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Die Lehre von der VERGEBUNG
Eine der wichtigsten Lehren aus der Bibel wird seit Jahrhunderten bis heute vieleorts mit Füßen getreten
 
Eine der wichtigsten Lektionen,
die wir hier auf dem Planeten in unserem Leben zu erlernen haben, ist die der Vergebung. Sie ist das grundlegende Element für eine bessere Welt, eine bessere Zukun-
ft. Doch bis heute schafft es nur ein Bruchteil der Gesellschaft, die Prü-
fung zu bestehen. "Und vergib uns
unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben" (Matthäus 6:12) lesen wir in der Bibel. Die Wirklichkeit sieht anders aus...  
 
Die Welt ist geplagt von Kriegen und Kleinkriegen. Ganze Nationen hetzen gegeneinander, ebenso wie Nachbarn und andere Streithähne nach dem Motto "Zahn um Zahn", wie es im
blutigen im Alten Testament (3 Moses, 24:20), im Widerspruch zum Neuen Testament, gelehrt wird. Der Widerspruch vom Alten zum neuen Testament ist so eklatant, dass Dan Davis ein ganzes Buch darüber geschrieben hat ("7 - Der Schlüssel zur Offenbarung", 2008).
Die Aussagen in diesem Buch zum Alten und Neuen Testament zu den Widersprüchen und den Deutungen werden übrigens von einem Hochgradfreimaurer bestätigt, der von Jan van Helsing für sein Buch "Geheimgesellschaften 3" interviewt wurde, und dort sein hinterggrün-
diges Wissen preis gibt. Denn der blutige Gott des Alten Testaments steht nicht zufällig
im Widerspruch zum liebenden Gott aus dem Neuen Testament...
 
Tatsache ist jedenfalls, dass wir ohne die Lehre der Vergebung aus dem Neuen Testament keine Frieden auf der Welt bekommen werden. Vergebung ist eine der wichtigsten Lehren
und Prüfungen, die wir auf diesem Planeten zu bestehen haben.
 
Jeder Mensch auf diesem Planeten wird früher oder später geprüft, ob er der Vergebung
fähig ist. Er kann seine Reife und Entwicklung beim Verhalten gegenüber seinen Mitbürgern beweisen. Doch ein Großteil der Menschheit ist dessen bis heute nicht fähig. Man erachtet es als richtig ein anderes Land anzugreifen, unter dem Vorwand der Vergeltung, am Stammtisch, in der Politik und außerhalb. Ein Mensch widerfährt Unrecht durch einen anderen: Anstelle zu vergeben suchen wir allzu oft eine Möglichkeit, das Unrecht des
anderen durch eigene Taten büßen zu lassen, anstelle, wie es von Jesus gelehrt wird, diesem die Hand zu reichen und ihm zu vergeben. Daraus resultiert weiterer Hass und
weitere Zwietracht. Um Vergebung üben zu können, müssen wir wohl erst einmal lernen,
uns an die eigene Nase zu fassen. Denn im Neuen Testament lesen wir die Aussagen von Jesus: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein" (Johannes 8:7).
 
Wir alle machen in der Zeit des Lebens (teilweise schwerwiegende) Fehler, die wir gerne im
Nachhinein rückgängig machen würden, was nicht möglich ist. Nur wenn wir es lernen, Ver-
gebung zu üben, im Großen und im Kleinen, dann wird diese Welt eine Bessere.
 
Doch davon sind wir noch weit entfernt. Die alten Fehler des Einen werden immer wieder propagandamäßig empor gehoben, anstelle einen Neuanfang zu wagen. Auch das Ausführ-
en der Todesstrafe in vielen Ländern unserer Welt, wie in einigen Bundesstaaten der USA,
zeigt eine Gesellschaft, die mehr auf Rache als auf Vergebung aus ist.
 
Es klingt verständlich, wenn man jemanden den Tod wünscht, der vielleicht einen nahen Familienangehörigen auf dem Gewissen hat. Aber die Spirale der Gewalt wird kein Ende nehmen, wenn wir es nicht lernen, uns von den Taten der Verbrecher, die wir zuweilen
selber sind, zu unterscheiden. Denn nur durch das Abhaken alter Belastungen und Zwie-
tracht werden wir diese Lektion bestehen. Auf das die Welt eine Bessere wird.
 
Denn es ist sicherlich nicht Sinn der Sache, wenn ein Straftäter die Rechtfertigung seiner
Taten beim Verhalten des eigenen rachesüchtigen Staates sucht. Nach dem Motto "Warum
soll ich ohne Rache sein, wenn es mein Staat auch nicht ist / Warum soll ich ohne Sünde sein, wenn es mein Staat auch nicht ist". Ebenso wie man seine Kinder nicht durch Gewalt
zu besseren Menschen erziehen kann. Der mögliche kurzfristige Erfolg, bedingt durch
Einschüchterung, wird sich langfristig rächen.
 
In der Bibel lesen wir ""Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben" (Matthäus 6:12). Wenn es nur so wäre... Doch können wir vor Gott auf Vergebung hoffen, wenn wir selbst nicht dazu in der Lage sind? Oder werden wir solange geprüft, bis wir diese Lektion gelernt haben? Es könnte sich also lohnen, über den eigenen Schatten zu springen. Im Großen wie im Kleinen.
 
"Würde es stimmen, dass unser Gott, wie im Alten Testament beschrieben, Massenmorde
und Massaker befielt, dann wäre es zumindest nicht mein Gott!" (Zitat von Dan Davis aus "7
- Der Schlüssel zur Offenbarung").
 
Lesen Sie auch die Artikel "Karma-Phobie" und "Die Hölle ist HIER!" im COVER UP!
Newsmagazine.
 
(COVER UP! Newsmagazine, 18.06.2010)
 
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