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Dan Davis im Interview mit Autor STEFAN ERDMANN
Stefan Erdmann spricht über sein nächstes Buch, Atlantis, Hitler, die Schwedenkiste der Illuminaten & die Bundeslade
 
Der Erfolgsautor Stefan Erd-
mann  veröffentlicht seit Jahren spektakuläre Bücher mit brisanten Informationen. Auch jetzt arbeitet er gerade wieder an einem neuen Buch über Atlantis, die Pyramiden-kultur, die Sintflut und viele weitere Themen. Erhältlich sind von ihm  unter anderem das Buch "Hitler überlebte
in Argentinien", welches er zusammen mit Jan van Helsi-
ng und Abel Basti geschrie-
ben hat, Bücher wie "Bank-
en, Brot und Bomben - Band
1 + Band  2"  sowie  "Die
Bundeslade". Auch in dem
Buch "Politisch unkorrekt"
zeigt Stefan Erdmann neben
anderen Autoren unverblümt
auf, was andere allzu gerne
verschweigen. Jetzt hier im
COVER UP Newsmagazine!
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Bild oben: Jan van Helsing (links) und Stefan Erdmann (rechts) auf Expeditionsreise in Südafrika.
 
Eines haben alle Bücher von Stefan Erdmann gemeinsam: Sie sind nicht für jedermann leicht verdaulich, denn die
aufgezeigten Thesen rütteln an den Grundfesten der Wissenschaft und enthalten zuweilen Thesen, die in vielen Mas-
senmedien gerne verschwiegen, verleugnet oder gar als absoluter Blödsinn tituliert werden. Schade eigentlich, denn
eine Vielzahl seiner Forschungsergebnisse zeigen deutlich auf, wie wir belogen und betrogen werden. Ziehen
tatsächlich geheime Gesellschaften hinter unserem Rücken an den Strippen der Weltmacht? War Moses in Wirk-
lichkeit Echnaton und Jesus womöglich Tutenchamun? Welche Rolle spielen die Freimaurer in der Weltgeschichte
wirklich? Was hält er von der berüchtigten Schwedenkiste der Illuminaten? Hat Hitler wirklich in Argentinien überlebt?
Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter der Bundeslade? Ist sie ein hochtechnisches Artefakt einer uns weit
überlegenen Zivilisation? Diese und viele weitere spannende Fragen, seine Antworten und Forschungsergebnisse -
jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine!
 
Dan Davis: Hallo Stefan. Gab es in Deinem Leben
ein ausschlaggebendes Erlebnis, welches Dich dazu veranlasst hat, Autor zu werden?
 
Stefan Erdmann: Wenn ich mich recht erinnere, habe ich
schon als kleines Kind davon geträumt, einmal ein Buch
zu schreiben. Das rührte daher, dass ich mich als Kind
von der Welt der Erwachsenen nie so recht verstanden
fühlte. Aber das geht ja sicherlich vielen Kindern so. Der
entscheidende Impuls war dann meine erste Reise nach
Ägypten 1990. Es war eine Forschungsreise mit vier an-
deren Personen. Wir waren allesamt keine Wissenschaft-
ler oder Forscher, vielmehr waren wir eine Gruppe von
Medien (medial Begabte), die seit einiger Zeit sehr er-
folgreich zusammengearbeitet hatten. Wir waren auf der
Suche nach alten Schriftrollen in Verbindung mit Atlantis
und der angeblich zerstörten Bibliothek von Alexandria,
bei deren Brand der Großteil der 700.000 Schriftrollen
zerstört worden sein soll.
 
Heute weiß man, dass es diesen Brand wahrscheinlich
gar nicht gegeben hat, zumindest, was die Bibliothek
betrifft. Es gibt gar keinen Beweis dafür, dass die sagen-
umwobene Bibliothek bei dem Angriff auf Alexandria wirk-
lich derartig zerstört wurde. Viele der uralten Schriften
befinden sich heute mit großer Sicherheit in „Privatbesitz“
und im Vatikan − darunter sicherlich auch Schriftzeug-
nisse über Atlantis, der Sintflutereignisse usw.. Wie dem
auch sei, mit dieser Reise begann eigentlich meine inten-
sive Forschungsarbeit in Ägypten rund um die Pyramiden
von Gizeh, und es war für mich sehr schnell klar, dass ich
darüber auch irgendwann einmal schreiben werde. Als ich
dann ein Jahr später Jan van Helsing kennenlernte, arbeitete ich schon an meinem ersten Buch und Jan war sofort
bereit, das Buch zu verlegen.
 
