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Dunkle Schatten: Die Ritter vom Heiligen Grabe /1
Geheimaufträge der Ordensritter, Strukturen, Verschwörung,
Licio Gelli erhielt den Verdienstorden vom Heiligen Grabe

Die Ritter vom Heiligen Grabe
(„Ordo Equestris Sancti Sepulcri
Hierosolymitani“). Ihre Geschichte
geht zurück auf die Zeit der Kreuz-
züge. Diese sehen sich in der Tra-
dition des Kreuzritters Gottfried
von Bouillon, der am 15. Juli 1099
Jerusalem eroberte und unter dem
Schlachtruf „Deus lo vult“ („Gott
will es!“) ein Blutbad unter den
Muslimen anrichtete. Hinweise
führen in rechtsextreme Kreise,
hin zu Geheimbünden und Logen.
Mitglieder dieser Organisation
sind teilweise auch im „Opus Dei“
vertreten. Als Symbol verwendet
der Geheimbund das Zeichen des
Kreuzritters von Jerusalem, Gott-
fried von Bouillon, welches infolge
zum Symbol der fünf Wundmale
von Jesus Christus umgedeutet
wurde.

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Bild oben: Symbol der "Ritter vom Heiligen Grabe" auf der Burg Landskron, Ossiacher See, Österreich. Laut dem Autor Egmont R. Koch
(unter anderem Mitautor von "Verschwörung im Zeichen des Kreuzes" zum Thema) gegenüber Dan Davis im Jahr 2012 womöglich kein
Zufall. Copyright by Dan Davis.


Sie erledigen angeblich als sogenannte „Elitetruppe der Kurie“ Geheimaufträge, welche zuweilen auch am Rande
der Legalität stattfinden, oder, glaubt man einigen Quellen, wie dem Buch "Verschwörung im Zeichen des Kreuzes"
der Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schröm, auch darüber hinaus gehen.

Auch der umstrittene Licio Gelli, Chef der später offiziell verbotenen Freimaurerloge P2, die durch Straftaten und
Auftragsmorde Berühmtheit erlangte, erhielt den Verdienstorden vom Heiligen Grabe. Er wurde aber nicht investiert.
Vielleicht, weil er kein Katholik war. Schätzungen zufolge gibt es derzeit zwischen 18-19 000 Ordensritter weltweit.
Im Gebäudekomplex des Hotel Columbus in der Via della Conciliazione, einem 44 Hektar großen Gelände, welches
dem Orden gehört, ganz in der Nähe des Vatikanstaates, befindet sich Verlautbarungen nach die Residenz des
Großmeisters. Hier befindet sich der Hauptsitz des Ordens.  

Die Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schröm schreiben in ihrem Buch über die Organisation, `das katholische
Kartell wäre vielen der Ordensmitglieder, den Mitläufern im Zug sozusagen, gar nicht bewusst, so wie viele Mitglie-
der der ominösen italienischen P2-Loge nicht ahnen würden, was sich hinter ihrer Freimaurer-Bruderschaft tatsäch-
lich verbarg: kriminelle Energie. Viele Grabesritter wären gutgläubig…` (Quelle: „Verschwörung im Zeichen des
Kreuzes“, 1995, S. 32).


Rechts: Titelbild des Buches "Verschwörung im
Zeichen des Kreuzes" der Autoren Egmont R.
Koch und Oliver Schröm.



„Herr Augustinus“ (Heinrich Maria Graf Henckel
von Donnersmarck) meinte, dass „über internatio-
nale Grenzen hinweg unter Umständen manches
auf einem Weg läuft, der sonst vielleicht so nicht
beschritten würde“. Aber dies sei ja bei den Rota-
riern nicht anders.

Heinrich Maria Graf Henckel von Donnersmarck
ist seit dem Jahr 1967 Grabesritter, berufen vom
damaligen Großmeister persönlich, Kurienkardinal
Eugène Tisserant.

