begleitung mit den Geschwistern Scholl, splitter-faser-nackt beim
Reichsparteitag auf die Rednerbühne des Führers gezaubert würden und der Albert Speer illuminiert alles völkisch
mit seinem Lichterdom!
 
Als dann beflissen ein Kamerateam aufkreuzte und uns mitten in diesem „entarteten Haufen“ interviewen wollte, hat
meine Begleiterin lange vor mir die Fassung wieder erlangt und denen richtig angesagt wie wir das sehen! Dafür
könnte ich sie heute noch küssen!
 
Die Spanier antworteten uns völlig brüskiert, na ja sie verstünden das ein wenig, denn wir wären ja Deutsche und
hätten somit wahrscheinlich ein Problem!
 
Hallloooooooo… Halllooooooo… Aufgemerkt, die ersten faschistischen Morde im braunen Abendland gab es unter
einem gewissen General FRANCO in Spanien… Klingelingeling!
 
Karl Valentin, den die Nazis elendlich verhungern ließen, kreierte das Wort:
 
„Heil – Kräuter“;
Auch ihm ist dieses Lied gewidmet, denn auch er war einer der wenigen, die das Maul aufgerissen haben unter
Todesdrohung und Verfolgung wohlgemerkt!
 
Also, nein, der Song Heil-Kräuter  ist beim besten Willen nicht falsch zu verstehen! Er ist NOTWENDIG, wenn ich
meine Würde wieder zurück erlangen will.
 
Er ist ein David im Schildwall der Goliaths! Er
ist die Pflicht eines Künstlers, der die Gesell-
schaft reflektiert.
 
Er ist großartig! Er ist herrlich sarkastisch! Ich
würde sogar so weit gehen: „Er ist für Mensch-
en mit Anstand und Hirn eine Genugtuung!“
 
Dies und weiteres haben wir uns erzählt, der
Tom und ich, nachdem der Take endlich im Ka-
sten war. Dann haben wir uns wieder schlapp
gelacht, eine Künstlerzigarette geraucht und
waren einfach nur entspannt!
 
Dan Davis: Ihr habt auch sicherlich nicht
ganz zufällig auf der neuen CD eine Cover-
Version des alten Amanda Lear-Klassikers
„Follow me“, der alleine im Gesamtwerk
des Albums durch seinen Titel passt wie
Handschellen an „Ex-Terminator Bush“.
Wie kam es dazu? Du hast ja bereits im
Jahr 2003 eine CD von DRACUL mit dem
Titel „Follow me“ herausgebracht, die
meiner Meinung nach zu den besten Ver-
öffentlichungen dieses Projekts überhaupt
gehört.
 
Mozart: Die „Follow Me“-Songs entstanden aus einer selbstgestellten spielerischen Aufgabe,
die Tom und ich in der Vorproduktion entwickel-
ten. „Follow Me“ war der bekannteste Song von
DRACUL und damals ein Wegbereiter um die-
ses „Nischenprojekt“ auf beständige Füße zu
stellen. Wir wollten mit Follow Me Part 2 aus-
probieren, ob es geht, sich selbst zu covern,
aber so dass es nicht wie ein Abklatsch klingt.
Andere Beats, ähnlicher Text, komplett andere Ideen, aber doch ein Duplikat! Dann noch Einen oben drauf setzen
und das Amanda-Cover fast wie einen Maxi Song zusammenzufügen. Das Ergebnis hat uns persönlich sehr
befriedigt, wir haben unseren Job gut gemacht. Die ersten Reaktionen der „Fans“ bestätigen das. So simpel kann
mancher Ansatz sein!
 
Dan Davis: Hörst Du Deine alten CDs manchmal selbst noch?
 
