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"Ranga Yogeshwar & Co":
Man sollte nicht alles so wörtlich nehmen...
 
Der beliebte TV-Moderator Ranga Yogeshwar
der Sendung "Quarks & Co" hat im Winter 2008 in einer Fernsehsendung zu einer Frage Stel-
lung bezogen, warum Wolken unten flach aussehen - schaut man in den Himmel. 

Dabei hat er sicherlich für viele Zuschauer wie
immer eine seriöse und wissenschaftliche Darstel-
lung eines uns allen bekannten Phänomens erklärt.
Leider zog er im Anschluß an seine Ausführungen das Kunstwerk eines Malers heran, welches die Wolkenbildung ähnlich zu jener auf dem hier eingefügten Foto zeigt, um den verblüfften Zuschauer anhand des Bildes zu erläutern: `Zwar
ein schönes Bild - aber die Wolken sind falsch dargestellt - da unten nicht abgeflacht`...
 
Können seine wissenschaftlichen Ausführungen zu dem Hintergrund von unten abgeflachten Wolken sicherlich in keiner Weise angezweifelt werden, so sind jedoch seine Verallgemeinerungsthesen in Bezug auf das angesproche-
ne Kunstwerk sicherlich nicht ganz ernst zu nehmen. Denn ansonsten müßte man Millionen von Originalaufnahmen von Wolkenformationen von der Erde aus, die das Bild der Wolken so wie auf dem in der Sendung benannten 
Kunstwerk darstellen und von welchen wir hier ein Beispiel anhand einer Originalaufnahme zeigen, Fälschungen sein:). Das dem nicht so ist, wird selbst der kritischste Leser bei so manchem Blick in den Himmel selbst
feststellen können. Somit rechtfertigt dieser Fakt auch die gemalte Wolke auf dem Bild des Künstlers.
 
Späte Einsicht (Ergänzender Absatz vom 5.08.2010):
Ob nun aufgrund dieses Artikels oder aufgrund anderer Proteste sei dahingestellt: Ranga Yogeshwar hat das Thema in der Sendung "Wissen vor 8" im Ersten am 4.08.2010 nochmals auf den Tisch gebracht - diesmal aber mit der entsprechenden Korrektur, vergleicht man die Sendeaufnahme mit der vorangegangenen oben benannten: Diesmal hat er seinen Fehler korrigiert und zugegeben, dass es unter gewissen Voraussetzungen doch zu Wolkenbildungen kommen kann, die unten nicht abgeflacht sind. Auch die Herannahme eines Kunstwerks in der neuen Sendung vom 4.08.2010 wurde nun insofern korrigiert, dass unter gewissen Voraussetzungen doch Wolken unten nicht abgeflacht sind - und somit eine künstlerische Darstellungsweise von Wolken in unten nicht abgeflachter Form aus diesem Grund nicht wirklich falsch sind. Fehler  passieren - auch einem Ranga Yogeshwar - aber deshalb um so mehr:
 
Man sollte also nicht alles so wörtlich nehmen, was Ranga Yogeshwar uns oftmals als "Wahrheit" in seinen Ausführungen darlegt.  Ranga Yogeshwar (der in letzter Zeit einigen Zuschauern dadurch aufgefallen ist, dass er in einer Rateshow zu wissenschaftlichen Hintergründen nicht immer richtig lag - was eine Prominente in der gleichen Sendung, welche auf die selbe Antwort wie der Moderator tippte, zu der Aussage veranlaßte "Ich dachte, Sie müß-
ten das wissen...") hat in den letzten Jahren auch des öfteren zu dem Thema UFOs als seriös benannte Quelle Stellung bezogen.
 