Dan Davis: Du hast ja einige hochinteressante Bücher geschrieben, darunter „Banken, Brot und Bomben
Teil 1 + 2“. Du stellst darin eine gewagte Jesus-These auf. Außerdem behauptest Du aufgrund Deiner
zurückliegenden Forschungen auch, dass Moses in Wirklichkeit Echnaton war. Kannst Du hierzu ein paar
Sätze sagen?
 
Stefan Erdmann: Gerne, obwohl es schwierig ist, dass in wenigen Sätzen zu tun, aber ich werde versuchen, mich kurz zu fassen:
 
Der Ursprung der Abraham-Religionen liegt in den Tiefen der sumerischen und ägyptischen Kultur, das steht
zweifellos fest. Die biblische Schöpfungsgeschichte und die Erzählung über die Sintflut wurden aus viel älteren
Quellen übernommen. Es ist beispielsweise auch eindeutig, eine Entwicklung des Christentums aus der älteren
hebräischen Religion zu bestätigen. Der Islam stellt die jüngste der drei Abraham-Religionen dar. Viele Berichte und
Erzählungen des Alten Testaments sind durch archäologische Beweise widerlegt worden. Die großen Königreiche
von David und Salomon, wie sie in den biblischen Berichten dargestellt werden, kann es nach heutigen wissenschaft-
lichen Erkenntnissen so nicht gegeben haben. Auch der bekannte Auszug aus Ägypten kann in der geschilderten
Form − und vor allem in der Größe − nach heutigen Erkenntnissen nicht stattgefunden haben. Für die Ägyptologen
und viele andere Gelehrte handelte es sich wohl nur um eine kleine Gruppe an Menschen. In der ägyptischen Chro-
nologie wäre ein Auszug, wie die Bibel ihn beschreibt, sicherlich erwähnt worden. Es ist heute eigentlich gar kein
Geheimnis mehr, dass es sich bei dem biblischen David um den ägyptischen Pharao Tuthmosis III. handelte, und
hinter Salomon verbirgt sich in Wirklichkeit der ägyptische Pharao Amenophis III. − beides sind Pharaonen der 18.
Dynastie (ca. 1580 - 1314 v. Chr.). Gleiches gilt auch für Moses, der kein geringerer als der ägyptische Pharao
Amenophis IV. (Echnaton/ca. 1372-1354 v. Chr.) war.
 
Die Erzählungen der Bibel über die Israeliten und die alten Ägypter bilden seit Jahrtausenden einen festen Bestand-
teil des Wissens der Menschheit. Die Geschichte des jüdischen Volkes und ihr Wissen ist im Wesentlichen mit der
ägyptischen Kultur mehr als verwurzelt. Das lässt sich durch das Alte Testament bestätigen, denn dort begegnen wir
dem Wort Ägypten einige hundert Male, im Vergleich dazu begegnen wir dem Wort Israel nur ein einziges Mal in der
ägyptischen Chronologie. Israel war nun einmal viel unbedeutender als viele Historiker das heute wahr haben wollen.
Von Abraham bis Jesus ist die Geschichte der biblischen Stammväter mit Ägypten tiefer verbunden, als das wohl
jemals in seiner ganzen Bandbreite erfassbar wäre.
Bei dem Verfassen der fünf Bücher Mose wurden sämtliche Pharaonen, die im Zusammenhang mit der Geschichte
des israelischen Volkes standen – bis auf eine Ausnahme –, nicht mehr erwähnt. Zwischen den Erzählungen des
Alten Testaments, die über Jahrhunderte hinweg mündlich übergeben wurden, und der endgültigen Niederschrift lagen
viele Jahrhunderte. Dadurch kam es zwangsläufig zu Veränderungen, so dass viele Ereignisse ein anderes Gesicht
erhielten.
 
