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Dan Davis im Interview mit OLIVER LIEB
Er fertigte Remixe für FAITHLESS, MOBY, KAI TRACID, HUMAN LEAGUE, YELLO und viele andere - Hier über Klaus
Kinski, Jesus Christus, neue & alte Projekte sowie die NSA
 





















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Oliver Lieb gehört mit zu den bekanntesten Musikern der House- / Techno- und Trance-Elite... Seine
Musik wurde bei den bekanntesten Trance- und Techno-Labels veröffentlicht. Er fertigte Remixe für
SVEN VÄTH, RESISTANCE D, FAITHLESS, YELLO, HUMAN LEAGUE, KAI TRACID, MOBY, ANDREAS 
DORAU und viele andere an, schrieb unter anderem Musik für den Film   "ALONE IN THE DARK" (mit
Christian Slater).
 
In die Schlagzeilen geriet Oliver Lieb mit seinem Track "Jesus ist da!" feat. KLAUS KINSKI. Mit über 30 Pseudo-
nymen ist er in der Musikszene unterwegs, arbeitet nebenbei als DJ und fertigte zwischenzeitlich über 300 Ver-
öffentlichungen an! Nach einem Umzug ist jetzt im Jahr 2013 sein neues Studio fertiggestellt. Zudem wartet er mit
einer Reihe neuer Projekte auf. Im Interview mit Dan Davis spricht Oliver Lieb  unter anderem über Klaus Kinski,
Jesus (noch nicht da!), die NSA, Überwachungsstaat, News, Facts, Music & more... 


Oliver Lieb bereits im Jahr 2013 im Interview mit Dan
Davis über "Big Brother" und den ständigen Ausbau des
Überwachungsstaates und das Internet:
"Mit der Grauzone Internet, mit der man sehr schnell
international kommunizieren kann und zu jedem Thema
dutzende Beiträge zu finden sind, hat man ein kaum zu
kontrollierendes Medium. Das kann natürlich so nicht
hingenommen werden und es wird bestimmt schon
unzählige Pläne geben ... Einzig die Nutzer müssen von
dieser Notwendigkeit noch irgendwie überzeugt werden
und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann hier
massive Einschnitte passieren..."

ANMERKUNG 2017:
Wie Recht er doch hatte - betrachtet man die geplanten
Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet, die im
Jahr 2017 als Gesetzentwurf für Facebook & Co auf den
Tisch gebracht wurden...

 
Bild rechts: Musiker, Produzent und DJ Oliver
Lieb (by O. L.).
 
 
Dan Davis: Hallo Oliver. Wann hast Du damit
begonnen elektronische Musik zu machen
und wie kam es dazu? Denn Du warst ja
ursprünglich mal Bassist in einer Soul- und
Funkband. Und welche Rolle hat der Frank-
furter Club „DORIAN GRAY“ und SVEN VÄTH 
bei Deinem Werdegang gespielt?
 
Oliver Lieb: Hallo Dan.1988 habe ich einen meiner
beiden Bässe und den Verstärker verkauft, um mir
meinen ersten Sampler, Sequenzer und Mixer zu
kaufen, da man zur damaligen Zeit in Deutschland
mit Bands nicht besonders weit kommen konnte
und ich einfach mehr wollte. Außerdem wollte ich
in den elektronischen Bereich gehen, der für mich
wesentlich interessanter war.
 
Das Dorian Gray hat anfangs schon eine Rolle ge-
spielt. Ich war 1989 bis 1991 sehr oft dort. Wegen
der Musik und um Torsten Fenslau mit Demos von
mir zu versorgen. Er brachte ja im Oktober 1989
meine erste Veröffentlichung auf seinem Label
Abfahrt heraus.
 
Später war ich dann auch öfters im Omen beim
Sven Väth und da kam es dann auch zu einigen
Veröffentlichungen auf Harthouse und Eye-Q, bzw.
Recycle Or Die.
 
Dan Davis: Du hast bis heute sehr viele Veröffentlichungen auf dem Markt „geworfen“, darunter auch
Remixe für namhafte Künstler wie SVEN VÄTH, RESISTANCE D, FAITHLESS, YELLO, HUMAN LEAGUE, KAI
TRACID, MOBY, ANDREAS DORAU und viele andere. Mit welchem Künstler würdest Du gerne in naher
Zukunft noch zusammenarbeiten und warum?
 