Mozart: Ich beantworte Dir das mit einem Satz von Peter Heppner, dem ich seinerzeit dieselbe Frage stellte! „Ich
habe Musik gemacht, um endlich mal was zu hören, was mir gefällt!“
 
Dan Davis: Die neue DRACUL-CD klingt doch sehr eigenständig und anders als die letzte Veröffentlichung
„Like an animal“, die meiner Meinung nach schon fast unter dem Stempel „UMBRA ET IMAGO“ hätte
veröffentlicht werden können. „Auf Grund“ klingt, wie ich finde, experimenteller. War das geplant oder
hat sich dies bei den Aufnahmen so ergeben? Wie lange habt Ihr an dem neuen Album gearbeitet?
 
Mozart: Ich habe noch nie so lange an einem
Album gearbeitet wie an dieser Scheibe! Insge-
samt, mit Pausen natürlich, über 1 Jahr! Das lag
an finanziellen Engpässen und an terminlichen
Verpflichtungen.
 
Mit Tom O Connell habe ich einen neuen Part-
ner, der natürlich diese Scheibe stark geprägt
hat. Wir haben uns bei einer gemeinsamen Tour
2010 kennengelernt und haben uns musikalisch
„verliebt!“ Grundsätzlich ist es wahrscheinlich
nicht leicht mit mir zu arbeiten, aber wenn man
kapiert wie ich ticke, dann ist es sehr angenehm
für alle Beteiligten. Ich kann Freundschaft und
Arbeit auf der musikalischen Ebene nicht trennen.
Ich will es auch nicht, denn Emotionen sind der
wichtigste Baustein bei Musik! Wer keine Emo-
tionen brauchen kann, der kann dann Mathema-
tik machen, da ist das hilfreich! Zudem, auch das
ist in der Frage ja schon fast beantwortet, ist
DRACUL dazu da, Experimente zu wagen. Das
kann und will ich bei UMBRA ET IMAGO nicht
machen, weil wir eine „Tradition“ zu verteidigen
haben und ein roter Faden von vornherein fester
Bestandteil des Konzeptes war. Das Konzept
bei DRACUL ist ausschließlich auf Freude am
musizieren und Experimentieren ausgerichtet.
Deshalb auch nach einem WUTLIED, ein AMBI-
ENT Stück, das sich fast eine Viertelstunde Zeit
gibt und nach einem fast schon meditativen
Schlaf mit einem brutal realistischem - politisch
– soziologisch – philosophischen Pamphlet in
die Wirklichkeit fällt, um sich letztendlich zu
verabschieden. Das traut sich nicht jeder!
 
Dan Davis: Einige Worte zum Track „Killing Fields“. Da tauchen ja auch Erinnerungen an „Disco 79“ und
Ilja Richter auf…
 
Mozart: Ja, auch ein kleiner Scherz, mit DONNA SUMMERS „I feel love“ zu starten um kurz in die Irre zu führen,
dann aber unmissverständlich aufzuzeigen, was weltpolitische Realität bedeutet. Das Zillo Magazin wollte übrigens
„Auf Grund“ in seine Rubrik „Soundcheck“ aufnehmen. Dort können die Redakteure dann das Album bewerten. Ein
Titelblatt und auch der „Soundcheck“ wurden kurzfristig mit der Begründung gestrichen, das diese Scheibe
„PEINLICH“ wäre.
 
Was will ich damit sagen?
Das macht mir Angst! Scheinbar sind wir schon von den Massenmedien soweit „gleichgeschaltet“ oder „eingelullt“,
dass Texte die sich politisch oder wenn man will kulturpolitisch, nicht nur nicht „erkannt“ werden, sondern als pein-
lich empfunden werden. Ich durfte z.B. noch nirgends lesen, dass „Freiwild“ PEINLICH sind, auch nicht im ZILLO!!!
Hätte man das über BOB MARLEY oder die Musiker, die die 68 Revolten flankiert haben, auch gesagt? Das spricht
nicht für unsere „unabhängigen“ Medien. Und wo ist das „freiheitliche Demokratieverständnis!!!??“
 
Dan Davis: Ja, Gute Frage. Du hast glaube ich auf Konzerten in der Vergangenheit auch hier und da
vor Jahren gegen den ehemaligen US-Präsidenten George Bush Stellung bezogen. Derzeit ist ja gerade
die NSA-Affäre eines der Hauptgesprächsthemen. Auch der britische Geheimdienst sammelt offenbar die
Daten der Deutschen auf Dauer. Und dies ist wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisberges. Wurde Deiner
Meinung nach „1984“ Realität? Und wie denkst Du über Frau Merkel?
 