Besonders die jeweilige Ideologie der Autoren und der jeweiligen geschichtlichen Epoche, in der sie lebten, führte
sicherlich auch zu bewussten Veränderungen der mündlichen Überlieferungen.
Viele biblische Personen sind historisch nicht bewiesen, wie beispielsweise auch Jesus. Für das Leben und Wirken
des biblischen Jesu gibt es gegenwärtig keinen einzigen Beweis. Die vielen Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen
zwischen dem biblischen Jesus und Tutenchamun legen den Schluss nahe, dass es sich bei ihnen um ein und
dieselbe Person gehandelt haben könnte. Besonderes Gewicht erhält diese These dadurch, dass Wissenschaftler
bereits 1968 festgestellt haben, dass die Mumie Tutenchamuns semitische Gesichtszüge hat und dass im Jahre
2001 die DNS-Untersuchungen an der Mumie durch höchste ägyptische Instanzen verhindert wurden – vermutlich
weil es in ägyptischen Kreisen eindeutige Hinweise darauf gibt, dass Tutenchamun tatsächlich Hebräer war. Ebenso
schlüssig ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei Echnaton und dem biblischen Moses um ein und dieselbe
Person handelt, wie ich oben schon erwähnt habe. Echnatons (Moses) Mutter war Teye, die ihrerseits Yuyas (der
biblische Joseph) Tochter und somit ebenfalls nur Halb-Ägypterin war.
 
Bild rechts: Stefan Erdmann gemeinsam
mit dem ägyptischen Gelehrten Hakim.
 
Der Vergleich der biblischen Erzählungen
mit der ägyptischen Chronologie rückt
das Alte Testament in ein ganz neues
Licht. Viele der dort beschriebenen
Ereignisse haben wahrscheinlich zu
einem viel früheren Zeitpunkt stattge-
funden. Die Abraham-Religionen mit
ihren gegenwärtig etwa 3,5 Milliarden
Gläubigen sind trotz ihrer gemeinsamen
Wurzeln festgefahren – durch die jewei-
ge Inanspruchnahme der Absolutheit.
Die Geschichte nahezu aller Kriege der
letzten Jahrtausende scheint mit den
Religionen fest verwurzelt zu sein, bis in
die politische Gegenwart hinein − wie
unschwer zu erkennen ist. Schenken wir
den Jahrtausende alten Prophezeiungen Glauben, steuern wir auf einen nicht vor-
stellbaren Weltenbrand (Weltkrieg) un-
geheuren Ausmaßes zu. Historisch und wissenschaftlich gesehen ist die alles entscheidende Frage nach der Göttlichkeit und Auferstehung Jesu nicht ge-
klärt – von keiner der beiden Seiten, also weder von der katholischen Kirche, welche das Leben und Wirken Jesu
absichtlich verfälscht hat, noch von der Gegenkirche – der Logen.
 
Selbst die These, dass es sich bei Jesus und Tutenchamun um ein und dieselbe Person gehandelt haben kann, ist
in Bezug auf die Lehre, die dem biblischen Jesu im Neuen Testament zugeschrieben wird, von absolut zweitrangiger
Bedeutung. Die Lehre dieses biblischen Jesu ist und bleibt einzigartig – so viel steht fest! Schenkt man der Bibel
glauben, hatte dieser Weisheitslehrer offensichtlich einen hohen Bewusstseinsgrad erlangt. Wäre seine Lehre richtig
interpretiert worden – hier wird vorzugsweise die katholische Kirche angesprochen –, stünde eben nur seine Weis-
heitslehre im Mittelpunkt allen menschlichen Handelns. Was die katholische Kirche letztlich aus seiner Lehre getan
hat, ist eigentlich ein Verbrechen.
 
Dan Davis: In Deinen Büchern gehst Du auch immer wieder auf Geheimgesellschaften und die Freimaurer
ein. Die Freimaurerei an sich ist ja eigentlich nichts Schlechtes. Es gibt dort wie überall im Leben positive
und negative Menschen. Es ist aber eine entscheidende Frage, ob sie in der Vergangenheit tatsächlich
vom Orden der Illuminaten unterwandert wurde und ob sich diese Gruppierung unwissentlich fast aller,
auch fast aller Freimaurer, nun in einem sogenannten übergeordneten “Logengrad“ an der Spitze dieser
Organisation befindet. Welche Erkenntnisse hast Du hierzu?
 
