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Dan Davis: Interview mit ERICH VON DÄNIKEN
Der Bestsellerautor über "Tomy", Zeitreisen, die Medien, das
Buch "Der Tag, an dem die die Götter starben" & mehr
 
Über 60 Millionen verkaufte Bücher spre-
chen für sich: Erich von Däniken  gehört
ohne Frage zu den beliebtesten Bestsel-
lerautoren der Welt. Dan Davis sprach
mit ihm über sein Buch "Was ist falsch im
Maya-Land", seine un glaublichen Erleb-
nisse mit dem Außerirdischen Tomy, Zeit-
reisen, die Massenmedien, die Bundes-
lade und andere Themen. Jetzt hier!
 
Der Bestsellerautor Erich von Däniken berichtet Dan Davis exklusiv über bislang unbekannte
Details zu den Hintergründen des Buches "Der
Tag an dem die Götter starben" von Walter Ernsting, besser bekannt unter dem Pseudonym
Clark Dalton, Mitbegründer der Perry Rhodan-
Saga. Ein Buch, bei dem Däniken selbst eine entscheidende Rolle spielt. Zudem geht er aus-
führlich auf den Blödsinn ein, den die Massenmedien, zuletzt der Fernsehsender Pro 7, zum Thema Erich von Däniken behaupten und was man ihm seit Jahren in den Mund legt. Ebenso berichtet er, welches Geheimnis hin-
ter der Bundeslade steckt und ob an den Behauptungen tatsächlich etwas dran ist, dass er vor Jahren über längere
Zeit Kontakt zu einem echten Außerirdischen, der zudem auch noch das Aussehen vom jüngeren Däniken selbst
annahm, hatte. Jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine:

Erich von Däniken im Interview mit Dan Davis über einige Massenmedien:
"Also mich ärgert immer noch die Scheinheiligkeit.
Wenn man so tut, als ob man im Mantel der Wissen-
schaft sich mit Däniken befasst und in Wirklichkeit ist
es nur Pseudowissenschaft. Und es ist in Wirklichkeit
nur rechthaberisches dummes Getue. Ich weiß, dass
ich kritisiert werde, dass ist normal ... Aber die Schein-
heiligkeit, die Falschheit, dir Dinge in den Mund zu 
legen, die man gar nie gesagt hat – und darauf-
hin wirst du widerlegt…"


Dan Davis: Hallo Erich. Sprechen wir über Dein Buch
„Was läuft falsch im Maya-Land?“. Was läuft denn falsch
im Maya-Land?
 
Erich von Däniken: (lacht) Die Forscher zu diesem Thema sind
alles wunderbare Leute, die machen eine grundehrliche wissen-
schaftliche Arbeit. Aber was dabei herauskommt, klingt für den
Laien so fremdartig, dass er es nicht nachvollziehen kann. Es
braucht eine Neufassung der Worte der Interpretation und dazu
habe ich etwas vorgeschlagen im neuen Buch.  
 
Dan Davis: Hast Du Dich bei den Recherchen zum neuen
Buch über Mexiko und die Mayas festgelegt, welche
Zivilisation eventuell dahinter stecken könnte oder bist
Du da in der Interpretation noch offen?
 
Erich von Däniken: Ja, das ist alles eine lange komplizierte
Geschichte, die man in einem Interview gar nicht abhandeln
kann. Die alte Story ist klar. Ich bin überzeugt, dass vor vielen,
vielen Jahrtausenden zu einem Zeitpunkt, als unsere Vorfahren
Steinzeitleute waren, hier mal Außerirdische auftauchten. Un-
sere Vorfahren begriffen nicht, sie hatten keine Ahnung von
Technologie und sie meinten irrtümlicherweise, diese Außerir-
dischen seien Götter. Wir alles wissen, es gibt keine Götter.
Aber so ist es überliefert. Jetzt bin ich nicht der Meinung ir-
gendein Maya habe Außerirdische gesehen, aber ich bin der
Meinung, von irgendeiner früheren Kultur, früheren Überlieferung
haben die Maya Geschichten, Bilder und Skulpturen übernom-
men, haben daraus natürlich göttliche Wesen gemacht.