Die italienische Wirtschaftszeitschrift „Il Mondo“
untersuchte im März 1993 den Einfluss von Orden,
Logen und Geheimbünden auf die politische Situa-
tion im Land. Sie spürten dabei verborgene Macht-
strukturen zwischen P2, Mafia und Vatikan nach.
Über ihre Analyse zum Einfluss von Maltesern,
Opus Dei, Freimaurern, Templern und Grabesrit-
tern in Italien schrieb die Zeitung:

„…Sie werden sagen, von edlen Idealen geführt zu
werden, um Kranke zu heilen und Schulen zu bauen
… Sprecht auch mit Richtern und Ermittlungsbeam-
ten, und sie werden ein völlig anderes Bild beschrei-
ben…“ Und sie berichten von geheimen Zirkeln, in
denen man hoffe, in der Organisation aufzusteigen,
die nicht mehr kontrolliert werden kann (S. 229).
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Laut „Il Mondo“ ist die Liste der ins Zwielicht geratenen Mafiakontakte bezüglich italienischer Politiker, die den
weißen Mantel mit den fünf blutroten Kreuzen (Symbol der Ritter vom Heiligen Grabe) tragen, lang. Darunter Giulio
Andreotti, Arnaldo Forlani, Ferdinando Russo und viele weitere.

Der Autor des Beitrags, Gianfranco Turano, gibt an, der Orden sei stark rechtslastig ausgerichtet, was schon die
Mitgliedschaft der Mussolini-Tochter Edda Ciano belege. Man könne davon ausgehen, dass die katholischen Orden
in Italien in gewisser Weise die Funktion der P2-Loge übernommen haben, nachdem der freimaurerische Geheim-
bund aufgeflogen war. Es entstanden neue, verdeckt operierende Machtkartelle, bei denen die Fäden zusammen-
laufen. Dass dem Ritterorden vom Heiligen Grabe dabei eine spezielle Bedeutung zukommen würde, würde sich
aus der Tatsache ergeben, dass P2-Chef Licio Gelli mit dem Verdienstorden des Ritterordens ausgezeichnet
wurde, sowie sein Stellvertreter, Umberto Ortolani, sogar investiertes Mitglied war, so Turano.

Die Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schrom merkten an, dass sie bei ihren Recherchen auf eine Reihe von
dubiosen Gestalten und antidemokratischen Gesinnungsträgern im Ritterorden gestoßen wären…“ (Quelle:
„Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“, 1995, S. 10).


Bischof Dr. Anton Schlembach räumte
freimütig ein: "Wir wollen --- Mitglieder
haben, die auch in ihrem beruflichen
Bereich und in den Möglichkeiten der öffentlichen Einflussnahme … ihren
Dienst leisten.“

Für die Mitgliedschaft kann man sich
nicht bewerben, die Kandidaten werden
auf Vorschlag von Mitgliedern des Ordens
ausgewählt. Das Mitgliederverzeichnis ist
eigentlich geheim.  Dort liest man auf
Seite 1:  „Diese Lieferung ist ein vollstän-
diger Neudruck des Verzeichnisses. Bitte
vernichten Sie alle früheren Lieferungen,
ohne sie Dritten zugänglich zu machen.“

Führende Grabesritter in Deutschland
suchten den Schulterschluss mit Diktato-
ren. Allen voran Karl Josef Schulte (Köl-
ner Kardinal), der nach dem Sieg über
Frankreich die Kirchenglocken läuten ließ
und eine Erklärung verkündete, in der er
„Gott für den großartigen Sieg dankte, den
die deutsche Wehrmacht errungen hat“.
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Leider gibt es eine Vielzahl weiterer rechter Tendenzen, die unrühmlich mit den Grabesrittern genannt werden
können und müssen. Darunter auch folgende Beispiele:

Der Militärpfarrer Lorenz Jaeger, nach 1945 als Großprior über längere Zeit der führende geistliche Grabesritter in
Deutschland, zeigte damals viel Sympathie für den Ostfeldzug. Er mochte die „slawischen Untermenschen“ nicht,
die „durch ihre Gottfeindlichkeit und durch ihren Christenhass fast zu Tieren entartet sind“.

