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Dan Davis im Interview mit SEVEN LIFETIMES
Die Sängerin Petra Seiband über Punk, Metal, inszenierte Kriege, Freimaurer und Gott
 
Die extravagant angehauchte Sängerin Petra Seiband gab Dan Davis ein Inter-
view zu ihrer aktuellen Metal-Band
SEVEN LIFETIMES sowie Fragen zu
ihrer Meinung über die "Master of Puppets", das internationale Logen-
tum, die deutsche Rolle im Planspiel, mysteriöse Phänomene, Gott, Punk und die Welt. Petra Seiband spielte zuvor in der Punkband MONEYPENNY und ander-
en Gruppen als Schlagzeugerin, Gitarris-
tin  und Sängerin. Die Band Seven Life-
times sucht derzeit ein professionelles Label für deren neue in Planung befind-
liche CD. 
 
Links: Petra Seiband, Sängerin der Metal-
Band SEVEN LIFETIMES.
 
Petra Seiband spielte unter anderem im Vorprogramm von Bands wie DEAD MOON
sowie mit der Girl-Punkband THE SLAGS.
Die ruhigeren Klänge ihrer aktuellen Forma-
tion SEVEN LIFETIMES haben bei vielen
Fans im Umfeld der Band für Irritationen gesorgt. Waren sie doch härtere Kaliber von der Powerfrau gewohnt. Einst noch hinter
dem Schlagzeug - heute mit und ohne
Gitarre direkt an der Front. Hier das
Interview:
 
Dan Davis: Hallo Petra. Seit wann
gibt es die Band Seven Lifetimes? Wie würdestDu die Musik von Seven Life-
times beschreiben, für jene Leser, die noch nichts von der Gruppe gehört haben?
 
Petra Seiband: Die Band SEVEN LIFETIMES besteht seit 2001. Unseren Musikstil kann man wohl am besten mit Alternative-Rock mit Gothiceinflüssen umschreiben. Die Texte handeln meist von traurigen Dingen, die im Leben nun mal passieren. Von getragenen düsteren Songs bis hin zu Doublebase gitarrenlastigen Songs.
 
Dan Davis: Wie bist Du zur Musik gekom-
men? Und was für Bands haben Dich auf Deinem Weg am meisten inspiriert?
 
Petra Seiband: Musik habe ich schon immer
als Ausgleich gebraucht, der Unterschied zu früher: Damals konnte man mich auf vielen Underground-Konzerten sehen, heute mache
ich selbst Musik. Zu Deiner Frage, wie ich zur Musik gekommen bin, ist eher ungewöhnlich. Vor Jahren fragte mich ein Bekannter, der Sänger in einer Band war, ob ich für ne Probe als Drummerin einspringen könnte, habe aber zuvor noch nie Drums gespielt. Nun denn, von dem Abend an war mir klar: ich werde Drummerin!!
           
Zuerst kaufte ich mir ein paar Drumsticks,
für ein Drumset fehlte mir noch das Kleingeld.
So kam es, das ich Zuhause auf Barhocker
zu Dinosaur jr., Bevis Front, Field of the
Nephilim getrommelt habe. Dies sind auch
die Bands, die mich musikalisch inspiriert
haben. Wie es der Zufall wollte, spielte mein damaliger Freund Gitarre, so gründeten wir
die Band Ubiquitous. Die ersten Jahre war ich an den Drums mit Backvocals recht zufrieden, bis der Zeitpunkt kam, da ich meine eigenen Songs schreiben wollte. Mit Drums war das Songschreiben etwas müßig, so fing ich mit der Gitarre an.
 
Links: Das "Bad Girl" Petra Seiband
bei den Vorbereitungen zum "Ball in Mouth"-Wettbewerb, der aber aus un-
bekannten Gründen niemals stattfand.

Habe mir eine zweite Band gesucht
in der ich meine Stimme trainieren konnte (Monnypenny / PunkRock). Wollte aber unbedingt mein Ding durchzuziehen und suchte mir Musi-
ker für meine Songs. So entstand
die Band SEVEN LIFETIMES.
 