Dan Davis: Vor wenigen Tagen habe ich eine Fernsehsendung gesehen, wo man Dich ein wenig auf den Prüfstand stellen wollte, Du weißt bestimmt, was ich meine…

Links: Bestsellerautor Erich von Däniken.
 
Erich von Däniken: Die Pro 7-Sendung…         
 
Dan Davis: Ich möchte auf einen speziellen Punkt eingehen und ob Du mit mir da einer Meinung bist. Da ging es um die kleinen „Insekten“ aus dem  kolumbi-
anischen Museum, wo man gesagt hat: `Ok, hier sind
zwar Modellflugzeuge nachgebaut worden, aber in leicht variierter Form - und da ist es ja nicht verwun-
derlich, wenn diese fliegen können ...` Jetzt ist natür-
lich meine Argumentation: Es wurden ja in der Ver-
gangenheit von allen möglichen Dingen Zeichnungen
und Modelle gemacht, auch von Menschen und Tieren,
diese sind ebenfalls nicht bis auf den kleinsten Mil-
limeter anatomisch nachgebaut worden. Aber man
weiß trotzdem es ist ein Mensch oder eine Stier…
 
Erich von Däniken: Die Pro 7-Sendung hat hier mit Schein-
heiligkeiten gearbeitet! Am Anfang hat mich der Moderator gefragt, was ich von diesen Goldobjekten halte. Dann habe
ich gesagt, die hätten in meine Arbeit überhaupt nie eine
Rolle gespielt. Aber aus dem Gedanken der Kargo-Kulte heraus, Kargo-Kulte sind Imitationskulte, da hat man fest-
gestellt, immer wenn eine technologisch höhere Gesellschaft mit einer technologisch niedrigeren zusammentraf, wie zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg in Papua Neuguinea, haben die technologisch niedrigen die Technologien der höheren nicht verstanden. Aber sie hatten trotzdem angefangen Kopien zu machen, wie von Armbanduhren, Antennen, etc. Nun muss man sich vorstellen irgend so ein Schlaumeier von Pro 7 kommt dahin, sieht diese Armbanduhren aus
Holz und stellt fest, die laufen ja gar nicht, die ticken ja gar nicht. Selbstverständlich nicht. Das müssen sie auch
gar nicht. Es sind nur Kopien. Also in der Pro 7-Sendung wurde immer wieder gesagt, `das Ding ist ja nicht aerody-
namisch, wie Erich von Däniken behauptet hat`. Dabei hat er das überhaupt nie behauptet! Also lauter Blödsinn! Genauso ging es am Ende um diese Grabplatte von Palenque von den Mayas: Die neueste aktuelle Version von
den Maya-Wissenschaftlern, Prof. Dr. Stuart und Stuart, denn das sind Vater und Sohn von der Boston Universität
in Texas, die sagen ganz genau, diese Figur, dieser Pakal, dieser Maya- Herrscher, stürzt nicht in das Erdungeheuer hinein, wie man immer geglaubt hat, stürzt nicht in die Erde hinein, sondern stürzt von der Erde weg. Das ist die moderne aktuelle Deutung. Davon hast du kein Wort gehört in dieser Pro 7-Sendung. Das war sehr, sehr schein-
heilig zusammengeschustert. Ich habe mich grün und blau geärgert…
 
Dan Davis: Ja, dass dachte ich mir schon. Ich fand auch mit den Flugzeugen zu argumentieren, als das
auf den Millimeter hochgerechnet wurde…
 
Erich von Däniken: Alles Blödsinn!
 
