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Der Placeboeffekt
Wissenschaftlich bewiesen: Der Glaube kann tatsächlich "Berge versetzen"
Ausgerechnet mit dem Placeboeffekt wol-
len Teile unserer Wissenschaft uns deutlich machen, dass es nichts "übernatürliches"
in der Welt zu entdecken gibt, um der Natur Dummheit zu attestieren. Dabei führten verschiedene Pharmakonzerne Studien durch, bei denen bei kranken Patienten deren notwendige Medikamente gegen "nutzlose" Placebos ohne das Wissen der Patienten ausgetauscht wurden.
Der normale Vorgang wäre, dass der Gesund-heitszustand ohne die notwendige Medika-mentendosis sich sofort negativ verändert. Doch genau dies geschah nicht. Im Gegenteil. Bei den Patienten, die nach wie vor im festen Glauben waren, ihre Medikamente zu bekommen, blieb die Genesung konstant bzw. verbesserte sich der Gesundheitszustand. Bei jenen Patienten, denen man vorher mitteilte, dass deren Präparat gegen Placebos ausgetauscht wird, verschlechterte sich hingegen der Gesundheitszustand. Wissenschaftliche Erkenntnis: Die Natur erzeugt Placeboeffekte.
Unsere Standardwissenschaft stellt hier einen in der Bibel beschriebenen Effekt fest: Das der Geist Materie beherrschen kann, der Glaube Berge versetzt. Wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen.
Doch anstelle dies einzugestehen, versuchen viele immer noch diesen Nachweis zu neutrali-sieren, indem sie aus einem Beweis für die Kraft des Geistes und sog. "übernatürliche" Phänomene in uns diesen Vorgang versuchen zu neutralisieren und der Natur Dummheit zu unterstellen, nach dem Motto: `Der Mensch ist soo blöd, dass er es in seiner Blödheit schafft, eine nutzlose Pille für Medizin zu halten`, Und welche diesen Beweis versuchen zu neutralisieren, in dem sie ihn zu einer wissenschaftliche Ausnahmesituation erklären - eine "Dummheit der Natur", die Fehler macht und dies nicht merkt. Nicht merken tun auch all die Menschen, die diese Weltansicht der konservativen Wissenschaft nachplappern, wie sehr sie von dieser Riege vieler konservativen Kolumnisten hinters Licht geführt werden.
Placebos wirken bei der Schmerzbehandlung auf die selbe Gehirnregion wie normale Medikamente. Dies berichteten auch schwedische und finnische Forscher im Journal "Science" (Ausgabe 9. Februar 2002, Nr 31).
Der TübingerPsychologe Paul Enck gab an, auch einige Parkinson-Patienten würden auf die Behandlung ansprechen.
Dr. Fabrizio Benedetti vom Medizinischen Institut der Universität Turin berichtete, dass die Gehirnströme zeigen würden, dass der Hypothalamus in jedem Fall weniger Hormone ausschüttet, unabhängig davon, ob dem Patienten ein Schmerzmittel bei der Behandlung oder eine Kochsalzlösung injiziert wurde. Bei einer Studie der Universität von Michigan unter der Leitung von Jon-Kar-Zubieta untersuchte man zwei Gruppen gesunder Menschen, denen Schmerzen zugefügt wurden. Sieben der Probanten bekamen ein Placebo-Mittel gespritzt, obwohl sie ein Schmerzmittel erwarteten. Sieben weitere Probanten wurden nicht behandelt. Die PET (Positronen-Emissions-Tomographen)-Untersuchung machte den Hirnstromwechsel der Versuchspersonen sichtbar. Dabei wurde erkennbar, dass die "Placebo-Gruppe" deutlich weniger Schmerzen empfand, als die unbehandelten Testpersonen. Die PET-Aufnahmen zeigten, dass im Gehirn Endorphine ausgeschüttet wurden, die als körpereigene Schmerz-hemmer wirken.
Nicht nur dies. Die Testpersonen lassen sich sogar über den angeblichen Preis eines Medikaments beeinflussen. So haben Untersuchungen deutlich gemacht, dass teure Medikamente bei den unwissenden Probanten besser wirken als günstige. Selbst eine Scheinoperation kann helfen. In einer Studie operierte der Orthopäde Bruce Moseley die Hälfte seiner Patienten mit Knieproblemen normal -
die anderen Patienten bekamen nur zwei kleine Schnitte am Knie verpasst. Auf einem Monitor wurde diesen die Bilder der echten Operationen gezeigt. Beim Heilungserfolg gab es keinen Unterschied zwischen den echten und den Scheinoperationen. Auch zwei Jahre nach dem Eingriff nicht, wie 3SAT online in einem Artikel berichtete.
Die Wirkung von Placebos ist wesentlich von der Unwissenheit des Probanten abhängig. Ist einer Person zuvor bekannt, dass sie anstelle eines Medikaments ein Placebo bekommt, entfaltet es in der Regel keine Wirkung, da dem Probanten ansonsten der Glaube daran fehlt, das Scheinpräparat könne eine Schmerzlinderung oder Heilung erzeugen. Hiermit bestätigt sich die Aussage von Jesus in der Bibel, der "Glaube könne Berge versetzen". Es macht aber auch deutlich, dass wir derzeit noch in einer Welt der Ungläubigen leben.
Die Frage ist durchaus berechtigt, ob Menschen mit einem gestärkten Glauben in vielen Fällen zur Heilung überhaupt ein Placebo benötigen - oder ob der gestärkte Glaube und die Überzeugung zur Selbstheilung alleine ausreicht, um signifikant positive Resultate erzielen
zu können. Zusammengenommen könnte dieses Wissen zu Milliardenverlusten in der weltweiten Gesundheitsindustrie führen. Mafiöse Organisationen, die gefälschte Medikamen-te auf den Weltmarkt bringen, rechtfertigen ihr Gewissen vermutlich teilweise mit dem existierenden Phänomen des Placeboeffekts. Da allerdings Placebos nicht bei allen Menschen gleich wirken, bringen diese Organisationen in vielen Fällen das Leben der Patienten in Gefahr. Besonders bei schweren Erkrankungen ist eine Behandlung mit echten Medikamenten in der Regel unerlässlich. Gibt es doch zu wenige Menschen unter uns, die den festen Glauben eines Jesus besitzen.
Trotzdem stellt sich die Frage, ob und auf welche anderen Lebensbereiche sich die positiven Placebo-Studien übertragen lassen. Kann der Glaube auch in anderen Lebens-bereichen "Berge versetzen"?
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