Oliver Lieb: Es sind schon weit über 300…
 
Remixe sind ja nicht mit einer direkten Zusammenarbeit verbunden. Man bekommt die Sound-Spuren und macht
damit eine eigene Version des Originals.
 
Bild links: Cover der MCD der Band FAITH-
LESS ("God is a DJ"...) mit einem Mix von
Oliver Lieb.
 
 
 
 
 
Ich bin da sehr offen und könnte mir mit vielen
Künstlern eine Zusammenarbeit vorstellen –
einen genauen Plan habe ich aber dazu nicht.
So etwas ergibt sich meistens spontan.
 
Dan Davis: Eine der aktuellen Veröffent-
lichungen ist das Album PHM - A Moment
Stolen. Was gibt es hierzu zu berichten?
 
Oliver Lieb: Das war ein Remix eines Titels für
ein kanadisches Label. Hierbei wurde ich aber
einfach angeschrieben und gefragt, ob ich Zeit
und Lust habe. So läuft das eigentlich meis-
tens. Selten, das der oder die Künstler direkt
fragen. Von denen kommt dann evtl. eher eine
Rückmeldung, wie der Mix gefällt.
 
Dan Davis: Im Jahr 2013 hast Du ja eine ganze Menge veröffentlicht. Darunter auch die „Tarsius-EP“,
„The shortest Day / Yarra“, die “Rack to the Boots” EP, “The Ambusch 1+2 Remastered” und viele andere
Tracks  und Remixe… Würdest Du Dich als Musik-Junkie bezeichnen?
 
Oliver Lieb: Da kommt dieses Jahr auch noch einiges hinzu. Wobei da auch alte Sachen, wie „The Ambush“ dabei
sind, die ich nur im Sound verbessere und dann digital verfügbar mache, da es diese bis jetzt nur auf den originalen
CDs gegeben hat.
 
Musik-Junkie sicherlich… Sonst könnte ich das nicht schon so lange machen.
Es ist ja kein Hobby, bei dem ich mal hier und da etwas mache. Ich bin schon täglich im Studio und wenn etwas
Interessantes entsteht, sollte das auch veröffentlicht werden.
 
Dan Davis: Welche Rolle spielt „Sunshine Live“ in Deinem Leben?
 
Oliver Lieb: Der Radiosender…? Da läuft meistens nicht die Musik, die ich mir anhöre. Ich höre da eher verschiedene
andere Internetsender.
 
Dan Davis: Derzeit geistert ja immer noch das Thema NSA-Affäre unterschwellig durch die Medien.
Deshalb auch die Frage an Dich: Siehst Du die Entwicklung zum „gläsernen Bürger“ eher skeptisch oder
bist Du ein Befürworter dieser Dinge?
 
Bild rechts: PUSH - "Universal Nation",
Oliver Lieb und Ferry Corsten Remix CD.
 
 
 
Oliver Lieb: Da gibt es Grenzen, die
schon klar überschritten werden. Ein
Thema ist an das Surf-Verhalten ange-
passte Werbung, aber das ist ja „nur“
nervig und noch relativ harmlos… Wenn
es aber an die Überwachung des Email, Telefon und sonstigen Datenverkehrs
geht ist das eindeutig nicht mehr mit
irgendwelchen Terrorismus-Präventionen
zu erklären. Da aber aktuell ein klares
Feindbild fehlt, scheint sich wohl die
entsprechende Industrie massiv an dem
Thema festbeißen zu wollen und wenn
man sich die Ausmaße mal vorstellt, um
was es da alles geht und was für finanzi-
elle Budgets dahinter stehen, ist das wohl
auch sehr interessant für diese Firmen.
 
Man muss den Menschen nur genug Angst machen, dann werden diese Rechtseinschränkungen auch akzeptiert.
Alles dann im Namen der Sicherheit für alle.
 
Mit der Grauzone Internet, mit der man sehr schnell international kommunizieren kann und zu jedem Thema dut-
zende Beiträge zu finden sind, hat man ein kaum zu kontrollierendes Medium. Das kann natürlich so nicht hinge-
nommen werden und es wird bestimmt schon unzählige Pläne geben, wie man das ändert und damit möglichst viel
Geld verdienen kann… Einzig die Nutzer müssen von dieser Notwendigkeit noch irgendwie überzeugt werden und
dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann hier massive Einschnitte passieren.
 