Stefan Erdmann: Ich habe mich, neben meinem
Spezialgebiet Ägypten, Pyramiden usw., auch im-
mer mit Politik bzw. Hintergrundpolitik sowie der
deutschen Geschichte, der Weltkriege usw. befasst
und darüber ja auch als Autor publiziert − zuletzt als
Co-Autor in Jans letztem Werk „Politischen Unkor-
rekt“. Natürlich stößt man bei dieser Thematik recht
schnell auf Logen, Geheimbünde und die Illuminaten.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Illumi-
naten die Freimaurer und letztlich auch die katholi-
sche Kirche unterwandert haben, und das schon
recht früh. Die illuminierten und reichen Netzwerke
haben sich im Laufe der Jahrhunderte immer mehr
konzentriert, und ich gehe davon aus, dass es
wirklich nur wenige Familien sind, die die Welt heute
regieren. Für diese Herrschaften spielt es keine Rol-
le, Freimaurer, Rosenkreuzer oder Illuminat zu sein.
Das sind für sie nur gut organisierte und weltweite
Netzwerke, deren sie sich bedienen. Ich denke,
dass für sie auch Religion eine absolut untergeord-
nete Rolle spielt! Es geht nur um das Ziel ,und das
Ziel ist die „Neue Weltordnung“ unter einer Zentralen Weltregierung. Und dieses Ziel ist zu großen Teilen
ja schon erreicht. Kaum jemand macht sich darüber
Gedanken, dass das Modell „Europa“ letztlich nichts
anderes darstellt. Den − ich nenne sie mal die „re-
gierenden Familien“ − war spätestens nach dem
Ersten Weltkrieg klar, dass auf dem Weg zur Welt-
regierung die Kontrolle über Europa der wichtigste
Schritt sein wird. Und um Europa zu kontrollieren,
musste man Deutschland beherrschen. Dafür waren
zwei inszenierte Weltkriege notwendig. Vergiss auch
nicht die von den Familien inszenierte Russische Revolution und den Sturz der Europäischen Königshäuser...
 
Dan Davis: Hast Du schon von der Schwedenkiste der Illuminaten gehört? Man behauptet ja, die bisheri-
gen Erkenntnisse daraus würden darauf hindeuten, dass man die Geschichte der Freimaurerei neu
schreiben müsste. Hast Du hierzu ein paar Informationen?
 
Stefan Erdmann: Ja, dabei handelt es sich um umfassende Dokumente (Protokolle, Präfekturberichte und
Logenreden aus dem Zeitraum zwischen 1776 und 1787) bedeutender Freimaurer und Illuminaten wie z. B. Ernst II.
Sachsen-Gotha-Altenburg und Johann Joachim Christoph Bode. Die Unterlagen gingen nach dem Tod des Herzogs
zunächst an die Großloge von Schweden und kehrten dann 1883 nach Gotha zurück.
 
Auch wenn man hier von bedeutenden Unterlagen mit höchst brisanten Inhalten ausgehen kann, ändert es nichts
an der Tatsache, dass die Familien ihre Pläne, beginnend mit der Unterwanderung der katholischen Kirche, der
Russischen Revolution und der beiden Weltkriege (-> Kontrolle über Deutschland und Europa), zu über 90%
umgesetzt haben. Wichtig ist es, das zunächst zu erkennen und einen Weg zu finden, sich aus dieser Zwangslage
wieder zu befreien. Hier sind meiner Ansicht nach die europäischen Größen wie England, Frankreich, Italien und
letztlich Deutschland gefragt. Ein entscheidender Faktor wird sein, ob sich die Europäische Gemeinschaft so halten
kann oder ob es diese kontrollierte Staatengemeinschaft schafft, sich aus den Zwängen zu befreien und wieder
nationale Selbständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.
 
Ich denke, es wird einen Bruch in Europa geben, aufgrund der immer größer werdenden sozialen Probleme der
Menschen. Die Folge werden Bürgerkrieg sein und eine weltweite nie dagewesene Wirtschaftskrise. Wir sind
eigentlich schon mitten drin in diesem Szenario. Nur durch die massive Geldflut der Notenbaken zögert sich der
Zusammenbruch noch weiter hinaus. Aber er wird kommen, da bin ich sicher.
 
Dan Davis: Deine Forschungen drehen sich auch immer wieder um die Pyramiden in Ägypten. Wer hat
sie Deiner Meinung nach erbaut und in wessen Auftrag? Gibt es Deiner Meinung nach eine Verbindung zu
einer längst untergegangenen Hochzivilisation?
 
Stefan Erdmann: Ich kann leider nicht sagen, wer sie
gebaut hat und wer sie in Auftrag gegeben hat. Wir kön-
nen heute aber sicher behaupten, dass es nicht Cheops
war und dass die Pyramiden ursprünglich nie zu Begräb-
niszwecken errichtet wurden. Lass mich aber hierzu
etwas mehr ins Detail gehen: Hier muss man erst ein-
mal unterscheiden zwischen dem Groß-Pyramidensys-
tem und dem Klein-Pyramidensystem. Zu den Groß-
Pyramiden können wir z.B. die drei Gizeh-Pyramiden,
die Dashur-Pyramide, die Rote Pyramide, Abu Roach
und auch die Pyramide von Meidum zählen. All diese
Groß-Pyramiden waren technische Bauwerke, die mit
riesigen Umfassungsmauern versehen waren und quasi
im Wasserbecken standen. Ich denke, die große
Pyramide war eine Art Kraftwerk.
 
