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Dan Davis im Interview mit Roland Roth
Der Buchautor und Verleger über Prä-Astronautik, UFOs, die Bibel und das Judas-Evangelium
 
Roland Roth arbeitet seit vielen Jahren als Verleger und Buchau-
tor. Dabei entstanden die Werke Die Grenzen der Unendlichkeit, Vermächtnisse der Vorzeit, Epo-
poche der Götter und viele an de-
re. Außerdem ist er Herausgeber des Printmagazins Q`PHAZE. Dan Davis befragte ihn über seine Hin-
tergründe, UFOs, Außerirdische,
Sichtungen der Astronauten, Prä-
Astronautik und andere Themen. 
 
Links: Pyramide von Gizeh (R. Roth).
 
Gibt es einen Widerspruch zwischen dem Neuen und dem Alten Testa-
ment? Welche Rolle nehmen die Massenmedien beim Thema Prä-
Astronautik und den UFO-Sichtungen der Astronauten ein? Und was hat es mit dem ominösen Judas-Evangelium auf sich? Roland Roth im Interview mit Dan Davis.


Rechts: Cover des Buches "Der schweigende Stern", Roland Roth, MGV Verlag.
 
Dan Davis: Hallo Roland. Du bist Heraus-
geber mehrere Sachbücher, die sich mit unerklärlichen Phänomenen, Prä-Astro-
nautik und UFOs beschäftigen. Wie kamst Du auf diese Idee? Gab es ein Schlüssel-
erlebnis?
 
Roland Roth: Ein "Schlüsselerlebnis" in dem Sinne eigentlich nicht. Angefangen hat es in jungen Jahren mit den Fragestellungen nach
der Vielzahl von Sternensystemen und Leben auf anderen Planeten, als mein Vater eines Abends einem siebenjährigen Knaben den Nachthimmel zeigte, die vielen Sterne, die da "oben" leuchteten und mir erzählte, dass das alles Sonnen sind wie unsere Sonne. Sofort
war mein Interesse geweckt und ich fragte
mich, wer denn da "draußen noch alles
wohnte." So begann ein nicht enden wollender Weg über die Astronomie und Astrophysik zu den grenzwissenschaftlichen "Disziplinen"
Prä-Astronautik und UFO-Forschung. Gab es
Leben auf anderen Welten? Konnte es etwa
sein, dass sie schon einmal hier waren? Oder
uns gar heute noch Besuche abstatten? Diese
Fragen wurden für mich maßgeblich und ich
begann früh mit dem Studium einer Vielzahl
an Literatur zu diesen Themen, ich griff nach
allen Informationen, die ich in die Finger
bekommen konnte, und so kam ich dann
irgendwann zu dem Punkt, eigene Forschun-
gen und Recherchen voranzutreiben. In den
frühen 90ern wurden dann in Fachzeitschrif-
ten die ersten Artikel aus meiner Feder
veröffentlicht, es folgte die Autorentätigkeit bei " New Scientific Times" und weiteren Publikationen, bis 1999 das erste Buch von mir erschien.
 
Links: Printmagazin Q`PHAZE von Heraus-
geber Roland Roth.
 
Dan Davis: Du bist auch der Herausge-
ber des Magazins Q`PHAZE, welches
sich mit diesen Themen auseinander-
setzt. Seit wann gibt es Q`PHAZE und warum hast Du für Dich entschieden, neben den Sachbüchern auch ein Magazin herauszubringen?
 
Roland Roth: Diese Frage knüpft praktisch
an die erste Frage an. Schnell merkte ich, dass innerhalb der Forschungsgruppen eine Vielzahl von Meinungen und Stellungen unabdingbar vertreten wurden, jede Menge "UFO"-Magazine durch den Blätterwald rauschten, aber kaum unvoreingenommene Publikationen auf dem Markt waren, die
seriös an die Sache herangingen. So kam 
ich als Journalist zum Vorläufer-Magazin "OMICRON", das ich von 1996 bis 2002 herausgab. Nach einigen beruflichen Verpfli-
chtungen entschied ich einige Zeit später,
die Idee von einem seriösen und unabhängi-
gen Print-Magazin weiterzuführen und seit 2006 erscheint nun Q´PHAZE - die "Quantenphase für neues Wissen" - regel-
mäßig und quartalsweise mit einem viel-
fältigen Themenangebot und mit ungekürz-
ten Artikeln. Dabei lege ich mit Q´PHAZE
den Schwerpunkt nicht auf pompöse Layoutspielereien oder übergroßen Bildern, sondern auf Information und Textinhalt. Unparteiisch und unvoreingenommen geht Q´PHAZE dabei dank der Mithilfe seiner Autoren seit nunmehr 5 Jahren den Mysterien der Welt auf den Grund.
 