Dan Davis: Du hast ja bereits vor einigen Jahren mit einem Track für Furore gesorgt, der auf den Namen
„Jesus ist da!“ hört. Darin eingebunden hast Du Sprachsamples des verstorbenen Schauspielers Klaus
Kinski. Kannst Du ein paar Worte nachträglich zu der Geschichte erzählen?
 
Oliver Lieb: Das war ein Remix-Projekt, in dem originale Video und Tonaufnahmen der Klaus Kinski – Jesus Chris-
tus Erlöser Tour (von 1971 glaube ich) von verschiedenen Leuten geremixt werden sollten.
 
Bild links: Cover der MCD "Jesus ist
da!" - Oliver Lieb feat. Klaus Kinski.
 
Dabei waren dann z.B. THOMAS D.,
SCHILLER, U96 und noch einige mehr.
Jeder bekam die Tonspuren und sollte
damit einen Titel produzieren und das
ganze kam dann als „The Kinski Files“
auf CD heraus und mein Titel wurde als
erster ausgekoppelt und mit den Video
Aufnahmen unterlegt. Dieser lief dann
auch so auf Viva und MTV.
 
Es gab wohl auch ein ziemlich lang-
wieriges Hickhack mit der Erbenge-
meinschaft und den an der Veröffentli-
chung interessierten.

Der Titel ging auch kurz in die offiziel-
len Charts, aber dann wurde das ge-
samte Projekt eingestellt aus mir nicht
bekannten Gründen.
 
Hier übrigens der Link zum offiziellen Video: http://www.viva.tv/musikvideos_artist/3379-oliver-lieb
 
Dan Davis: Die Frage, die aus dem Song hervorgeht, ist ja tatsächlich wie die Welt mit einen Jesus
umgehen würde, wenn er denn wie angekündigt „in den Letzten Tagen“ wieder erscheinen würde?
Denn wenn er seine damaligen Thesen noch vertritt, wovon auszugehen ist, dann würde er sicherlich zu
einer Art Staatsfeind mutieren. Richtete er sich doch schon damals gegen die herrschende Machtelite
und ihre Vasallen. Speziell aus jenen Kreisen dürften somit einige nicht wirklich auf seine Wiederkunft
warten… Oder?       
 
Oliver Lieb: Ich denke, der würde sehr schnell verschwinden, auf die ein oder andere Art. Glaube und Religion sind in
vielen Gesellschaften weit hinter finanziellen und politischen Interessen zurückgestellt - ja wohl eher noch geduldet,
solange sie nicht mit entsprechenden Interessen kollidieren.
 
Bild rechts: The HUMAN LEAGUE-Veröffent-
lichung mit Remix von Oliver Lieb.
 
 
 
 
 
 
Das wäre aber sofort der Fall und man stelle
sich nur mal die Kirche vor. Da würde man
keinen dulden, der sozusagen Ansprüche auf das erhebt, was mittlerweile ein Milliarden-
geschäft ist. bzw. würde ein Jesus sich na-
türlich sofort von all diesen materiellen Dingen
distanzieren müssen.
 
Wie wäre das wohl mit den ganzen Religi-
onen… Spricht er nur zu Christen, oder zu
allen Religionen – erscheint er etwa für jede
Religion in anderer Gestalt und zu wem
kommt er zuerst? Ich denke das würde ein
einziges Chaos geben.
 
Dan Davis: Was hat Dich in den letzten
Monaten am meisten erfreut / geärgert?
 
Oliver Lieb: In den letzten Monaten war ich komplett von meinem Studio-Umzug absorbiert. Davor möglichst viel
fertigstellen... Dann den Umzug vorbereiten, der Umzug an sich und dann alles wieder verkabeln, anschließen und
an die neue Akustik gewöhnen.
 
Aber den Umzug geschafft zu haben und dann wieder zu arbeiten, war schon ein Highlight.
 
Ansonsten hatte ich in den Medien nur beiläufig einiges mitbekommen, wo man nur noch mit dem Kopf schütteln
kann.
 