Friedrich Strauch: „Der Verein will in stiller tätiger Hilfe allen denjenigen helfen, die infolge der Verhältnisse der
Kriegs- und Nachkriegszeit durch Gefangennahme, Internierung oder ähnliche von ihnen persönlich nicht zu ver-
tretende Umstände ihre Freiheit verloren haben.“

Simon Wiesenthal vom Dokumentationszentrum jüdischer Verfolgter des Naziregimes in Wien fand heraus, dass
der Verein angeblich Informationen von untergetauchten NS-Tätern besorgte, mit dem Ziel Nazis bei ihren Ver-
handlungen deren Verbrechen töten oder untergetauchten Mördern anlasten zu können, so „Die Zeit“ in ihrer On-
line-Ausgabe, 1994, in dem Artikel „Dunkle Ritter im weißen Gewand“, S. 4.

In der rechtsgerichteten Organisation „Stahlhelm – Kampfbund für Europa“, sowie in der „Internationalen Gesell-
schaft für Menschenrechte“ (IGFM) sind die Ritter ebenfalls vertreten. Der IGFM wurden enge Kontakte zur NPD
nachgesagt.

Einen FBI-Agenten, der seit Monaten der Mafia auf den Fersen war, führte seine Spur nach München. Am 27.
Februar 1972 wurde aus diesem Grund mit richterlicher Genehmigung Zimmer 354 des „Palace Hotel“ verwanzt.
Dies brachte folgende Erkenntnis: Ein Dr. Ledl, dem Dialekt nach Österreicher, bestellte bei der Mafia gefälschte
Wertpapiere im Nennwert von 950 Millionen Dollar. Sein Auftraggeber: ein Kurienkardinal des Vatikans. Er konnte
dies durch eine Bestellung auf dem Briefpapier eines vatikanischen Ministeriums belegen, der „Kongregation für
die Ordensleute“, mit dem Datum vom 29. Juni 1971.

Bischof Anton Schlembach, Großprior der deutschen Grabesritter: „Ich kann mir vorstellen, dass die Israelis nicht
immer alles gerne sehen, was wir dort tun und was wir dort möchten. Aber Konflikten würden wir nicht aus dem
Wege gehen, im Gegenteil, man muss unter Umständen auch mal etwas durchfechten.“

Egmont R. Koch und Oliver Schröm ergänzend: „Auf jeden Fall stellen sie eine schwarze Eliteeinheit dar, die sich
auf die Fahnen geschrieben hat, mit allen Mitteln (…) die „Rechte der katholischen Kirche … zu verteidigen. Nicht
umsonst lautet ihr Leitspruch: „Deus lo vult“ – „Gott will es!“ 


Links: Burg Landskron
in Österreich, Ossiacher See.
Auch dort ist das Symbol der
Ritter vom Heiligen Grabe zu
finden. Laut dem Autor Egmont
R. Koch, unter anderem "Ver-
schwörung im Zeichen des
Kreuzes" zum Thema, gegen-
über Dan Davis im Jahr 2012
womöglich kein Zufall. Copy-
right by Dan Davis.