Dan Davis: …Es geht ja gar nicht, dass ein unterent-
wickeltes Volk ein Model nachbaut und das auf den
Millimeter genau…
 
Erich von Däniken: Es stimmt sowieso nicht! Das ist alles
wirklich Unsinn! Wie kann man so einen Unsinn überhaupt
im Fernsehen bringen! Dan, traurig…
    
Dan Davis: Ja…        
 
Erich von Däniken: Ich weiß nicht, ob Du die A.A.S. kennst.
Die Gesellschaft für Archäologie, Astronautik und Seti, eine gemeinnützige Gesellschaft, hat ein paar Tausend Mitglieder.
Die A.A.S. gibt alle zwei Monate für ihre Mitglieder ein Mitteilungsblatt heraus. Toll gemacht. Und im neuen Mitteilungsblatt, das erscheint aber erst in 10 Tagen, ist
meine Antwort auf 5 Seiten auf diese Pro 7-Sendung drin.
Was da für eine Sauerei passiert ist.
 
Dan Davis: Kommen wir wieder zu einem erfreulicheren Thema. Und zwar zum Thema Pyramidenkultur. Überall
auf dem Planeten gibt es Pyramiden, nicht nur bei den Mayas oder in Ägypten, die tauchen ja überall auf, zum Beispiel in China, Bosnien – ja selbst die Tempelanlagen
in Indien oder Sri Lanka sind überwiegend in Pyrami-
denform...
 
Erich von Däniken: Richtig. Ja…
 
Dan Davis: Siehst Du hier einen globalen weltumspannenden Hintergrund oder ist dieses weltweit auftauchende Phänomen Zufall und für Dich getrennt voneinander zu betrachten?
 
Erich von Däniken: Ich hab`s im Maya-Buch drin. Aber die Fachleute werden mich dafür nur auslachen. Es gibt im alten Indien Pyramiden, die sehen genauso aus wie die Maya-Pyramiden in Zentralamerika. Also Du kannst in Südindien Tempeltürme bestaunen und die vergleichen mit den Maya-Bauten. Im alten Indien gab`s alte Schriften,
von denen heute noch viel erhalten ist. Und in einer dieser alten Schriften wird ein Zwillingspaar beschrieben, man nennt sie die Maruts, kommt im Maya-Buch vor. Dort werden diese Maruts gepriesen, dort steht `Ihr fliegt in den Lüften, mit Donner kommt ihr daher, überall könnt ihr gleichzeitig sein, ihr fliegt über das Wasser, über die Länder`, etc. Jetzt könnte ich mir sehr wohl vorstellen, dass diese so genannten Zwillinge, die Maruts, irgendwo vom Alten Indien nach Südamerika geflogen sind. Auch anderswo hin. Dort haben sie ihre Botschaft hinterlassen und die Maya wie auch die alten Inder zu ihren Ehren die Pyramidentürme gebaut. Auf der Spitze der Pyramide erwarten sie immer wieder diese fliegenden Wesen. Diese Maruts. Und das ist eine laienhafte Erklärung, aber immerhin Tatsache, weil wir haben in verschiedenen Ländern steile Pyramiden, genau wie in Indien.
 
Dan Davis: Es gibt ja zum Beispiel in Bosnien die Geschichte mit der Sonnenpyramide

 
Links: Bestsellerautor Erich von Däniken.
 
Erich von Däniken: Ja, ich habe davon gehört, ist mir nicht
neu. Ich war aber noch nie da. Ich bin einigermaßen informie-
rt durch die Literatur. Und es scheint eindeutig zu sein, was
manda so sieht. Und ich habe auch eine Korrespondenz
gehabt mit dem Herrn, der da Grabungen macht. Er hat mich längst eingeladen, ich solle endlich mal hinkommen und mir eine persönliche Meinung bilden. Und bis jetzt habe ich das noch versaut. Das muss ich wirklich nachholen…
 
Dan Davis: Ein Freund von mir aus Bosnien hat mich vor Jahren darauf aufmerksam gemacht. Wenn das wirklich Pyramiden dort sind… Die Sonnenpyramide ist ja dann
um ein vielfaches größter als die Cheops-Pyramide…
 
Erich von Däniken: Das Problem ist, wenn diese Pyramiden sich als echt herausstellen und sie sollten älter sein, als die Cheops-Pyramide, dann haben wir wieder ein Drama und ein Durcheinander mit der offiziellen Archäologie. Denn es `darf nichts älteres geben, als die Cheops-Pyramide`. Ja, dann stehen wir da (lacht), als einer der kämpft, zwischen den Wissenschaften kämpft.
 