Ein wichtiger Grund ist dabei, nicht nur einer kleinen Elite von Autoren die Möglichkeit zur Publikation ihrer Forschungen zu geben, sondern neben professionellen Autoren auch neuen oder jungen Autoren eine Plattform zu bieten, in dem sie ihre Forschungen publizieren können. Darüber hinaus existieren meiner Meinung nach derzeit viel zu wenig seriöse grenzwissenschaftliche Zeitschriften auf dem Markt, denn Vielfalt beugt einseitiger Berichterstat-
tung vor, bringt neue Ideen und Ansätze, lässt die Menschen immer mehr zu Querdenkern in unserer so von den Massenmedien beeinflussten Welt werden.
 
Rechts: Cover des Buches "An den Grenzen
der Unendlichkeit" von Herausgeber Roland Roth.
 




Dan Davis: Hattest Du selbst schon einmal etwas, das Du als „Übernatürliches Phäno-
men“ beschreiben würdest? Oder gar
eine UFO-Sichtung?
 
Roland Roth: Auch ich muss - wie viele
meiner Kollegen vor mir - leider gestehen, dass ich bislang keinem "übernatürlichen" Phänomen begegnet bin, das ich nicht im Nachhinein zufriedenstellend erklären konnte.
Ich bin grundsätzlich ein aufgeschlossener Mensch, der vieles für möglich hält, was uns
die etablierte "Wissenschaft" gern als unmö-
glich verkaufen möchte. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass die Wissenschaftler vielfach
in ihren festgefahrenen Denkmustern stecken-
geblieben sind und Theorien gern zu allgemei-
nem Wissensgut hochstilisiert werden, beispielsweise die Urknall-Theorie oder die Darwin´sche Evolutions-Theorie. Dabei kommt Wissenschaft von "Wissen schaffen". Nach dieser Definition werden wir nie "alles" wissen, sondern immer wieder neue Erkenntnisse in unseren Wissensschatz einfügen können. Dieser Drang nach "mehr Wissen" scheint mir in unserem Zeitalter etwas "eingefroren" zu sein.
LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL

Dan Davis: Hast Du das Gefühl,
dass in den Massenmedien entscheidende Fakten über Ereignisse im Zusammenhang mit solchen Themen außen
vor gelassen oder einseitig
und falsch dargestellt wer-
den? Oder eher nicht?
 
Roland Roth: Ich denke, dass
die vorherrschenden Medien durchaus bestimmen möchten, was der Otto-Normal-Verbrauch-
er denken oder was er kaufen
soll und nur zu gerne mitent-
scheiden möchten, was er gefälligst für eine Meinung zu vertreten hat. Ich finde das erschreckend und in Bezug auf
die grenzwissenschaftliche Thematik wird ja alles gern ins Lächerliche gezogen, grüne Männchen werden in das Reich der Science Fiction abgeschoben und merkwürdige Spuren früher Besucher von anderen Welten als Spinnerei abgetan. Viele Mystery-Sendungen in den Privatsendern tragen zu einer Banalisierung dieser Themen bei, denn so glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, die nicht unbedingt die alternativen Informationskanäle kennt, dass es keine Rätsel mehr auf der Welt gibt und wenn, wurden sie ja von den Galleonsfiguren der Massenmedien ad absurdum geführt. Ein Harald Lesch erzählt den Leuten, dass es keine außerirdischen Intelligenzen gibt, Ex-Astronaut Ulrich Walter verschiebt die Diskussion um bewohnte Planeten gleich lieber auf weit entfernte Galaxien oder TV-Mode-
rator Aiman Abdallah enträtselt mit seinen Pseudo-Wissenschaftlern in einem Bunkerlabor mal eben das Bermuda-
dreieck-Rätsel oder den Roswell-Zwischenfall. Folgen dieser Indoktrinierung sieht man nicht zuletzt an der Orientie-
rungs- und Richtungslosigkeit vieler Menschen, die keinerlei wertvollen Ziele mehr im Leben haben und nur zu gerne die Dekadenz aus der Oberschicht und Hochfinanz nacheifern wollen.
 