Dan Davis: Du kommst ja musika-
lisch mehr aus der härteren Ecke und hast vor Jahren bei der teils punklastigen Undergroundband Ubiquitous als Schlagzeugerin gespielt. Ich kann mich an ein Konzert mit Dead Moon in der Stuttgarter Röhre erinnern, wo
ihr richtig abgeräumt habt und
Dead Moon euch als beste Vor-
gruppe aller Zeiten gekürt hatte.
Wie kam es zu dem Wechsel in
ruhigere musikalische Gefilde?    
 
Petra Seiband: Ja, bei Ubiquitous
war es etwas härter. An das Konzert mit DEAD MOON kann ich mich
noch gut erinnern. War echt klasse (nette Jungs). Der Sänger hatte angedeutet, ich sollte doch hinter
dem Drum noch etwas öfter singen,
hm, kam wohl ganz gut. (Vorherige Auftritte mit den SLAGS und DIE STERNE wollen wir nicht unterschlagen). Obwohl der Abend genial war, verabschiedeten wir uns von unserem
Bassisten, der wegen Uneinigkeiten gehen musste (hatte sich im Vorfeld schon angedeutet). Und so war erstmal
Schluss mit Ubiquitous. Zu diesem Zeitpunkt ist privat so einiges nicht Erfreuliches passiert. Sodass ich innerlich
ruhiger wurde und die Musik, die ich schrieb, melancholisch angehaucht war.
 
Rechts: Jürgen G. von Seven Lifetimes.


Heute wird die Musik wieder etwas härter,
aber nicht mehr in die Punk-Rock Schiene
gehen. Ich sehe diese Zeit eher als Sprung-
brett zu dem, was ich heute mache. Die Songs, oft getragen, werden nun eher mit Doublebase versehen, was meinem Geschmack sehr entgegen kommt.
 
Dan Davis: Wie ist der Mensch Petra einzuordnen? Bist du eher spirituell geprägt? Glaubst du an Gott oder ein höheres Wesen?
 
Petra Seiband: Ich glaube sogar ganz fest
an Gott. Es gibt mir Halt, gerade wenn etwas Schlimmes passiert ist. Mein Glaube wird aber noch verstärkt, in den Momenten wo es mir gut geht.
 
Dan Davis: Hast Du selber schon einmal etwas erlebt, was du als übersinnliches Erlebnis einstufen würdest? Oder hast Du jemand im familiären Umfeld, der bereits unerklärliche Erlebnisse hatte?
 
Petra Seiband: Selbst habe ich so was noch nicht erleben dürfen (oder habe es nicht bemerkt). Eine Person aus unserer
Verwandtschaft hat als kleines Kind solch ein Erlebnis, an das er  sich bis heute erinnern kann. Als Sechsjähriger sah er in der elterlichen Wohnung ein Kapuzen-
männchen, das aufstand und das Licht im Wohnzimmer anknipste. Daraufhin setzte der Gnom sich unter den Lichtschalter (mit verschränkten Armen und Beinen) und verzog keine Miene. Und obwohl seine Mutter neben ihm stand und er sie
auf die Erscheinung hinwies, bemerkte diese nichts. Ca. drei Jahre später erlebte er etwas Ähnliches. Er und zwei seiner Geschwister lagen im Bett - aber nur er als damals Neunjähriger sah etwa ein Dutzend Kapuzenmänchen um das Bett herumhüpfen. Es waren einfache Lichtgestalten, nicht weiter definierbar.
 
Dan Davis: Ihr habt in Stuttgart ein Nachwuchsfestival gewonnen, bei dem angeblich ein Plattenvertrag
als Hauptgewinn vergeben werden sollte. Trotzdem ist es dazu nicht gekommen. Warum?

Links: Petra Seiband.
 