Dan Davis: Welche LP / welches EP oder welchen Track / Remix würdest Du jemanden zum Einstieg in
die Welt von Oliver Lieb empfehlen, der noch keine Klangwerke von Dir im Schrank oder auf dem Rech-
ner hat?
 
Bild links: Cover der CD "into the deep" des
Projekts LSG von Oliver Lieb.
 
 
 
Oliver Lieb: Oje... Das ist schwer. Kommt da-
rauf an, wie offen man ist. Eventuell mein Album
"Constellation", oder "The Ambush" - beide von
1993 und vor kurzem mit verbessertem Sound
auf meinem Label Solieb Digital erschienen.
Ansonsten noch die Alben meines Projektes
LSG. "Into Deep" z. B. Das kommt auch noch
dieses Jahr mit verbessertem Sound.
 
Dan Davis: Du hast soweit mir bekannt auch
Filmmusik zu dem Spielfilm „Alone in the
Dark“ mit Schauspieler Christian Slater in
der Hauptrolle beigesteuert. Wie kam es
dazu?
 
Oliver Lieb: Das war ja eine deutsche Produktion
und kam über die Frau eines Bekannten zustan-
de.
 
Klang auch sehr interessant und wie bei Filmmusik üblich, sieht man kaum fertige Szenen, keine Effekte und viele
Platzhalter in den vorgelegten Roh-Szenen.
 
Als ich dann den fertigen Film gesehen habe, hat mich ziemlich der Schlag getroffen.
 
Gute Ideen und Vorhaben wurden zu drittklassigem Schund verwurstet. Da halfen auch die bekannten Schauspieler
nichts mehr. Schade, aber ich denke es ist schwer einen wirklich interessanten Film vertonen zu können. Entweder
sind da die klassischen Elemente gefordert, oder der Film besteht nur aus Action und Metzel...
 
Für mich wäre da etwas wie Alien Teil 1, oder andere frühe SciFi-Hits, wie z. B. Bladerunner, oder diverse Carpenter-
Filme interessanter. Die Musik von ihm hat mir auch immer unglaublich gut gefallen.
 
Dan Davis: Was macht Oliver Lieb wenn er keine Sounds kreiert?
 
Bild rechts: Oliver Lieb komponierte u. a.
Filmmusik für den Kinofilm "Alone in the dark"
mit Christian Slater in der Hauptrolle.
 
 
 
 
 
 
Oliver Lieb: Momentan kaum etwas anderes,
da ich ja gerade erst mit meinem Studio umge-
zogen bin, und die dafür benötigte Zeit möglichst
aufgeholt werden muss. Ich bin ja auch DJ und
muss mich durch unzählige Veröffentlichung
hören, um interessante neue Titel auflegen zu
können. Das braucht auch extrem viel Zeit und in
meiner verbleibenden Zeit versuche ich etwas für
meine Fitness zu tun, oder auch gerne mal gar
nichts.
 
Dan Davis: Nun arbeite ich ja auch unter
verschiedenen Pseudonymen als Künstler /
Autor. Allerdings kann ich bei der Liste
Deiner Pseudonyme kaum mithalten, denn
laut Wikipedia sind das inzwischen über
30… Warum hast Du Dich dafür entschieden
unter so vielen verschiedenen Namen zu
veröffentlichen? Ist das nicht ein bisschen
verwirrend für Deine Fans in diesem Aus-
maß?
 
Oliver Lieb: Das hat sich ganz einfach so er-
geben. Ein Projekt stand früher für einen ganz
bestimmten Sound und war vertraglich für einen
Zeitraum exklusiv bei einem Plattenlabel.
LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
Außerdem wäre das mit meinem Output und den völlig verschiedenen Spielarten der Projekte nicht möglich gewe-
sen, alles unter einem Namen und Plattenlabel zu machen. Dazu kamen noch Projekte zusammen mit anderen
Leuten.
 
Dan Davis: Dein derzeitiger Lieblings-Film ist…?

Oliver Lieb: Ich gehe eher selten ins Kino und verfolge nicht wirklich, was es an neuen Filmen gibt – nur die Werbung dafür im Fernsehen.
 