Gerade hier sehe ich ja die so wichtige Aufgabe unabhängiger Medien, die wie das Magazin Q´PHAZE entgegen
dem Strom Fragen stellen und versuchen, den Rätseln der Welt wirklich auf den Pelz zu rücken. Jeder, der dabei seine eigenen Überzeugungen behält und sich nicht gleich von der erstbesten Meinung aus den Massenmedien überzeugen lässt, leistet dazu wertvolle Hilfe. Nur so kommen wir Schritt für Schritt den Geheimnissen auf die Spur, oder zitieren wir dazu den oben bereits erwähnten TV-Moderator Abdallah: "Machen wir einen Versuch...". ;-)
 
Links: Vimanatempel Kanichpuram
in Indien (Roland Roth).
 
Dan Davis: Welche Fälle der Prä-
astronautik gehören für Dich zu den überzeuendsten? Kannst Du ein paar Beispiele nennen?
 
Roland Roth: Oh, da gibt es zu
viele. Kennzeichnend für mich ist
dabei gerade die Vielzahl an Spu-
en, Überlieferungen und Hinweise
auf frühe Hochtechnologie, Berichte
von himmlischen Wesen, die von
den Sternen kamen, Aufzeichnungen
über die mannigfaltigen Kontakte
zwischen den "Himmlischen" und
den Menschen, so beispielsweise
Abraham, Moses oder Hesekiel.
Signifikant finde ich dabei die
Beschreibungen von technischem Gerät und Maschinen, wie das bekannte Blumrich-Zubringer-Raumschiff,
Helikopter aus der Offenbarung, die mysteriösen Cherubim und Seraphim, die immer dann als Beschreibung
herhalten mussten, wenn die damaligen Menschen nicht wussten, was da nun furchteinflößendes "schnaubte",
"brummte" oder Flammen ausstieß. Dann in jedem Fall die indischen Überlieferungen der fliegenden Maschinen
und der "Götterkriege" aus dem Ramayana und Mahabharata, die so minutiös sind, dass wir mit offenem Mund über
die damaligen Geschehnisse staunen müssen und die Orte dieser Ereignisse archäologisch sogar fein säuberlich
nachweisbar sind. Darüber hinaus gehören auch die weltweiten Fähigkeiten der monumentalen Steinbearbeitung
zu den überzeugendsten Spuren. Dabei konnten die jeweiligen Erbauer in Europa, Mittel- und Südamerika, Malta,
Ägypten und Mesopotamien, sowie in China und Indien mit Stein umgehen, als ob es reine Spielerei gewesen war.
Gewaltige Steinblöcke wurden passgenau aneinandergesetzt, Formen wurden "geschnitten", die heutige Bau-
experten nur staunen lassen, wie das bewerkstelligt werden konnte. Stein konnte "weich" gemacht und die
Schwerkraft überwunden werden und wir fragen uns heute, welches industrielle (Vor-)Wis sen, welche dafür
notwendige Infrastruktur dabei zum Einsatz kam. Die Prä-Astronautik sammelt diese vielzähligen Spuren, Forscher
werten sie aus, stellen Theorien und Denkmodelle auf und versuchen diese Menge an Informationen zu verifizieren.
Das kann man schon anhand der Vielzahl an Literatur zu diesem Themenkomplex sehen, der es Laien bereits
unmöglich macht, sich eine Meinung dazu zu bilden, ohne sich umfassend mit der Paläo-SETI-These auseinander-
zusetzen. Es ist daher kein Indizienberg, den die Prä-Astronautik da angesammelt hat, sondern ein "Indizien-
Gebirge", wie es der bekannte Paläo-SETI-Forscher Ulrich Dopatka einmal treffend ausdrückte. So ist diese
Forschungsrichtung zwar noch weit entfernt von einer Beweisbarkeit, doch in sich logisch und nachvollziehbar.
 