Petra Seiband: Bei diesem Nachwuchs-
festival hatten wir den ersten Platz ge-
macht. Der Veranstalter war allerdings einer der Bösen Buben und hat sich dann ohne
sich nochmals zu melden aus dem Staub
gemacht. Der Gig selbst war für uns, sagen
wir "Erfahrung"…
 
Dan Davis: Wie siehst Du die allgemei-
ne Lage in Deutschland. Könntest Du
Dir vorstellen, dass ein internationales Logentum als oberste Instanz unsicht-
bar hinter der offiziellen Regierung die
Fäden in der Hand hat? Auch in den
USA sind ja fast alle US-Präsidenten Freimaurer. Auch der aktuelle Präsi-
 
Petra Seiband: Erstmal finde ich, dass
gerade in Deutschland die Fäden weit
gesponnen sind und so die Macht der
Regierung zum richtigen Handeln für das
Allgemeinwohl begrenzt ist, da eine ein-
flussreiche Macht die Richtung bestimmt,
die ihren Interessen dienen (Master of
Puppets). Um die Frage abschließend zu
beantworten, an ein Logentum in Deutsch-
land glaube ich, wie weit deren Einfluss
reicht, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Geld regiert die Welt. Ist wohl nicht neu,
trifft aber in noch stärkerem Maße zu. In den USA reicht es, wenn man sich als Kandidat selbst finanziert und die
richtigen Verbündeten hat, die einen puschen, dann kann man weit kommen. Hilfreich ist aber auf jeden Fall, wenn
man behaupten kann unabhängig zu sein, auch finanziell.
           
Dan Davis: Denkst Du, dass viele Kriege auf der Welt nichts anderes als insze-
nierte Planspiele sein kön-
nten, die Macht neu zu ver-
teilen? Beim Einmarsch in den Irak wurde ja als Bei-
spiel behauptet, der Irak
hätte Giftgas. Im Nachhin-
ein hat sich das als Falsch-
meldung erwiesen. Beschäf-
tigst Du dich ab und zu mit
solchen Themen?  
 
Petra Seiband: Als Verbündeter der USA und Mitglied der NATO haben wir wohl keine große Wahl, was das "Kriegspielen" angeht. Ok, wir sagen auch mal nein, aber doch so, dass es niemand hört. Den Irak von seinem Diktator befreien
war ja das offizielle Ziel. Der Diktator ist weg und nun ... Öl??? Ein unterentwickeltes Volk mit Waffen zu unterdrück-
en, kann nicht gut gehen. Diese Menschen sehen den Einmarsch wohl eher als Bedrohung an. Mit solchen Themen muss man sich zwangsweise beschäftigen, da sie in den Medien hoch und runter gespielt werden.
 
Links: "Family & Friends"
von Petra mit Apfelsaft im Bierglas auf einem Konzert
von Seven Lifetimes.
 
 
Dan Davis: Was steht bei euch als nächstes musi-
kalisch an? Ihr habt ja bis-
lang, soweit mir bekannt, nur eine Reihe von sehr raren Demos auf den Markt gebracht. Gibt es neue Songs? Eventuell eine
CD?
 
Petra Seiband: Nun haben SEVEN LIFETIMES an die zwanzig bühnentaugliche Songs, von denen wir fünf noch dieses Jahr im Studio aufnehmen wollen. Unter anderem covern wir gerade an System of a Downs - Aerials herum. Bei unseren Livekonzerten werden die Leute
auch Coversongs zu hören bekommen, von Nightwish, Within Temptation, Evanescence.
 
Dan Davis: Wohin wird die musikalische Reise von Seven Lifetimes gehen?
 
Petra Seiband: Unsere musikalische Reise wird mit mehr Keyboardsound verstärkt. Man wird bei uns in gewissem Maße mehr Doublebase hören. Vor allem auch mehr EleltronikPads. Im Übrigen arbeite ich gerade an einem Song
auf Deutsch, da wir ja sonst englische Titel haben. Lasst Euch überraschen!!!
 
Dan Davis: Hoch die Tassen!

 
 
SEVEN LIFETIMES LIVE  "In the Club":
 
Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Look_Around Live_-SEVEN LIFETIMES
LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
(COVER UP! Newsmagazine, 21.04.2010)
 
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