Dabei nahm er beispielsweise die Lichtgeschwindigkeit als höchste mögliche Geschwindigkeit heran, um an diesem Beispiel darzulegen, es sei nahezu unmöglich, dass Außer-irdische aufgrund der großen Entfernungen unsere Erde besuchen könnten. Auf den
Einwand eines Fernsehzuschauers, ob er schon mal etwas von Tachyonen gehört habe (bezugnehmend auf Überlichtgeschwindigkeit), erwiderte Yogeshwar sinngemäß, `Er wolle hier in der Sendung nun nicht zu weit in wissenschaftliche Details gehen`.
 
Immer wieder fällt auf, wie konservative Wissenschaftler unseren eigenen technischen Stand auf außerirdische Zivilisationen projizieren, um uns zu erklären, "was möglich ist und was nicht". So werden auch Forschungen im Bereich der Überlichtgeschwindigkeit, siehe hierzu auch die Ergebnisse an der Universität Köln beim so genannten "Tunnel effekt" - gerne verschwiegen.
 
 
Zumal man sich den Flug einer außerirdischen Zivilisation zur Erde, welche uns technologisch um Millionen Jahre voraus ist, ohnehin nicht als linearen Flug von A nach B durch den Weltraum vorstellen sollte.  
 
Der von vielen den Massenmedien anhängenden Zuschauern als seriös eingestufte Moderator und Autor Joachim Bublath hat als weiteres Beispiel vor einigen Monaten seine Unkenntnis und Herangehensweise bei einer UFO-
Sendung bei Maischberger mit Nina Hagen deutlich gemacht, indem er Behauptungen zum Fall "Rosenheim" aufstellte, die sich nicht mit den wirklichen Vorgängen und damaligen Untersuchungen dort deckten. Was wiederum den Physiker und Psychologen Walter von Lucadou, der mit dem Fall Rosenheim vertraut ist, aus dem Häuschen und zu dem Ausspruch "wie er so etwas behaupten könne" brachte.  Im Fall Rosenheim kam es im Sommer des Jahres 1967 zu Phänomenen in einem Haus. So klingelte zum Beispiel ständig das Telefon, wobei immer die Zeitansage am anderen Ende der Leitung zu hören war. Der Vorfall wurde per Fangschaltung überprüft und es wurde ein Schwindel oder Scherz ausgeschlossen. Teilweise klingelten vier Apparate gleichzeitig. Doch dies waren nur die harmlosen Nebenwirkungen des "Poltergeistes". Im Haus kam es zu unerklärlichen Spannungsschwankungen und merkwürdigen Phänomenen. Aus dem Kopierer liefen Chemikalien aus und Bilder drehten sich am Haken an der Wand. Nach einer Überprüfung durch das Elektrizitätswerk konnten keine Fehler festgestellt werden, welche die unerklärlichen Spannungsschwankungen erklären konnten, die vor Augenzeugen zu dem Explodieren von Glühbir-
nen führten.
 
Der UFO-Forscher Werner Walter, welcher gerne als Kontra-Part zu den UFO-Gläubigen in die verschiedensten Fernsehsendungen eingeladen wird, hat sicherlich in vielen Fällen recht, wenn er behauptet, ein Großteil der angeblichen UFOs würde auf natürliche Umstände und irdische Flugkörper zurückzuführen sein. Ein Umstand, auf den Dan Davis ebenso in seinem Buch "Nationale Sicherheit" eingeht. Jedoch ist Walter und seine UFO-Melde-
stelle GWUP / CENAP auch ein unumstrittenes Beispiel dafür, die gerne das Kinde mit dem Bade aus-schüttet,
um seinen Part in der "UFO-Gemeinde" weiter zu erfüllen (oder wie er dem UFO-Kontaktler Reiner Feistle 
gegenüber nach einer Talkshow sagte: "The Show must go on!") . Werner Walter ist heute immer noch davon
überzeugt (aufbauend auf die Aussagen einiger Militärs, die selbst bei dem besagten Vorfall nicht anwesend
waren),  dass die UFOs über Greifswald Leuchtmunition gewesen wären. Dabei ignoriert er bis heute die wichtig-
sten Tatsachen des Vorfalls (zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang die Dokumentation "Zeugen und Zeichen" von Illobrand von Ludwiger, welche Teile der Originalaufnahmen beinhaltet). Geschweige denn eines der Lichter aus der Formation nach dem Anflug der Objekte erlischt, weil es angeblich getroffen wurde. So zum Beispiel, dass die Objekte etwa eine Stunde am Himmel standen und die angeblichen Geschosse, die seiner Meinung nach in die Formation abgefeuert wurden, nicht durch die Formation hindurch geflogen sind. So nahm er beispielsweise in der Dokumentation "UFOs 2000", welche vor Jahren bei RTL ausgestrahlt wurde, zu einem angeblichen UFO-Vorfall während der Space Shuttle-Mission STS-80 Stellung und erklärte das Objekt kurzerhand zu einem Eispartikel.
Er merkte an, dass der deutsche Astronaut Dr. Ulrich Walter dies bestimmt ebenso sehen würde. Der deutsche
Astronaut Dr. U. Walter, der daraufhin ebenfalls zu dem Vorfall befragt wurde, sah sich die Bilder der STS-80
Mission an. Er konnte aber keine Erklärung dafür finden und schloß für sich die "Eispartikeltheorie" aus.  
 