Dan Davis: Wenn man Deine musikalischen Heroes vergangener Tage betrachtet, dann findet sich hierbei
auch der Name der schweizer Band YELLO. Für mich sehr interessant, da ich gerade ein Projekt mit dem
Gründer Carlos Perón von YELLO fertiggestellt habe, der einen Soundtrack zu meinem nächsten Buch
„Revolution, Baby!“ komponierte. Kannst Du Dich noch an den ersten Track erinnern, den Du im Bereich
der elektronischen Musik aufgenommen hast?
 
Oliver Lieb: Ich habe auch schon vor einigen Jahren mal etwas mit ihm zusammen gemacht, was aber nicht heraus
kam. Das war Anfang der 90er... Wo er einen Titel von mir geremixt hat, als ich noch mit Rapper und Sängerin ver-
suchte Musik zu machen, haha... Naja - das Projekt habe ich verlassen und ein halbes Jahr später hatten sie es
dann doch sehr erfolgreich unter dem Namen MAGIC AFFAIR geschafft. Das war aber dann mit Rapper und Sän-
gerin wie gesagt.
 
Bild links: Cover des Albums "Hands on
Yello - The Updates", u. a. mit Oliver Lieb
auf der CD, der hier neben Künstlern wie
LISA GOLD und MOBY seine Interpreta-
tionen von zwei YELLO-Klassikern veröf-
fentlicht hat.
 
 
Es gab mal das Projekt "Hands on Yello",
wo einige Remixe von Yello-Titeln gemacht
wurden. Ich wurde zum Glück auch gefragt
und wollte unbedingt zwei Titel remixen.
Desire und Crash Dance. Das Highlight
war nach Zürich eingeladen zu werden und
Boris und Dieter dann persönlich zu treffen
und kennenzulernen. Später dann auch
noch ein paar Mal bei verschiedenen Ge-
legenheiten. Ich denke, die waren ihrer Zeit
so extrem voraus, wie kaum jemand anders.
Kraftwerk war auch nett, aber sehr brav und
viel kommerzieller und nach dem Album
Electric Cafe ist für mich bis heute nur noch
ein völlig übertriebener Hype geblieben, der
leider so um Yello nicht mal ansatzweise
da war...
 
Meine ersten Titel waren alle sehr experimentell und ich habe alles vermischt und nicht groß darüber nachgedacht.
Die erste Veröffentlichung ging dann aber sehr schnell. Ungefähr ein Jahr nachdem ich damit anfing, war der Titel
System dabei, der dann im Studio von Torsten Fenslau nochmal aufgenommen wurde und dann sehr erfolgreich auf
seinem Label Abfahrt veröffentlicht wurde.
 
Dan Davis: Abschließende Frage: Was steht bei Dir in den nächsten Monaten musikalisch noch an?
 
Oliver Lieb: 2013 kommen noch einige Remixe und Veröffentlichungen, die schon fertig produziert sind, bzw. noch
gerade fertig werden. Dann arbeite ich noch an einem neuen Chill-Out-Album und an einem Album für mein Projekt
LSG, was nach einiger Zeit wieder das erste neue Album sein wird. Diese beiden werden aber erst im Frühling oder
Sommer 2014 erscheinen.
 
Außerdem wird es hier und da auf meinem Label Solieb Digital eine alte Veröffentlichung geben, die klanglich mit
meinem Equipment aufgewertet wurde.
 
Einen anderen Teil meiner Zeit verbringe ich mit der Produktion sogenannter „Library Music“ für eine englische Firma,
die die Titel an Fernsehsender für Trailer, an Produktionsfirmen für Serien, wie z. B. CSI Miami, CSI NY etc. und
Werbefirmen lizenziert.
 
Dan Davis: Das hört sich spannend an. Vielen Dank!
 
 
 
Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Art Of Trance - Kaleidoscope (L.S.G (Oliver Lieb) Remix)
Label: Platipus Catalog#: plat 27 Format
 
 
 
Zum Einsehen benötigen Sie Flash Player.
Oliver Lieb - Jesus ist da (feat. Klaus Kinski)
Oliver Lieb is an Electronic music producer from Frankfurt, Germany.Check out his website:http://www.oliverlieb.comFollow on Soundcloud:https://soundcloud.com/oliver-liebSubscribe on YouTube:...
 
 
(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 25.11.2013)
(Copyright Bilder: by Oliver Lieb)
 
 
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