Dan Davis: Ganz anderes Thema: Denkst Du, dass vielleicht in ein paar Millionen Jahren die Menschheit technologisch soweit ist, dass sie in der Zeit reisen kann,
oder bist Du eher der Meinung, dass es irgendwelche Dinge gibt, die dagegen sprechen und dies eher
für unwahrscheinlich hältst?     
 
Erich von Däniken: Ich bin für Zeitreisen. Das dauert keine paar Millionen Jahre… Das werden wir erleben, schon
in den nächsten 150-200 Jahren. Irgendwer wird plötzlich auftauchen, wie Schwuppe die wupp, und wird sagen `Freunde, ich komme aus der Zukunft!` Wir verstehen`s zwar noch nicht, physikalisch ist es im Moment ein Un-
sinn, aber wie viele Dinge waren vor 200 Jahren physikalisch ein Unsinn? Abwarten…
 
Dan Davis: Interessant ist ja der Aspekt, dass dann die Zukunft in die Vergangenheit zurückkommt…  
 

Erich von Däniken: Aber in alten Texten haben wir verschie-
dene Zeitreisen beschrieben. Es sind immer wieder Menschen weggenommen worden von der Erde und dann, sie glaubten,
sie sind einen Tag oder ein paar Stunden weg gewesen, waren ein paar Jahrhunderte oder mindesten 50-60 Jahre vergangen. Das gibt es in der antiken Literatur.
 
Dan Davis: Sprechen wir über ein Buch, welches nicht direkt von Dir sondern von einem guten Freund von Dir
ist, ich meine den Roman „Der Tag an dem die Götter
starben“ von Walter Ernsting. Du hast es auch in einem anderen Interview angesprochen, dort ging es ja auch
um eine Zeitmaschine…
 
Erich von Däniken: Richtig…
 
Dan Davis: …Wenn ich das richtig in Erinnerung habe,
hast Du damals auch gesagt, der Roman sei eine Mi-
schung aus Fiktion und aber auch einer tatsächlich erlebten Geschichte dahinter.
 
Erich von Däniken: Richtig…
 
Dan Davis: Und jetzt wollte ich fragen, ob Du zu dem
Buch noch ein paar Worte sagen kannst.
 
Erich von Däniken: (lacht – Pause – lacht – Pause – dann:)
Der Walter Ernsting mit dem Pseudonym Clark Dalton und
ich wir haben das gemeinsam geschrieben! Er ein Kapitel und
ich ein Kapitel. Die Geschichte von der Zeitreise stammte von ihm. Die ganze Geschichte von den lokalen Orten, also wo es stattgefunden hat, die stammten alle von mir. Und diese Orte stimmen alle. Ich habe vor 6 Monaten eine Reisegruppe von 35 Leuten nach Peru geführt, die hatten alle das Buch gelesen, wir sind hinaufgeklettert oberhalb der Inka-Festung Sacsayhuamán, und wir haben die Felsen gefunden. Und ich habe gesagt `Hier drin müssen die Felsen abgeschnitten sein, wir werden sie finden`. Wir haben auch das Tunnel gefunden, wo die Eingänge sind. Das steht alles. Die Geschichte mit der Zeitverschiebung ist Walters Idee und er war ein brillianter und sehr liebenswerter Mann.   
 
Dan Davis: Er hat ja auch an den Perry Rhodan-Romanen mitgeschrieben.

 
Erich von Däniken: Er hat auch sehr viele Zeitreise-Stories in Romanform geschrieben.
 
