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Moderne Sklavengesellschaft?
Die Quintessenz aus Hartz IV und dem Überleben
in der gezüchteten Normalbevölkerung
 
In der Sklaverei der Vergangenheit wurde den Menschen ein Dach über dem Kopf, 
etwas zu Essen und die Kleidung gegeben, damit sie für deren Besitzer im System arbeiten.
Nach Hartz IV und dem erzwungenen Ab-
stieg in die Armut durch „Zwangs-Ein-Euro-
Jobs“ klagen viele Opfer in Deutschland
genau über jenen Umstand, dass ihnen
außer einem Dach über dem Kopf, dem
Geld für etwas zu Essen und die Kleidung nicht viel bleibt. 
 
Links: Plakat des Science Fiction Films " Metropolis" aus dem Jahr 1925 über eine moderne Sklavengesellschaft.
 
Was unterscheidet also das Sklaventum der Vergangenheit noch großartig vom heutigen System? Eine Analyse:
 
In dem alten Science Fiction „Metropolis“ aus dem Jahr 1925 wurde das Szenario einer modernen Sklavengesellschaft entworfen, welches erschreckende Parallelen zur Gegenwart aufweist. In der „freien Enzyklopädie WIKIPEDIA“ vom Stand 20.01.2010 lesen wir zum Thema Sklaverei folgendes: „Sklaverei ist der Zustand, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden, um Zugriff auf ihre Arbeitskraft zu erlangen“.
 
Die Lohnspirale in vielen Ländern der Welt, inzwischen auch in Deutschland, ermöglicht es einem Großteil der Menschen nicht mehr nach einem Monat Arbeit zur Verfügung zu haben, als davon die Miete, die Kleidung für den täglichen Bedarf und das Essen für die Familie zu bekommen.
 
Ohne Frage werden die Menschen in der Gegenwart in der westlichen Welt im Normalfall nicht mit der Peitsche zur Arbeit gezwungen. Jedoch ist Hartz IV und der durch die Behör-
den auferlegte Zwang, bereits nach sehr wenigen Monaten jede nur erdenkliche Arbeit annehmen zu MÜSSEN, notfalls ein einem „Ein-Euro-Job“, eine moderne Alternative, die nicht nur die Zahl der Arbeitslosen schönt. „Big Brother“ und dem Überwachungsstaat sei Dank wird die Zukunft zudem unliebsames Aufbegehren gegen das „perfekte“ System immer weiter durch-leuchten und bekämpfen. 
 
Die Zufriedenheit und die Arbeitsmoral in der Bevölkerung – und hiermit das Bruttosozial-produkt – sinkt derzeit verständlicherweise "ins Bodenlose". Auch wenn in den Masse-nmedien die Situation gerne schöngeredet und von einem Aufschwung geredet wird, um die Moral in der Bevölkerung wieder anzuheben. Dan Davis hat zu diesem Thema über 300 Firmen in Baden Württemberg befragt und die Stimmung bei den Firmen lässt für das Jahr 2010 nichts Gutes vermuten.
 
Arbeit muss sich wieder lohnen. Andernfalls muss sich das System den Vorwurf moderner Sklaverei gefallen lassen, um die Arbeitskraft der Bevölkerung bis zur Rente und zum Nutzen einiger weniger auszuringen. 
 
Da die Entscheidungsträger in den Regierungen nicht persönlich von dieser Misere betroffen sind, erntet man hier auch in der Regel Achselzucken. Ein Großteil der Bevölkerung nimmt die Situation lethargisch und apathisch hin. „Es wird sich eh nichts ändern“. Und letztlich sind wir alle irgendwo Teil des Systems, abhängig von den aufgebauten Strukturen, froh eine Arbeitsstelle zu besitzen, wenn dem so ist.
 
Während das Land durch die Regierungsvertreter in eine immer größere Staatsverschuldung geführt wird, als Notwendigkeit verkauft – kurz vor dem Staatsbankrott, kann der Einzelne
die wirkliche Notwendigkeit für das Öffnen immer neuer „Fässer“ durch nur bedingt notwen-
dige Projekte nicht immer im Detail nachvollziehen. Ganz zu schweigen von einem detail-
lierten Einblick über den Verbleib von Steuergeldern, die,  "verwässernd aber offensichtlich in
gerechter Weise", nicht über einen Betrag eingefordert werden, sondern von der Lohnsteuer als Gehaltsabzug über die Mehrwertsteuer beim Kauf eines Produkts zu weiteren Abzügen führen, die man berufs-, personen- und Individualgerecht aufgeschlüsselt hat. 
 
Die schlechte Gesamtsituation und die Staatsverschuldung immer als Argument parat.
 
Wird sich die Arbeitsmoral der augenscheinlich neuen Sklavengesellschaft unter einer freiheitlichen Flagge wieder verbessern? Oder befindet sich das Fass bereits am Überlaufen und damit auch die Frage in großen Teilen der Bevölkerung, „ob das Leben nicht aus mehr bestehen sollte als aus Arbeit, Schlafen und Essen“? Nicht nur als Privileg einiger weniger, die das Land, die Wirtschaft und die Welt regieren.
 
Die Zukunft – und somit die nächsten Jahre und Jahrzehnte – werden es zeigen, inwieweit, ob und wie lange sich die Normalbevölkerung dieses noch gefallen lässt.
 
Befinden wir uns in einer modernen Sklavengesellschaft? Oder ist diese Betrachtungsweise an den Haaren herbeigezogen? Beurteilen Sie selbst.
 
"METROPOLIS 2010"?
 
(COVER UP! Newsmagazine, 20.01.2010)
 
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