Mozart: 1984 ist längst überholt! Von der Realität, wohlbemerkt!
 
Ich bin auch enttäuscht von Barack Obama! Ich
muss zugeben, ich hatte kurz Hoffnung! Die
amerikanische Politik ist nach wie vor, nur anders
verpackt, reaktionär, unaufrichtig, machtorientiert
und baut unverblümt auf militärische Dominanz.
Das gefährliche und für unsere Zukunft tödliche
ist die Heilsbotschaft der Globalisierung, die den
Menschen missionsmäsig aufgeschwatzt wurde.
Der Feudalkapitalismus zusammen mit einem
aggressiv „patriotischen“ und einer zutiefst kruden
Seifenopernreligiösität… Global  vernetzt und un-
terwandert, wo soll da überhaupt noch Freiheit,
Selbstbestimmung und Demokratie herrschen?
Wir werden direkt von der USA aus regiert, das
wissen alle in der Regierung, aber sie haben zu
viel von den Annehmlichkeiten genascht, die es
für brave Satellitenstaaten gibt. Der Prophet Pro-
falla hat erklärt: „Die Aufklärung ist getan, zurück
ins Glied!“ Amen, sage ich! Was soll ich über Frau
Merkel sagen, nein ich möchte nicht vulgär werden,
deshalb erspare ich mir, mit Verlaub, die Antwort.
 
Meine persönliche Überzeugung ist, die Demokra-
tie herrscht schon lange nicht mehr! Die Hülle dient
als legitimes Mäntelchen um bösartige gierige
Machtkater des Kapitals moralisch zu stützen. Die
Medien als vierte Macht sind gleichgeschaltet! Gö-
bels wäre stolz, dass seine Idee so gut funktioniert!
 
Die Angst ist die Basis, um die Massen im Griff zu
halten. Der Terrorismus ist die Zauberformel, um
wieder zu foltern, zu zensieren, zu lügen, zu betrügen und zu morden! Alles in Ordnung oder, denkt sich der Pöbel!
Ist mir sowieso egal, ich habe ja nix angestellt… Ich schau gleich mal wer mir bei Facebook heute eine belanglose
und verblödete Nachricht geschickt hat!
 
Das sind die Traumbürger, die sich das Pentagon wünscht! Natürlich auch das Kanzleramt!
 
1984 ist doch harmlos, dieses System ist viel raffinierter und hinterfotziger!
 
Dan Davis: Was hörst Du derzeit privat für Musik neben Deinen eigenen Produktionen?
 
Mozart: Viel Klassik, die ollen 80er und sonst halt alles das ich intelligent oder gruftig finde!
 
Dan Davis: In dem Track „Entspannung“, der die CD beendet, gehst Du nochmals direkt mit dem festge-
fahrenen Zeitgeist ins Gericht. Darin die Passage: „Eitle Gebete der Selbstzufriedenheit steigen zu einem
erdachten Gott, der eure Brutalität und Borniertheit widerspiegelt. Grausamkeit und Intoleranz gesellen
sich…“ Ein direkter Seitenhieb auf den grausamen Gott im Alten Testament, der dem liebenden Gott im
Neuen Testament durch seine Taten widerspricht? 
 
Mozart: So könnte man es interpretieren! Meiner
Auffassung nach muss man sich vom gängigen
„Kirchensystem“ radikal verabschieden, um zu
Gott zu finden. Ein einziger Grund von vielen
anderen ist z.B., wenn Kirche und Wissenschaft
nicht übereinstimmen! Dann stimmt meiner Mei-
nung nach die „Religion“ nicht! Denn Wissen-
schaft  ist der erforschte und fundierte Beweis,
wie die „Schöpfung“ funktioniert. Religion dage-
gen ist „metaphysisch“ anders gesagt eine „Be-
hauptung“ ohne Beweisführung! Ergo: Die Wis-
senschaft ist Gott schon lange näher als die
Kirche!
 