Rechts: Cover von "Epoche der Götter" von Roland
Roth.
 
Dan Davis: Glaubst Du, dass die Bibel einen rein göttlichen Hintergrund besitzt – oder liegt für
Dich eher der Schluss nahe, dass es sich bei den Überlieferungen um einen fehlinterpretierten außerirdischen  Hintergrund handelt?
 
Roland Roth: Eben dies! Die Bibel mag zwar den hochlöblichen, rein göttlichen Hintergrund propagieren,
was an sich ja auch nicht verwerflich ist, aber die alten Überlieferungen zeigen nicht zuletzt durch alternative, neuere und aktuelle Übersetzungen, dass wir erst jetzt
in unserer modernen Welt vielfach die Texte und ihren Sinn verstehen können, indem wir die technischen Beschreibungen von "Himmelsstädten", "schwebenden Wagen" oder atomaren Massenvernichtungen wie bei Sodom & Gomorrha nun in unserem modernen Verständ-
nis nachvollziehen können. "Fliegende Heuschrecken"
mit "eisernen Panzern", "Cherubim" und "Engel mit Flammenschwertern" waren demnach Maschinen einer uns vorausgegangenen Hochtechnologie, mit der unsere Vorfahren damals in Berührung gekommen sind und diese möglicherweise einhergehend mit einer außerirdischen Intervention war. Dabei ist es zunächst einerlei, ob die "Götter" von den Sternen kamen oder als technologisch und industriell hochentwickeltes Volk von einem
der sagenhaften Kontinente wie Atlantis, Mu/ Hiva oder Lemuria stammten, die auf regionale Volksgruppen mit steinzeitlichem Niveau trafen. Sie waren die Lehrmeister, gottgleich und mit wundersamem Gerät und besonderen Fähigkeiten ausgestattet, was sich unsere Vorfahren kaum erklären konnten und als einschneidende Erlebnisse niederschrieben, auf das die Nachkommen von diesen epochalen Ereignissen erfahren mögen... 
 
Dan Davis: Hast Du einmal etwas vom Judas-Evangelium gehört? Und falls ja, was hältst Du von den Behauptungen um die Schriften, aus denen hervorgeht, dass Judas in Wirklichkeit nicht der Verräter von Jesus war sondern sein engster Vertrauter und Jesus Judas die Anweisung dazu gab, damit die Dinge infolge so eintreffen, wie sie eingetroffen sind?
 
Roland Roth: Um die Entdeckung des Judas-Evangeliums wurde vor geraumer Zeit viel Wirbel gemacht, sie wurde teilweise sogar als Fälschung betitelt. Ich denke, dass das Judas-Evan gelium authentisch ist und dass es durchaus einige prägnante Details auf den angeblichen "Verräter Judas" enthält, denn Jesus selbst wählte ihn aus seinen Jüngern aus, die sterbliche Hülle Jesu´ zu opfern. Möglicherweise war Judas infolgedessen der "Buhmann" unter den Jüngern, die mehr "eifersüchtig" auf diese "Bevorzugung" als alles andere waren.
 
Links: Cover des Buches"Intelligenzen im Kosmos"von Roland Roth.
 
Dan Davis: Aus den Schriften, die als
das Judas-Evangelium gehandelt wer-
den, geht hervor wie Jesus seine Jün-
ger ironisch kommentiert, weil sie sich
auf Ereignisse aus dem Alten Testa-
ment und den dort erwähnten „Gott“ beziehen. Jesus behauptet dort, dass dieser dort genannte Gott teilweise
nicht der wahre ist. Nur Judas scheint
das Geheimnis zu kennen. Er scheint aufgrund seiner Äußerungen bei eini-
gen seiner Jünger auf Unverständnis
zu stoßen. Siehst Du einen signifikan-
ten Widerspruch zwischen dem alten
und dem neuen Testament? Oder
eher nicht?
 
