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Dan Davis befragt TJALDA VON FREUDE
Tjalda über den Weltfrieden, ihr Buch, das Modeln, Terrorismus & den Überwachungsstaat
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Foto oben: Tjalda von Freude (by Christian Becker).  
 
Tjalda von Freude hat ein Buch geschrieben, das zur Veröffentlich ung vorgesehen ist und in dem eine leicht durchgeknallte Protagonistin mit Sex den Weltfrieden herstellen will. Wobei sie zu dem Buch mit dem einen oder anderen Widerstand rechnet. Dan Davis hat das hübsche Model, das sich zwischenzeit-
ich auch in der Schauspielerei versucht, zu ihrer Arbeit befragt. Ebenso geht Tjalda von der Freude auf
die Hinrichtung von Osama bin Laden und den Ausbau des Überwachungsstaates ein. Wurde mit der Hinrichtung von bin Laden auch die Wahrheit um die Anschläge von 9/11 unter den Tisch gekehrt? Und bedeutet der stetige Ausbau des Überwachungsstaates auch tatsächlich mehr Sicherheit - oder ist Kritik angebracht? Dies und nähere Infos zu ihrer Tätigkeit als Fotomodel jetzt hier im COVER UP! News magazine. 
 
Mit Sex den Weltfrieden herstellen? Tjalda arbeitet nicht nur als talentiertes Fotomodel, sondern glänzt auch als angehende Autorin, die bereits Geschichten wie "Du willst es doch auch", "Vollgeknallt durchs Tulpenland",
"Peace!", "7 Tage mit Engel", "Damals. In Kapstadt" oder "Eiskalte Schwestern" verfaßt und als Webbooks veröffentlicht hat. Ihre Geschichten handeln hauptsächlich von Männern, Sex und Rauschmitteln. Hier in COVER
UP! geht sie gegenüber Dan Davis ausführlich auf ihre Arbeit als Fotomodel, ihre Ansichten zu "Staatsfeind Nr. 1"
Osama bin Laden und den gläsernen Bürger sowie Tjaldas  Projekte als Autorin, Gott & einigen anderen Themen
ein. Jetzt hier im Interview!


Tjalda von Freude zu Dan Davis über
den ständigen Ausbau des "Big Brother"-
Überwachungsstaates:
"Persönlich aber glaube ich ... dass
hinter den Kulissen sowieso wesentlich
mehr kontrolliert und spioniert wird, als
wir es uns alle träumen lassen würden.
Die neuen Sicherheitsbestimmung
dienen deshalb wahrscheinlich eher
dazu Dinge zu legalisieren, die sowieso
schon geschehen und sie so in Prozessen
als Beweise nutzen zu können..."

 
Rechts: Autorin und Fotomodel
Tjalda von Freude (by Jens Bur-
ger).
 



Dan Davis: Hallo Tjalda, schön,
dass Du Zeit für ein Interview gefunden hast. Du arbeitest als Fotomodel. Seit wann machst Du das und wie kam es dazu?
 
Tjalda: Nun ja, mit einer Größe von 1.58 Meter zieht man es normaler-
weise ja schon aus Selbstschutz-
gründen des eigenen Egos nicht unbedingt in Erwägung Model zu
werden. Aber während meines Studiums habe ich als Nebenjob manchmal in der Kunsthochschule Model gestanden. Da ist die Größe total egal und wenn man zwangs-
weise in Bielefeld studiert, macht
man eh alles, nur um die Zeit in der Provinz irgendwie rumzukriegen.
Lange nachdem ich damit schon
längst wieder aufgehört hatte und glücklicherweise auch wieder im schönen Ruhrpott residierte, fragte
mich ein Bekannter, der Fotograf
war, ob ich nicht Lust hätte, mich
einmal von ihm fotografieren zu
lassen. Auch hier war die Größe egal. Er brauchte einfach irgendwen zum üben, der wenigstens ein paar Modelposen drauf hatte… Dabei habe ich Blut geleckt und so war das dann der Beginn für mich vor der Kamera. „So is Lebben ebben“ hat mein Uropa zu solchen Zufällen immer gesagt – und recht hatte er.
 