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Mitglieder des Orden sind und waren unter anderem (hier angegeben mit ihren ehemaligen Ämtern, Positionen)
Mediziner und Professoren wie Edgar Ungeheuer, Hubert Poliwoda, Lutwin Beck, die ehemaligen Ministerpräsiden-
ten Max Streibl und Hans Filbinger, eine Vielzahl von Bankern Unternehmern und Industrievorständen sowie Politi-
ker, ebenso die ehemaligen Intendanten Karl Holzamer (ZDF), Hubert Rohde (Saarländischer Rundfunk), Ludwig
Martin, Generalbundesanwalt, Prof. Dr. Otto Sauer (Finanzgericht Nürnberg), Dr. Fritz Pirkl (Staatsminister a. D.,
1994 verstorben), Aenna Brauksiepe (Bundesministerin), Severin Bartos (Landrat Cochem-Zell), Konrad Regler
(Landrat Eichstatt), Dr. Franz-Egon Humborg (Oberverwaltungsgericht Münster), Dr. Ewald Thul (Landgericht Ko-
blenz), Dr. Herbert Benz (Oberlandesgericht Koblenz), Werner Köppe (Verwaltungsgericht Augsburg), Dr. Otto
Reiser (Landesarbeitsgericht Nürnberg), Dr. Leopold Adams (Generalstaatsanwalt), Heinz Korbach (Regierungs-
präsident Koblenz), Karl L. Krampol (Regierungspräsident Oberpfalz), Dr. Walther Gase (Staatssekretär), Franz
Sackmann (Staatssekretär), Dr. Oscar Schneider (Bundesminister), Dr. Adolf Klein (Oberlandesgericht Köln),
Wolfgang Rübsam (Landgericht Hildesheim), Dr. Johannes Berentzen (Getränke-Industrie Berentzen), Dr. Rudolf
Bossle (Deutsche Nestle GmbH), Max-Josef Frotz (Gerling AG), Dr. Heinz Kriwet (Thyssen AG), Walter Kordes
(Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), Prof. Dr. Johannes Binkowski (Verleger), Prof. Friedrich v. d.
Heydte (Universität Würzburg, 1994 verstorben), Dr. Anton Schlembach (Bischof von Speyer), Franz Bachem
(Verleger), Prof. Dr. med. Karl Kremer (Uni-Klinik Düsseldorf), Prof. Dr. med. Edgar Ungeheuer (Uni-Klinikum
Frankfurt), D. med. Paul Odenbach (Bundesärztekammer), Johannes Degenhardt (Erzbischof von Paderborn),
Dr. Hermann (Deutsche Bank AG), Dr. Norbert Fischer (Landesbank NRW), Karl-Heinz Fink (Deutsche Bank AG),
Dr. Helmut Geiger (Sparkassen u. Giroverband), Dr. Hans Peter Linss (Bayerische Landesbank), Dr. Hans-Hubert
Friedl (Bayerische Hypotheken- u. Wechselbank), Dr. Gottfried Wolff (Dresdner Bank) und viele andere…  

Dan Davis setzte sich aufgrund von Erlebnissen in seiner Kindheit am Ossiacher See in Österreich, die er unter
anderem auch in seinem SF-Roman "Revolution, Baby!" in einer Verquickung aus Fact & Fiction mit ansprach,
direkt mit dem Autor Egmont R. Koch, unter anderem "Verschwörung im Zeichen des Kreuzes" über die Ritter vom
Heiligen Grabe, im Jahr 2012 in Verbindung. Denn die Burg Landskron in unmittelbarer Nähe zu den damaligen
Ereignissen trägt ein Wappen, in dem das Symbol der Ritter vom Heiligen Grabe Bestandteil ist.

Egmont R. Koch schrieb ihm daraufhin am 29. Mai 2012 folgendes zu der Burg Landskron am Ossiacher See (Auszug), in der Dan Davis das Symbol der Ritte vom Heiligen Grabe vorfand:
 
"...Es ist jedoch wohl davon auszugehen, dass es einen Zusammenhang zu den Grabesrittern gibt. Vermutlich zählte einer der Urahnen von Landskron zu den Kreuzrittern, die sich in Jerusalem zu Bewahrern des Heiligen Grabes schlagen ließen..."



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Bild oben: Aufnahme des Wappens auf der Burg Landskron am Ossiacher See in Österreich.
Es zeigt im unteren Bereich das Zeichen der Bruderschaft der "Ritter vom Heiligen Grabe", die laut
den offiziellen Quellen Geheimaufträge am Rande der Legalität im Auftrag der Kurie durchführen.
Foto - Copyright by Dan Davis.


 
(Artikel, Cover Up! Newsmagazine, 13.01.2016)


Lesen Sie in Kürze auch Teil 2 der Serie "Dunkle Schatten" hier im COVER UP! Newsmagazine
über geheime Orden, Bruderschaften und Verbindungen.


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