Roland Roth: Durchaus, denn das Alte Testament zeigt uns häufig einen unbarm-
herzigen und kompromisslosen Gott, für den zahllose Menschenleben kaum ein Pfifferling wert waren. Vertreibung, Men-
schenopfer, Sintflut, Sodom & Gomorrha und viele andere Unsäglichkeiten sind
dabei nur wenige Beispiele. Wenn Jesus also von dem dort genannten Gott als
den "nicht wahren" Gott spricht, könnte
er damit durchaus gemeint haben, dass dieser "Jehova" gar nicht so "göttlich"
war, wie er später dargestellt wurde. In
der Paläo-SETI-Forschung wird anhand
den alten Überlieferungen und in deren Neuinterpretationen deutlich, dass "Jehova" menschliche Schwächen besaß und sicher nicht "allwissend" war. Wenn
ein "Gott" zudem viel Lärm, Rauch,
Wolken und jede Menge anderen Tam
Tam benötigt, um vor einem Auserwählten zu "erscheinen", so empfinde ich dies
nicht als göttlich, sondern interpretiere solche Geschehnisse modern und technologisch. Signifikant: Schon Cpt. James T. Kirk fragte sich in "Star Trek - The Final Frontier": "Wozu braucht `Gott´ ein Raumschiff?!" Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen...
 
Rechts: Der Autor und Verleger Roland Roth.
 
Dan Davis: Welches Deiner Bücher wür-
dest Du dem Leser empfehlen, es als
erstes zu lesen, um in die von Dir behan-
delten Thematiken hineinzugelangen?
 
Roland Roth: Vom Aufbau des Hintergrund-
wissens aus gesehen würde ich mein Erst-
lingswerk "Epoche der Götter" empfehlen, allerdings ist das Buch schon lange vergriffen und auch die im Jahre 2002 überarbeitete Taschenbuchausgabe ist schon kaum noch erhältlich bzw. nur noch über Antiquariat zu beziehen. Dann würde ich mein Buch "Die Existenz des Unglaublichen" aus dem Ancient Mail Verlag empfehlen, das einen passablen Überblick über meine Themenwelt vorlegt. Hier kann der geneigte Leser mehr erfahren zu den Spuren der Vorzeitgötter, zu den Rätseln der Menschwerdung oder zur Suche nach dem Planeten der Götter, also die spannende Suche nach anderen bewohnten Planeten in unserer interstellaren Nachbarschaft. Die Frage, die ja in der Paläo-SETI-These also bislang stets offen bleibt, lautet: Wenn unsere Vorfahren Besuch aus dem Weltall gehabt haben, woher kamen diese "Astronautengötter" dann? Von den Sternen? Von welchen Sternen? Dazu gibt es ja mittlerweile einige Anhaltspun-
kte in der Grenzwissenschaft, die sich interessanterweise mit den aktuellen Forschungen der Planetensucher decken, so beispielsweise die Erkenntnis, dass auch solche Sterne erdähnliche Planeten beherbergen können, die für die Astronomie noch vor wenigen Jahren kategorisch ausgeschlossen wurden: Doppel- und Mehrfachternsyste-
me, Rote Zwergsterne oder "blaue" Sterne wie der Sirius. Diese Fragestellungen finden sich - wie gesagt - in "Die Existenz des Unglaublichen".
 
Dan Davis: Macht es Dich stutzig, wenn eine ganze Reihe von US-Astronauten und Kosmonauten von UFO-Sichtungen oder gar einer Vertuschung bezüglich Außerirdischer sprechen – aber in den Massen-
medien, wenn überhaupt, diese Thematik nur in der Boulevardpresse auftaucht?
 
Roland Roth: Es macht mich weniger stutzig als sauer und ärgerlich, denn wir leben in der Welt des 21. Jahrhun-
derts, und das bedeutet, dass sich viele Menschen nicht mehr so einfach für "dumm" verkaufen lassen, wie unsere lieben Politiker und Machthaber das anscheinend noch glauben. Die Menschen leben immer mehr eine Weltoffenheit mit einem "planetaren Bewusstsein", das heißt, viele haben ihr begrenztes und regionales Denken abgelegt und sind sich darüber im Klaren, dass die Menschheit auf diesem Planeten zu einem Volk gehören: Terraner, wenn man so
will (Terra = Erde). Die visionäre Science Fiction hat diese für unsere Weiterentwicklung als Zivilisation so wichtigen Parameter bereits vor Jahrzehnten vorweggenommen.
 