Dan Davis: Deine Fotos sind
sehr ausdrucksstark und vielschichtig. Man hat bei Deinen Bildern den Eindruck, dass der künstlerische Aspekt bei Dir ein sehr wichtiger Faktor ist. 08/15-Fotos scheinen nicht Dein Ding zu sein. Bringst Du ab und zu eigene Idee mit ein?
 
Tjalda: Ich bin nicht das „klassische Fotomodel“, das man an- oder auszieht, hinstellt und dann so fotografiert, so
wie es dem Fotografen oder dem Auftraggeber beliebt. Für die allermeisten kommerziellen Sachen bin ich sowieso
zu klein. Und zu alt. Und zu dick. Und vor allem zu autonom. Deshalb würde ich dafür auch nie gebucht werden.
Das hat für mich eben den Vorteil, sehr künstlerisch arbeiten zu können.

Links: Fotomodel Tjalda von Freude
(by Bommi).


Deshalb sind meine Bilder das Ergeb-
nis der gleichberechtigten Zusammen-
arbeit zwischen dem Fotografen und mir. Dabei steht am Anfang meist nur eine Idee. Die hat entweder der Foto-
graf oder eben ich. Manchmal ist die „Idee“ am Anfang nur eine Location,
in einigen Fällen sogar nur ein Accessoire oder ein Motto. Dann wird an der Idee gemeinsam gearbeitet, bis aus der Idee ein Motiv geworden ist, das beide reizt und in dem sich beide
wieder finden können. Sofern dazu ein Kostüm gehört, mache ich das dann
so gut wie immer selbst. Genau wie das Make-up. Obwohl ich auch schon das Glück hatte mit tollen Visagisten arbeiten zu dürfen.
 
In den Prozess des Fotografierens mische ich mich natürlich nie ein. Davon verstehe ich viel zu wenig davon. Außerdem hat das Schicksal es bisher sehr gut mit mir gemeint, so dass ich mit ganz großartigen Fotografen zusammenarbeiten durfte. Da hätte ich mich wirklich zur Vollidiotin gemacht, wenn ich denen irgendwie in ihre Arbeit reingeredet hätte.
 
Die nachfolgende Bildbearbeitung ist meist auch das Werk des Fotografen, manchmal aber auch meins. Das kommt drauf an. Das Wichtigste für mich ist, dass alle Beteiligten sich in dem Ergebnis sehen und damit glücklich sind. Für mich ist ein gutes Bild eben stets das Ergebnis einer gelungenen und gleichberechtigten Zusammenarbeit von kreativen Köpfen, die es gut miteinander meinen und etwas Besonderes schaffen wollen.
 
Dan Davis: Welche Art von Fotos / Darstellungen würden Dich in naher Zukunft reizen?
 
Rechts: Fotomodel und Autorin
Tjalda von Freude (by Leon
Cool).
 
Tjalda: Ich habe in der Vergan-
genheit an sehr vielen großen Ins-
zenierungen mitgearbeitet. Das finde ich auch weiterhin sehr toll. Aber nun fühle ich mich stark ge-
nug auch reduzierter zu arbeiten und emotionalere Bilder zu schaf-
fen. Das habe ich schon mit mei-
nen Selfs probiert und einige Male sind mir auch ganz gute Ergebnis-
se gelungen. An Bilder dieser Art möchte ich mich in der nahen Zu-
kunft vermehrt versuchen. Das
finde ich ziemlich schwierig, da solche Bilder sich natürlich stär-
ker ähneln als große, bunte,
wilde Bilder und ich immer den Anspruch habe, mich nicht zu wiederholen. Vielleicht werde ich auch wieder mehr mit Selfs arbeiten. Diesbezüglich habe ich mich noch nicht entschieden.
 