Dan Davis: Mir ist aufgefallen, als ich „Der Tag an dem
die Götter starben“ von Wal ter Ernsting gelesen habe,
der Titel sehr stark an Dein Buch „Der Tag an dem die
Götter kamen“ erinnert. Zufall?
 
Erich von Däniken: Nein das war Absicht! Das war tatsäch-
lich Absicht. Das haben wir so gemacht. Bei mir kamen die Götter.  Ich habe mich ja sogar auf ein Datum festgelegt.
 
Dan Davis: Was mir noch aufgefallen ist beim Lesen des Buches, dass Du mit dem Walter zusammengeschrieben hast, dass einige Beschreibungen um die hochtech-
nische Kolonie dort, wenn ich es einmal so benennen
darf, stark an die Mythen über Atlantis erinnern sowie
den in der Bibel beschriebenen Sturz der Götter (die auf
die Erde verbannten Kolonie?). Walter Ernsting hat das
Volk Altairer genannt, was ebenfalls an Atlantis erinnert.
War dies Absicht oder ist dieser bei mir entstandene Eindruck eher Zufall?
 
Erich von Däniken: Nein, nein, ist absichtlich. Ich habe zwar nicht an Atlantis gedacht, sondern an altindische Texte. Im Alten Indien gibt es tatsächlich Beschreibungen, die ziemlich
dem ähneln, was wir dort in dem Buch drin haben. Also es gab Kolonien, Felsen sind zerschnitten worden, sie konnten sich in kleinen Fahrzeugen über die Erde erheben, die Fahrzeuge nannten sie Vimanas, und die Vimanas waren definitiv außerirdische Fahrzeuge, denn auf der Erde gab es keine Entwicklung, keine Infrastruktur, keine Fabriken, nichts, die Vimanas wurden von Göttern oder Menschen, die in der göttlichen Schule waren, bedient. Das haben wir da entnommen aus dem Alten Indien.
 
Dan Davis: Eine kurze Frage noch zu Deiner Interpretation der Bundeslade.
 
Erich von Däniken: Das ist aber eine lange Geschichte…
 
Dan Davis: Vielleicht mit wenigen Worten…
 
Erich von Däniken: (lacht) Mit wenigen Worten geht nicht. Schau mal, es wird beschrieben in der Bibel im 4. Buch Mose, wie der liebe Gott den Mose und den Aaron, Aaron ist der Bruder von Mose, ihm die Maße der Bundeslade
auf den Berg erklärt. Er diktiert ihm wie lange und wie breit, usw. Und am Ende des Gespräches sagt der liebe Gott zu Mose: `Und siehe zu, dass du alles nach dem Vorbilde machst, dass dir gezeigt wird. Also es gab ein Original. Und der Mose hat eine Kopie gemacht. Mose baut diese Kiste dann und der Aaron, der Bruder von Mose, muss eine ganz bestimmte Priesterschaft gründen, dass waren die Leviten, und nur die Leviten durften sich der Bundeslade nähern. Und zwar in bestimmten Kleidern, Brustschild, Panzer, Rückenschilder, etc. Das alles wird genau beschrie-
ben im 2. Buch Samuel. Die Bundeslade gelangt dann auf komplizierten Wegen nach Jerusalem, Salomon lässt den Tempel bauen, die Bundeslade kommt ins Allerheiligste.
 
Rechts: Bestsellerautor Erich von Däniken.
 