Der Mann, der an die unbefleckte Empfängnis
glaubt, müsste seiner Frau, die ohne sein Zutun
schwanger ist, auch glauben, dass der heilige
Geist gerne mal durch Geschlechtsverkehr den
Heiland auf die Erde zaubert, und dann ergriffen
und stolz vor seiner Frau niederknien und für so
viel Glück in seinem Leben danken!
 
Das habe ich bisher noch nicht gehört, z.B. von den engagierten amerikanischen Fernsehpredi-
gern!
 
Darüber könnte man auch einmal nachdenken!
Der Gott, den ich bei „Entspannung“ beschreibe,
ist nicht meiner! Es ist der Gott der gerade, um
wahllos ein Beispiel zu finden, Barack Obama
anleitet, für globalen Frieden zu sorgen. Es ist
auch der Gott, der seinen Priestern einflüstert,
endlich mal wieder die Kinderlein mit enthem-
mter „Liebe“ zu überschütten. Dieser Gott ist
ein erbärmlicher Gott, denn er unterwirft sich komischerweise ständig denjenigen, die an der Macht kleben, morden
lügen und betrügen. Der Heiland dieser Zombies aber sagte: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Mir schme-
cken diese Früchte nicht, tut mir leid!
 
Dan Davis: Wird es DRACUL in nächster Zeit auch live zu sehen geben?
 
Mozart: Ab 2014 sind Live Performances geplant!
 
Dan Davis: Ich glaube Ihr arbeitet gerade an einem neuen Album von „UMBRA ET IMAGO“?
 
Mozart: Wir sind mit Umbra et Imago derzeit im Studio
 
An dem Album „Die Unsterblichen. Ein neues vorläufiges Konzept geplant für die Jahre 2014 und 2015.
 
Die Produktion besteht aus zwei Kom-
ponenten, die über 2 Jahre releast wer-
den sollen. Ziel ist die Zeit zwischen den
Produkt-Veröffentlichungen zu nutzen,
um die Medien, letztlich den Fan, durch
die für uns zwar eingeschränkten Promo-
möglichkeiten, aber einer ausgedehnten
zeitlichen Frist, effektiv jeden interessier-
ten Freund von UMBRA ET IMAGO zu
erreichen.
 
Das Produkt  stellt eine „Gothic Novella“
oder ein „Musical“ oder auch Theater-
stück dar. Das PILOTPROJEKT wird so
angelegt, dass weitere Folgen schlüssig
und realisierbar sind.
 
Das Produkt besteht im Jahre 2014 aus
einem Album von maximal 12 Songs, die
aber SOUNDTRACK genannt werden. Diese Songs sind in ein Konzept einge-
bunden, die ab 2015 erscheinendem
Film/Theaterstück in modifizierter Weise
als Filmmusik wieder auftauchen. Der
Film besteht aus voaussichtlich 6 Kapiteln, die alleine stehen aber zusammenhängend als Filmaufführung zu sehen sind.
 
Die Story ist fiktiv, aber dreht sich um die Band UMBRA ET IMAGO!
 
Kurze Zusammenfassung:
Die Mitglieder der Band sind Vampire. Durch eine Art Reinkarnation finden die Mitglieder der Band über die Jahrhunderte immer wieder zusammen.
 
Wo ist der Unterschied zu herkömmlichen Vampirgeschichten?
Diese Vampire brauchen kein Blut, das ist eine Lüge der Sterblichen! Der Vampir ernährt sich von Sexualsäften!
 
Um unsterblich zu sein muss der Vampir einen Winterschlaf halten, der Gefahren in sich birgt und oft Jahrhunderte andauern kann!
 