Dan Davis: Du hast bereits mit sehr vielen Fotografen zusam-
mengearbeitet. Deine schön-
ste und Deine schlimmste Er-
fahrungen dabei waren:
 
Tjalda: Wirklich schlimme Erfahrungen hatte ich absolut keine. Aber ich glaube, dass ich
auch immer schon sehr klar in meiner Kommunikation und sehr sorgfältig bei der Auswahl
der Fotografen war, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Das ist insbesondere am Anfang absolut wichtig.
 
Schöne Erlebnisse hatte ich indes in Hülle und Fülle. Zumindest, wenn man es - so wie ich - schön findet, mitten in der Nacht in einem saukalten, dreckigen Tümpel in einem Wald zu liegen und sich dort von 100000 Mücken zerstechen zu lassen, während man mir versichert, dass „jetzt aber echt gleich das Foto Deines Lebens entstehen wird“…
 
Dan Davis: …Ja, gut (lacht), wenn man das schön findet, findet man wahrscheinlichfast alles schön…
 
Links: Model und Autorin Tjalda von Freude (by Kata Maler).
 
Tjalda: …Solche Geschichten kön-
nte ich hier stundenlang erzählen. Geschichten von einer kleinen Pfü-
tze, die sich dann als hüfthohes Matschloch entpuppt, von Schweiß, der das Make-up in Sekunden zer-
stört, von Equipment, das unvorher-
gesehenerweise irgendwo im See versinkt, von verrückten Jägern, die plötzlich aus dem Unterholz hervor-
schießen und sich später aber noch während des Shootings als eifrige Reflektorträger betätigen und vor
allem von dem stundenlangen Ge-
lächter, wenn man sich später ge-
meinsam an diese Geschichten er-
innert. Aber das schönste sind wohl die Geschichten von innigen Freund-
schaften, die mit einem Shooting begonnen haben. Davon gibt es ei-
nige und dafür bin ich sehr dankbar.
 
Dan Davis: Hast Du einen Lieb-
lingsfotografen? Mit wem wür-
dest Du gerne mal zusammen-
arbeiten?
 
Tjalda: Christian Becker ist ganz sicher der Fotograf, mit dem ich am häufigsten und liebsten arbeite. Mit ihm sind viele meiner besten Bilder entstanden und er ist mir zudem ein wundervoller Freund geworden, dem ich bedingungslos vertraue. All das macht die Zusammenarbeit mit ihm immer zu einem ganz besonderen Erlebnis und führt eben auch zu
ganz besonderen Ergebnissen.
 
In ganz naher Zukunft werde ich auch die Gelegenheit haben, mit der großartigen Sabine Schönberger zusammen-
arbeiten zu dürfen. Davon habe ich schon lange geträumt und ich freue mich schon sehr darauf. Außerdem würde ich gerne einmal mit Christian Weiß zusammenarbeiten. An seinen Arbeiten finde ich es so besonders, dass sie weit weg von jeglichem Mainstream und oft von einer fast schmerzhaften Intensität sind. Die erlaubt dem Betrachter oft nicht den Blick abzuwenden, auch wenn er es sich manchmal wünschen würde. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich nicht weiß, ob mir diese Art der Darstellung überhaupt gelingen kann. Aber ich würde es gerne einmal versuchen.
 
Rechts: Model und Autorin Tjalda
(by Christian Becker).
 
Dan Davis: Hast Du ein Lieb-
lingsfoto von Dir?
 
Tjalda: Ich habe immer einige Lieblingsfotos. Aber die wechseln
häufig, einfach weil ich Phasen durchlebe, in denen ich verschie-
dene Bildstile vorziehe. Doch letz-
ten Sommer haben Christian Be-
cker und ich ein Bild gemacht, auf dem ich große Hörner trage und
das in einem Sumpf auf einer Hal-
de aufgenommen wurde. Dieses
Bild finde ich immer wunderschön,
egal wann und in welcher Stimmung
ich es mir ansehe. Es ist auf jeden
Fall DER Dauerliebling von mir.
 