Ich bin ebenfalls ein Anhänger der These, dass es ein reales Goldenes Zeitalter auf der Erde gab. Wir spre-
chen dann von einem Zeitpunkt vor dem Sintflutereignis
und dem damit zusammenhängenden Untergang von
Atlantis. Ich denke, dass sich die Sintflut in einem
Zeitrahmen zwischen 8.000 und 12.500 v. Chr. ereig-
nete.
 
Dan Davis: Du hast auch geschrieben, bei der Cheops-Pyramide würde es sich um eine Art alten
Wasserspeicher handeln. Was veranlasste Dich zu dieser gewagten These?
 
Stefan Erdmann: Das ist nicht ganz richtig. Dieser
Eindruck entsteht, wenn man nur den Film „Die Cheops-
Lüge“ anschaut. Hier habe ich aber nur die Waldhauser-
Theorie untersucht und durch eine wissenschaftliche Untersuchung den Nachweis erbringen können, dass über
längere Zeiträume hinweg Wasser durch die Pyramide floss. Außerdem konnte ich belegen, dass es den sogenan-
nten „Herodot-Kanal“ wirklich gibt. Erst im Buch „Die Jahrtausendlüge“, dass ich gemeinsam mit Jan geschrieben
habe, gehen wir deutlicher darauf ein und erklären, dass einerseits wirklich Wasser durch die Pyramide floss − je-
doch nicht aus dem Grund, das Mikroklima zu beeinflussen. Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand sind die Groß-
Pyramiden aus rein technischen Gründen errichtet worden. Ich denke, dass die große Pyramide eine Art Kraftwerk
war.
 
Dan Davis: Hattest Du selbst schon Erlebnisse, die man als „übersinnlich“ umschreiben könnte?
 
Stefan Erdmann: Ja, ganz gewiss, aber das ist eine sehr persönliche Sache. Ich habe in den vergangenen 20 Jahren
viele Stunden und Nächte in der großen Pyramide verbracht, da mich − neben den rein wissenschaftlichen Fakten
um den Sinn und Zweck der Pyramide −, auch diese „übersinnlichen“ Dinge, von denen ja seit Jahrhunderten berich-
tet wird, immer brennend interessierten. Jeder Mensch kann diese Erfahrungen machen, nur denke ich, dass sie von
Mensch zu Mensch sehr verschieden sein können. Fakt ist, dass die Pyramide ein Formresonator ist und ein län-
gerer Aufenthalt immer einen Einfluss auf das menschliche Bewusstsein hat.
 
Dan Davis: Ein anderes Buch von Dir befasst sich mit der Bundeslade. Ich habe vor einiger Zeit Erich von
Däniken interviewt, der ebenfalls sehr spannende Dinge hierzu zu berichten wusste. Gibt es hier eventuell
Deiner Meinung nach einen Hinweis auf eine Hochtechnologie?
 
Stefan Erdmann: Ja, das halte ich für durchaus
möglich. Aber auch hier gibt es viele unterschiedliche
Theorien. Es kann meiner Ansicht sogar mit der gro-
ßen Pyramide und der Königskammer zusammen-
hängen. Und zwar betrifft das den sogenannten
Sarkophag. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese
Truhe komplett mit Gold überzogen war. Wenn man
die Truhe sorgfältig untersucht, kann man das fest-
stellen. Hinzu kommt, dass die Königskammer kom-
plett aus Rosengranit besteht. Das ist ein hervorragen-
der technischer Isolator, was eben auch auf Gold zu-
trifft. Zudem konnte die Kammer durch eine massive
Schiebevorrichtung hermetisch abgeriegelt werden.
Was hier technisch vor sich ging, ist bis heute noch
weitgehend unerforscht. Es gibt noch einen Hinweis, der diese These unterstreicht. Dabei handelt es sich
um Verbrennungsspuren an den Deckenblöcken der
Kammer, die definitiv nicht aus moderner Zeit stam-
men und keineswegs irgendwelche Fackelspuren sind. Soviel zu meiner Theorie bzgl. Bundeslade. Dass die
biblische Geschichte wenig glaubwürdig ist, ergibt sich auch aus der Tatsache, das die späteren Schriftgelehr-
ten die Geschichte des frühen Altertums umfangreich
umgeschrieben haben; sehr viel ist nachweislich aus
dem alten ägyptischen Kulturgut entlehnt, wie ich
weiter oben erklärt habe. Möglicherweise auch die
Geschichte um die Bundeslade.
 