Generell fällt auf, wie schlecht oftmals Kritiker über das Phänomen  informiert sind, weil sie sich mit
den genauen Hintergründen zu bestimmten Vorfällen nicht auseinandersetzen (wollen?) und Themen
wie "Nationale Sicherheit" und "Verschwörung (Logentum)" bei ihren Quellen und Schlußfolgerungen
außen vor lassen. Was belegt, dass bei jenen zumeist nicht die Fakten selbst sondern der eigene ("Un"-)
Glauben die "gewünschten" Ergebnisse hervorbringt (mit Verweis auf die vom Logentum unterwander-
ten Massenmedien, Schul- und Bildungssysteme und deren "Wahrheiten"). 
 
Am Ende wird deutlich, dass die Wahrheit "irgendwo dort draußen liegt" - aber nicht immer unbedingt dort zu
finden ist, wo es uns die "seriösen Quellen" gerne verkaufen wollen.
 
Ein Witz zum Ende:
Der "UFO-Forscher" (..:) Werner Walter und die CENAP schreiben auf ihrer Homepage (Stand 4.8.2009) ergän-
zend zu der UFO-Sichtung von Nina Hagen in Malibu: "... In Deutschland hat Nina Hagen offenbar noch kein un-
bekanntes Flugobjekt gesichtet, jedenfalls hat sie es nicht gemeldet bei der seit drei Jahrzehnten existierenden
Organisation CENAP. Deutschlands Basisstation für UFOlogie, wenn man so will, befindet sich in Mannheim."
(Für den, der letzteren Satz nicht versteht - in Mannheim ist die Meldestelle der CENAP). Es ist anzunehmen, das
diese selbstverherrlichende Ausdrucksweise der Hobby-CENAP, wie das Beispiel dokumentiert, sicherlich nicht von
jedem gutgeheißen wird. Ganz zu schweigen von der Untersuchungsweise der Vorfälle unter Ausschlussverfahren
der störenden Fakten.
 
Es ist sicherlich zu bezweifeln, das Nina Hagen in Zukunft oder in der Vergangenheit eine UFO-Sichtung über Deutschland oder Lummerland ausgerechnet ihren "Erzfeinden" von der CENAP melden wird... Und mit dieser Meinung steht sie sicherlich nicht alleine.
 
Lesen Sie in Kürze mehr bei COVER UP! über die Vernetzung der Massenmedien durch Mitglieder des interna-
tionalen Logentums an den Schlüsselpositionen - und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen in Bezug
auf den Wahrheitsgehalt von Informationen! Lesen Sie zudem die Fakten und Hintergründe zu diesem Thema in
 
(COVER UP! Newsmagazine, 14.08.2009)

 
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