In den „Wachphasen“ kann ein Clan sich durch für Sterbliche nicht wahrnehmbaren Schall in besonderen
Frequenzbereichen, den anderen Mitgliedern zeigen! Das ist eine Art „geheimer“ Kommunikation. Somit sind alle Clans der Musik zugetan!
 
Die Vampire stammen von den biblischen gefallenen Engeln ab, den Nephilim, und haben eine eigene spezielle Genetik.
 
Es gibt Kämpfe zwischen den
Clans, das macht diese Vampire
oft auch sterblich, es macht diese
Gattung angreifbar! Es gibt noch
viele weitere „Eigenheiten“!
 
Durch Rückschauen in andere
Jahrhunderte und anhand von Zu-
kunftsvisionen bleibt das Thema
über mehrere Staffeln interessant,
somit sind in Bezug auf die Hand-
lungsstränge keine Grenzen ge-
setzt.
 
Das „Grande Finale“ ist in einer
jeden Staffel ein „Livekonzert!“
Das Konzept soll Inszenierung
und Musik bewusst trennen. So-
mit können Geschichte und der
Sound in einer ungetrübten Form
in der eigenen spezifischen Weise wirken. Wie wird das produziert werden?  Wir wollen mit der bestmöglichen Qua-
lität produzieren. Die „jungen Bandmitglieder“ sowie die anspruchsvollen Rollen werden von professionellen Schau-
spielern dargeboten, um einen hohen Standard zu gewährleisten.
 
Die Konzertaufnahmen, sowie die Jetztzeitstorys, werden von Teilen der Band selbst gespielt. Somit schaffen wir
eine Symbiose, die sowohl den Fan als auch den Filmfreak befriedigt. Das Skript / Buch schreibe ich, die Produktion
im Audio Bereich macht Matze Ambre, Tom O Connell und ich.
 
Die Strategie:
Frühsommer 2014 kommt „Der Soundtrack“, also das Album, an den Start.
Herbst 2014 erscheint dann der Roman „Die Unsterblichen“ mit der kompletten Geschichte, die später in einer
Drehbuchfassung als DVD und Sendeformat releast werden sollen. Die ganze Produktion wird JUGENDFREI sein.
Das klingt komisch, ist aber so geplant! Wir glauben fest an dieses Konzept, denn wir erkennen auf dem Musik-
markt ansonsten keine Alternativen um den Umsatzrückgängen und den lächerlichen GEMA Ausschüttungen im
Independent Bereich Paroli zu bieten.
Wir wollen mit diesem Konzept alle MUTIGEN Partner, Liebhaber, gewogene Journalisten, Fans, Filmfreaks
„mitnehmen“ und „motivieren“, diesen schwierigen aber zukunftsweisenden Weg mit uns zu gehen!
Der Wille ist da, der Weg sowieso!
  
Im November und Dezember 2013 finden einmalige und sehr aufwendige Erotik Shows statt, die ich aus diversen
Gründen seit 2002 nicht mehr gemacht hatte. Wir freuen uns sehr darauf… Infos dazu auf unserer Homepage!
 
Dan Davis: Vielen Dank für Deine ausführlichen Worte und Informationen. Und schöne Grüße an die
anderen Vampire.
 
Mozart: Herzlichen Dank für das Interesse. Da war aber einer mal vorbereitet! Schön!
 
 
 
Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
DRACUL - Wutlied (official Videoclip 2013)
Dracul (electronic side project of Umbra et Imago ) - Wutlied (official Videoclip) Dracul - "Auf Grund" CD 2013 - V.Ö. 20.09.2013 www.pledgemusic.com/dracul
 
 
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Umbra et Imago - Ohne Dich OFFICIAL VIDEOCLIP
Offizieller Musikclip zur Umbra et Imago Single "Ohne Dich" (V.Ö. 28.05. 2010) Album: Umbra et Imago "Opus Magnus" Cd 2010
 
 
 
 
(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 13.09.2013)
(Copyright Fotos: by Mozart / DRACUL)
 
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