Dan Davis: Du glaubst also nicht, dass Jesus am Kreuz gestorben ist? 
 
Stefan Erdmann: Diese Frage, die sicherlich für Jesus-Befürworter interessant sein mag, habe ich eigentlich zuvor schon beantwortet. Obwohl ich ein tief gläubiger Mensch
und auch ein Jesus-Verehrer (-> seiner Lehre von Liebe und Nächstenliebe) bin, denke ich, dass sich das alles so
niemals abgespielt hat, wie im Neuen Testament beschrieben. Wichtig ist, wie gesagt, welche Lehre durch einen möglichen Jesus in die Welt getragen wurde und für viele Millionen Menschen heute von essentieller Bedeutung ist.
 
Dan Davis: Der Ausbau des Überwachungsstaates läuft auf Hochtouren. Ich wohne in Stuttgart und ständig
werden hier neue Überwachungskameras überall installiert, die einfach hingenommen werden, ohne
dass es Bürger gibt, die auch nur fragen, wozu. Auch auf der A8 bei Stuttgart haben sie jetzt begonnen,
aller paar Meter Kameras auf beiden Seiten zu installieren. Emails. Handys, Faxe… Einige Leute behaup-
ten ja, falls hinter all diesen Vorgehen nicht nur die offiziellen benannten Beweggründe stecken, wird es
irgendwann in naher Zukunft zu spät sein, wenn die Bürger bis dahin nicht aufwachen. Stefan Weidner
von den Böhzen Onkelz drückte es vor einigen Jahren in einem Interview inhaltlich in etwa so aus: `Der
Staat zeigt mit dem Finger auf uns, und dass er die Bürger vor uns schützen muss. Aber wer schützt
eigentlich die Bürger vor dem Staat?`
 
Stefan Erdmann: Niemand. Und das wird sich auch nicht mehr ändern. Ich habe über diese Themen schon vor fast
10 Jahren geschrieben und schon vor mir viele andere Autoren. „1984“ ist schon lange Gegenwart, und das offensicht-
lich wirklich Gefährliche ist eigentlich, dass wir uns an diese unmenschlichen Dinge zu schnell gewöhnen. Aber
schau, die Menschen werden heute durch wirtschaftliche Zwänge viel mehr erdrückt, dass sie nicht einmal mehr die
Kraft haben, sich über diese Dinge Gedanken zu machen.
 
Dan Davis: Leben wir in den „Letzten Tagen“? Zumindest was den „Point of no Return“ beim
Thema Überwachungsstaat angeht und den damit
verbundenen Verlust der Freiheit, könnte man ja
auf den Gedanken kommen.
 
Stefan Erdmann: Ja, ich denke der Punkt ist schon
lange erreicht. Freiheit hängt ja schließlich immer
auch mit den finanziellen Möglichkeiten zusammen.
Es gibt sehr viele arme Menschen in unserem Land,
den braucht man nicht mit Themen wie „Freiheit“ und
„Überwachungsstaat“ kommen. Ein normaler Allein-
verdiener kann heute gerade mal sich selbst einiger-
maßen ernähren, aber keine Familie. Der soziale
Absturz in unserem Land − und letztlich in ganz
Europa − ist erschütternd. Und dem liegt ein Plan zu
Grunde, das ist eigentlich das Abartige. Ich habe in
Verbindung mit meinem politischen Werk, „ Banken,
Brot und Bomben − Band 2“ einmal geschrieben,
dass es eigentlich unglaublich ist, dass es gelingen
konnte, in einem Zeitraum von nur zwei Generationen
ein ganzes Volk zu politischen Dummköpfen zu er-
ziehen, und dass heute kaum ein Bundesbürger über die juristische Situation der BRD auch nur ansatz-
weise informiert ist – vielleicht ist es aber auch besser
so...
 
Dan Davis: Du hast mit Jan van Helsing ein Buch
geschrieben mit dem Titel „Hitler überlebte in
Argentinien“, zu dem ich Jan vor einiger Zeit
auch schon interviewt habe. Kannst Du hierzu
auch noch ein paar Worte sagen?
 