Demnach wäre es eine prinzipielle Notwendigkeit, offen über das UFO-Phänomen und die möglichen Kontakte zu außerirdischen Intelligenzen zu sprechen, damit dieses Umdenken weltumspannend Fuß fassen kann und die Menschheit sich endlich als ein Ganzes sieht. Wenn solche Informationen in dem Massenmedien nicht oder nur ansatzweise auftauchen bedeutet das, dass elitäre Gruppen in solchen Erkenntnissen einen erheblichen Nachteil
für ihre weiteren Pläne und ihren Machterhalt sehen würden und alles versuchen, um die Bevölkerung in ihrem kleingeistigen und alltäglichen Dämmerungszustand zu belassen. Damit erreicht man ja auch den einfachen, aber wirkungsvollen Nutzungseffekt: Die allgemeine Bevölkerung verfügt somit nicht über den notwendigen "Kopplungs-
effekt", kann die Zusammenhänge also nicht im Ganzen erfassen und glaubt den führenden Medien, dass UFOs, Außerirdische und die Geschehnisse darum reiner "Humbug" seien... Ich zitiere hier gern den visionären Film "Sie leben!", der in erschreckender Realitätsnähe die schleichende Invasion außerirdischer Aggressoren portraitierte, indem die Menschen mit bewußtseinkontrollierenden Signalen gefügig gehalten wurden: "Obey! Watch TV! Con-
sume! No own thoughts! Merry and reproduce! ("Gehorche! Sieh fern! Konsumiere! Keine eigenen Gedanken! Heirate und vermehre dich!")
 
Rechts: Cover des Buches "Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit - Das OMICRON-Projekt" von Herausgeber Roland Roth.
 
Dan Davis: Du hast ein Buch mit dem Titel „Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit – Das Omicron Projekt“ geschrieben. Um was geht es in diesem Buch?
 
Roland Roth: Das Buch ist meine erste Anthologie zum Themenkomplex der "Prä-
Astronautik" bzw. Paläo-SETI-These aus dem Jahr 1999, in dem explizit auf deutliche Hin-
weise von außerirdischen Interventionen in der Frühzeit der Erde eingegangen wird. Dieses Buch war eine Art Richtungsweiser bezüglich des vielseitigen Formates und der möglichen Themenvielfalt einer Beitragssammlung und
kam sehr gut bei den Lesern an. "Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit" behandelte wichtige Inhalte des ehemaligen "OMICRON-Projektes", dies war das Vorläufer-Magazin zu Q´PHAZE, das ich damals in froher Einzelkämpfer-
Manier herausgegeben hatte. Thematisch war OMICRON ein reines Paläo-SETI-Magazin.
Das Buch "Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit" dürfte mittlerweile vergriffen oder zu einem entsprechenden Preis im Antiquariat erhältlich sein.
 
Dan Davis: Was für Projekte stehen bei Dir für das Jahr 2010 an?
 
Roland Roth: Also derzeit bin ich mit einigen langfristigen Projekten ziemlich eingespannt.
Ich habe gerade einen Beitrag zur Entstehung der Menschen in dem Buch "Dem Mythos
auf der Spur" von Judith Kürwitz beigesteuert, in dem die Autorin die langjährigen Forschungen ihres Vaters um das geheimnisvolle Volk der Elam zusammengetragen hat und es erhebliche Hinweise auf extraterrestrische Interventionen bei dieser Kultur gibt.
 
Zwischendurch erledige ich viele Auftragsarbeiten und schreibe Artikel für verschiedene Fachzeitschriften. Die "langfristigen" Projekte gehen einerseits wieder in Richtung Altertum und andererseits in Richtung Kosmos. Mehr möchte ich darüber aber noch nicht verraten, das kann sich auch noch bis 2011 hinziehen.
 
Schließlich muss ich als Chefredakteur und Herausgeber in Bezug auf Q´PHAZE immer am Ball bleiben, dass die Leser stets interessante und innovative Reportagen unserer Autoren geliefert bekommen. Das wird auch in diesem Jahr nicht anders sein wie in der Vergangenheit und in Zukunft.
 
Dan Davis: Vielen Dank für das Interview.
 
(COVER UP! Newsmagazine, 04.05.2010)
 
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