Der Salomon hat verschiedene sexuelle Beziehung, unter anderem mit der Königin von Saba. Und er besucht die
Königin von Saba in einem fliegenden Fahrzeug. Das steht
nicht in der Bibel, das findet man im Kebra Negest. Ke-
bra Negest ist das Buch der alten Könige von Äthiopien.
So, der Salomon besucht seine Geliebte, die zeugen unter
anderem ein Kind. Wie der Junge 19 ist, besucht er von
Äthiopien aus mit einer riesigen Expedition Jerusalem und
bittet von seinem Vater Salomon, er möchte die Bundeslade
mit nach Äthiopien nehmen. Der Vater Salomon sagt zu
seinem Sohn `Daskann ich nicht machen! Mein eigenes
Volk würde mich steinigen, wenn ich dir die Bundeslade
gebe!` Und der Sohn sagt seine Mama, also Mutter, ist in
Schwierigkeiten, und wer die Bundeslade hat, steht unter
dem speziellen Schutz von Gott. Der Salomon sagt `Ich
kann das nicht machen!` Und der Junge, clever, macht eine Kopie der Bundeslade. Das wird genau im Buch der Könige beschrieben. Er klaut das Original aus dem Tempel von Jerusalem, stellt die Kopie da hin, die Priester merken es
erst gar nicht, und dann geht er mit dem geklauten Objekt
nach Äthiopien. Übrigens wird im Buch der Könige beschrie-
ben, der ist geflogen, in einem Fahrzeug. Salomon versucht später, als die Priester merken, dass die Fälschung dasteht, seinem Sohn nachzujagen, auf der Erde. Er kann ihn aber
nicht einholen. Die Bundeslade kommt nach Äthiopien und
dort gab es viele Unfälle, die man heute Strahlenunfälle bezeichnen würde. Also Haare fallen aus, Nägel fallen aus, Menschen kriegen Beulen am ganzen Körper, etc, etc. Und heute sind die Überreste tief im Boden in der äthiopi-
schen Stadt Axum und zwar direkt unter der Marienkathedrale. Das ist übrigens kein Geheimwissen in Äthiopien.
Das weiß man, Touristen, die die Stadt Axum besuchen und die Marienkathedrale, finden überall an den Wänden Darstellungen der Bundeslade. Vor vielen, vielen Jahren war ich mal dort und habe mit dem Oberhaupt der kopti-
schen Kirche gesprochen. Und der sagte, natürlich wissen wir, dass die Überreste der Lade unter unserer Kirche
sind, aber da runter gehen, dass darf niemand. Es gibt nur eine Familie, einen Wächter, niemand darf das sehen.
Und so geht es weiter. Ist `ne lange komplizierte Geschichte mit der Bundeslade…

Dan Davis: Kommen wir noch zu einem Thema, was mir auf den Fingern brennt. Ich würde Dir gerne
noch ein paar Fragen zu Deinem Buch `Tomy und der Planet der Lüge` stellen, was mir persönlich sehr
gut gefällt. Du hast bereits mehrmals angegeben, dass es sich bei dem Buch um eine tatsächliche Begegnung zwischen Dir und einem Außerirdischen handelt, der die Gestalt eines Menschen, nämlich
die des Erich von Däniken in jüngerer Ausführung, angenommen hat, der Roman eine Mischung aus
Fiktion und Fakten ist. Aber, und das ist das wichtige: Die Geschichte ist wahr. Du hattest Kontakt zu
einem menschlich aussehenden Außerirdischen, der sich vor Dir materialisiert hat und dem Buch zufolge mehrere Jahre bei Dir in der Familie gelebt hat. Du wurdest danach auch laut Buch vom Geheimdienst verfolgt, Menschen wurden in Deinem Umfeld ermordet, etc.  
 
Erich von Däniken: Darüber kann man nicht reden, schau:
Ich habe Tomy mit Absicht als Roman geschrieben. Extra deshalb, dass ich keine Beweise liefern muss. Wenn Du
wieder damit anfängst, dann kommst Du in Teufels Küche!
 
Jedenfalls, etwa 80 % von Tomy hat tatsächlich stattgefun-
den! Nicht alles so wie es dasteht. Aber 80 % haben stattge-
funden! Ich bin Tomy begegnet. Ich habe immer sehnsüchtig
gewartet ob er wieder kommt, aber er kam nicht mehr.
 