Stefan Erdmann: Jan und ich haben in die Sache viel Zeit und Energie investiert. Alles begann mit einer längeren Reise durch mehrere südamerikanische Länder im Winter
2010. Unsere Ziele waren eigentlich ganz andere, als uns mit dem Thema einer möglichen Flucht Hitlers zu befassen.
Aber alles kam ganz anders, wie das ja oft im Leben ist.
 
Ich denke im Nachhinein, dass wir hier − gemeinsam mit Abel Basti − dem deutschsprachigen Markt ein sehr
interessantes Werk präsentiert haben. Es ist ein wichtiges Buch. Dass Hitler und seine Frau tatsächlich nach
Südamerika geflohen sind, ist nach den uns vorliegenden Dokumenten und den Aussagen direkter Augenzeugen
kaum mehr von der Hand zu weisen. Aber einen endgültigen Beweis – zum Beispiel ein Interview mit seiner angebl-
ichen Tochter aus Buenos Aires oder das Auffinden seines Leichnams − können wir bislang nicht liefern. Es liegen
uns beispielsweise auch zwei Fotos von Hitler in Paraguay vor – nach 1945. Aber Kritiker werden auch hier wieder
von „Fälschungen“ und dergleichen sprechen. Spannend finde ich vor allem die jahrzehntelange Verschleierung. Man kann schon sagen: bewusste Irreführung in dieser Sache. Wer sich ernsthaft mit dieser Thematik beschäftigt, wird
sehr schnell feststellen, dass es keinen Beweis für Hitlers und Eva Brauns Freitod im Berliner Bunker gibt − keine
Leichen, kein Hitler-Schädel, falsche Zahnprothesen, jahrzehntelange Irreführung der Russischen Regierung und der
alliierten Geheimdienste, falsche Zeugenaussagen usw..
 
Bild links: Stefan Erdmann zu Besuch bei
Rochus Misch, dem letzten überlebenden
aus dem Bunker und Hitler-Leibwächter.
 
 
 
Nach der Veröffentlichung des Buches waren wir zweimal zu Besuch bei Hitlers Leibwächter und dem letzten noch le-
benden Zeugen aus dem Bunker, Rochus Misch, mit dem wir einige Stunden spre-
chen konnten. Ein hochinteressantes
Gespräch, zu dem ich aber leider keine Details verraten kann, da wir seine Aus-
sagen noch mit anderen Recherchen ver-
gleichen müssen. Es handelt sich aber
um brisante Aussagen.
 
Besonders interessant war für uns aber
der Fall Martin Bormann, denn hier haben
wir Original-Dokumente und auch einen äußerst wichtigen Zeugen vorliegen. Auch hier haben die Geheimdienste viel verschleiert. Wir sind nicht nur auf den
Paraguayischen Pass von Martin Bormann gestoßen, uns liegt mittlerweile auch ein Dokument vor, das eindeutig
belegt, dass Martin Bormann nach Südamerika geflohen ist. Wir haben danach auch noch drei weitere Zeugen
kennengelernt, die Bormanns Wirken in Südamerika persönlich bestätigen konnten. Wir sind wirklich auf unfassbare
Zusammenhänge gestoßen. Die alliierten Geheimdienste haben mit Bormann, Hitler und dem Gestapo-Chef Müller
ein Abkommen getroffen, da bin ich mir sicher. Es ging schließlich neben vielen technischen Errungenschaften der
Deutschen auch um unvorstellbar viel Geld – es ging um Milliarden. Das Schlimmste, was den Alliierten hätte pas-
sieren können, wäre ein toter Hitler, ein toter Bormann und ein toter Müller gewesen. Ich denke, dass die Alliierten
überaus gesprächsbereit und recht kooperativ waren und es ein Geheimabkommen gab – ihr Weg führte nach Süd-
amerika, mit Ausnahme von Müller, der zunächst in die Schweiz floh, und dann für die Amerikaner tätig war. Das
in Kürze. Alles Weitere würde hier zu weit führen. Ich kann aber guten Gewissens auf das Buch verweisen und auch
auf zwei Interviews, die im Kopp-Verlag erschienen sind. Lass mich aber kurz noch für die Skeptiker anmerken, dass
es im Polizeipräsidium in Asuncion mehrere Aktenordner zur Person Hitlers gibt, die immer noch unter Verschluss
sind. Wieso gibt es in Argentinien Aktenordner über eine Person, die offiziell nie in Argentinien war? Und wozu sind
sie unter Verschluss, wenn Hitler ja schon seit 67 Jahren tot ist?
 
Dan Davis: Werden wir Deiner Meinung nach von Außerirdischen oder Zeitreisenden besucht – oder sind
Außerirdische in den meisten Fällen mehr oder weniger zwangsläufig ohnehin Zeitreisende?
 
Bild rechts: Stefan Erdmann (links) und
Jan van Helsing (rechts im Bild) zu Besuch
bei dem Süd Afrikanischen Zulu-Medizin-
mann Credo Mutwa.
 
Stefan Erdmann: Sind wir nicht alle selbst
ein bisschen außerirdisch? Ich denke
schon, dass da etwas dran ist. Wenn dem
so ist, kann man davon ausgehen, dass
besonders in den USA seit Jahrzehnten
eine geheime Forschung in diesem Bereich
stattfindet. Ich habe mich mit diesem The-
ma auch beschäftigt und habe auch viel mit
Jan darüber diskutiert, der die gleiche Mei-
nung vertritt. Für mich war es sehr interes-
sant, dass ich auf meinen vielen For-
schungsreisen in Afrika immer wieder auf
diese Thematik stieß. Interessant waren in
diesem Zusammenhang meine Treffen
mit Credo Mutwa, dem heiligen Zulu aus Südafrika. Gemeinsam mit Jan habe ich
Mutwa zuletzt vor 3 Jahren besucht. Mutwa
hat, wie kaum ein anderer, viele hochinteressante Geschichten und Berichte zum Thema Außerirdische gebracht, die
auch die Grundlage der Publikationen von David Icke sind.
 
Dan Davis: Könnte es sein, dass unsere Nachfahren hinter einiger Erlebnissen, die man als Götter oder das
Eingreifen Gottes dort interpretierte, in der Bibel stecken, sprich wir also schon in einer veränderten Ver-
gangenheit leben? Und dass diese irgendetwas in der Zukunft verhindern wollen. Etwas, was man even-
tuell dort als „Offenbarung“ ankündigt? Oder ist das allzu abwegig für Dich?
 
Stefan Erdmann: Ja, das ist für mich abwegig. Ich denke vielmehr, dass die meisten Berichte aus der Offenbarung
vergangene Ereignisse widerspiegeln und falsch interpretiert werden. Zum Beispiel wird hier gleich mehrfach von den
kataklysmischen Ereignissen berichtet, die das Gesicht der Erde vor ein paar Tausend Jahren komplett verändert
haben. Und auch die so beliebte Geschichte von dem „Gefallenen Engel“ packe ich in diese Schublade. Oder glaubst
Du ernsthaft an diese Ammenmärchen von Luzifer, Satan, Teufel, der Hölle oder das Menschen als Sünder geboren
werden?
 
Dan Davis: Ich glaube daran, dass wir uns bereits in der "Hölle" befinden. Und es jetzt daran ist, aufzustei-
gen (oder eben auch nicht). Unser körperlicher Tod ist die Schwelle zum Aufstieg oder in eine neue In-
karnation, bei der wir eventuell die Fehler vergangener Leben und das dunkle Karma ausbügeln müssen, mit dem wir uns zu Lebzeiten selbst zuweilen bestrafen. So wie Luzifer, der angeblich verzweifelt ver-
suchen soll, wieder aufzusteigen in die Armee "Gottes". Um von ihm wieder erhört zu werden. Ich glaube
unter anderem an ein Gleichnis in vielen Berichten, eine verborgene Botschaft. Arbeitest Du gerade an
einem neuen Buch der einem neuen Film?
 
Stefan Erdmann: Ja, seit über einem Jahr schreibe ich an einem neuen Buch. Darin geht es u.a. um die weltweite Pyramiden-Kultur und den transatlantischen Kulturaustausch − Jahrtausende vor Kolumbus! In diesem Zusammen-
hang geht es aber zwangsläufig auch um die Sintflut, den Untergang von Atlantis und ein mögliches „Goldenes
Zeitalter“ lange vor der großen Flut. Dass es diese globale Flut gegeben hat, ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich
bewiesen. Und ob Du es glaubst oder nicht, es gibt viele Hinweise, die auf eine hohe Kulturstufe vor der Flut, also
vor mindestens mehr als 10.000 Jahren, hinweisen.
 
Weiter sind dieses Jahr noch Untersuchungen in Ägypten geplant, die ich mit Spannung erwarte. Dazu kann ich
aber noch nichts verraten.
 
Dan Davis: Vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten!

 
(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 23.02.2013)
(Copyright Bilder: by Stefan Erdmann)

 
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