Dan Davis: Du beschäftigst Dich ja seit vielen Jahren
mit diesen Themen. Denkst Du, es gibt einen Zusamm-
enhang zwischen Deinem Werdegang als Autor und der Begegnung beziehungsweise dem Kontakt mit Tomy?
Er sagte ja glaube ich, er hat Deine Gedanken gelesen und deshalb kam es zu der Begegnung.
 
Erich von Däniken: Ja, er sagte durch meinen Impuls sei das passiert. Was immer der Impuls ist, ich verstehe es auch nicht. Aber nach der Veröffentlichung mit Tomy habe ich etwa 14 Briefe, die liegen immer noch auf meinem Tisch, wo mir andere Menschen schreiben, aus allen Herren Ländern, die etwas ähnliches erlebten, erhalten.
 
Dan Davis: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewe-
sen. Es gibt ja viele Berichte von Menschen, die etwas erleben. Denkst Du, dass Tomy der einzige ist, oder ob
diese Spezies, wenn wir es mal so nennen, im Gehei-
men vielleicht auch an anderer Stelle Kontakt auf-
nimmt?
 
Erich von Däniken: Ja, nach den Briefen, die ich bekommen habe, definitiv. Ich bin ihnen begegnet und sie haben mir Geschichten erzählt und sie erinnern mich immer an Tomy. Es  ist zwar nicht das selbe Wesen … aber … einfach plötzlich Schwuppe die wupp tauchte das Ding ganz langsam auf.
 
Dan Davis: Wobei die Geschichte ist ja auch so interessant, weil es ja dann tatsächlich auch sein kann durch diese Technologie, oder wie immer Du das nennst, Du Dich eigentlich fragen musst, ist `Dein Nachbar wirklich Dein normaler Nachbar` oder vielleicht einer dieser Außerirdischen, die unerkannt unter uns leben.
 
Erich von Däniken: Ja, das ist genau die Geschichte… Darüber kann man nicht reden. Es sei denn unter 4 Augen…

(Nachfolgend gemachte Aussagen von Erich von Däniken zum Buch Tomy sind  auf Erichs Wunsch leider nicht zur Veröffentlichung vorgesehen und wurden deshalb aus dem Interview gestrichen).
 
Dan Davis: Letzte Frage – Was hat Dich allgemein in letzter Zeit am meisten an den Massenmedien geärgert, was den Umgang mit Deiner Person betrifft?
 
Erich von Däniken: Also mich ärgert immer noch die Scheinheiligkeit. Wenn man so tut, als ob man im Mantel der Wissenschaft sich mit Däniken befasst und in Wirklichkeit ist es nur Pseudowissenschaft. Und es ist in Wirklichkeit nur rechthaberisches dummes Getue. Ich weiß, dass ich kritisiert werde, dass ist normal, das gehört zu unserem Leben, das habe ich längst verstanden. Und ich habe oft auch gelernt, dass Kritiker Recht gehabt haben. Das ist
nicht das Problem. Aber die Scheinheiligkeit, die Falschheit, dir Dinge in den Mund zu legen, die man gar nie gesagt hat – und daraufhin wirst du widerlegt…
 
Überall in der Welt, wenn es um Nazca in Peru geht, dann heißt es immer `Erich von Dänikens Weltraumflughafen!`. In keinem meiner Bücher steht, dass sei ein Weltraumflughafen! Irgendjemand setzt den Schmarren in die Welt und alle anderen schreiben`s nach! Und geben sich dann noch wissenschaftlich! Das ist einfach lächerlich.
 
Dan Davis: Da gebe ich Dir Recht. Erich! Da bist Du sicher nicht der einzige Autor, der dieses Problem hat. Mich eingerechnet. Ich danke Dir für Deine ausführlichen Worte und dass Du bei mir mal richtig Luft abgelassen hast. Ich wünsche Dir eine schöne Woche und viel Spaß bei Deinem Empfang heute Abend.
 
(© Cover Up! Newsmagazine , 15.9.2011)
(© Bilder: Erich von Däniken, mit freundlicher Genehmigung)
 

 
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