Dan Davis: Eine Frage zur allge-
meinen Weltlage aus aktuellem
Anlass: Hättest Du Osama bin
Laden lieber vor einem Ge richt gesehen? Und war er Deiner
Meinung nach tatsächlich der Drahtzieher hinter 9/11 oder gibt
es für Dich Ungereimtheiten bei
den offiziellen Behauptungen?
 
Tjalda: Grundsätzlich finde ich es kein erstrebenswertes Ziel einen Menschen zu töten. Deshalb hätte ich Osama bin Laden sicherlich
lieber vor einem internationalen Gericht als tot gesehen. Unab-
hängig von moralischen Überle-
gungen denke ich auch, dass eine Gerichtsverhandlung der Wahrheits-
findung sicherlich zuträglicher gewesen wäre. Es gibt schließlich eine Menge Menschen, die noch nach Antworten suchen. Sei es zur Aufklärung weiterer Terrorakte oder auch zur ganz persönlichen Trauerbewälti-
gung. Diese Antworten werden sie jetzt wohl nicht mehr bekommen können, was ich sehr schade finde. Auch die Frage, ob er tatsächlich der Drahtzieher war, wird jetzt wohl nicht mehr hinreichend beantwortet werden können.
 
Dan Davis: 9/11 war ja der offizielle Anlass, den Überwachungsstaat in vielen Ländern der Welt massiv auszubauen. Findest Du den stetigen Ausbau des Überwachungsstaates gerechtfertigt, da er Deiner Meinung nach eine größere Sicherheit ermöglicht, oder siehst Du die Sache eher problematisch, weil
der gläserne Bürger die gläserne Gesellschaft auch viel Potential für Missbrauch bietet?
 
Links: Fotomodel Tjalda von
Freude (by Christian Becker).
 



Tjalda: Die Sicherheit, in der wir
uns alle so vorgeblich zu befinden glauben, ist meiner Meinung nach sowieso eine sehr trügerische Illu-
sion. Doch eben mit dieser Illusion kann man den Ausbau von Überwa-
chung sehr gut rechtfertigen. Ich persönlich glaube, dass man mit
der „Vergläserung“ des Bürgers sicherheitstechnisch keine wirk-
lichen Fortschritte erreichen kann,
weil die „Gegenseite“ ja auch in gleichem Maße „aufrüstet“ und die Menschen, die tatsächlich Böses
im Schilde führen, sich durch diese Sicherheitsmaßnahmen nicht tat-
sächlich stoppen lassen würden. Persönlich aber glaube ich –  aber
das ist tatsächlich nur eine Vermu-
tung - dass hinter den Kulissen so-
wieso wesentlich mehr kontrolliert und spioniert wird, als wir es uns alle träumen lassen würden. Die neuen Sicherheitsbestimmung die-
nen deshalb wahrscheinlich eher dazu Dinge zu legalisieren, die so-
wieso schon geschehen und sie so in Prozessen als Beweise nutzen zu können. Aber wie gesagt, dass ist nur meine Vermu-
tung. Aber deshalb sehe ich das für mich entsprechend gelassen.
 
Dan Davis: Ich kenne sehr viele Menschen, die Erlebnisse hatten, die genau diese Vermutungen nahelegen. Was machst Du, wenn Du nicht modelst? Hast Du einen aktuellen Lieblingsfilm / Lieblingsbuch? Und wenn ja – worum
geht es darin?
 
Tjalda: Wenn ich nicht vor der Kamera stehe liege ich am liebsten mit meinem Hund auf dem Sofa und esse in gro-
ßen Mengen Süßigkeiten. Günstigerweise lässt sich das perfekt mit einer meiner weiteren Lieblingsbeschäftigung – dem Lesen – verbinden. Mein absolutes Lieblingsbuch ist „ Patty Diphusa“ von Pietro Almodovar. Das liegt immer auf meinem Nachttisch, da ich sofort gute Laune bekomme, wenn ich nur ein paar Seiten davon lese. Das war auch wieder so ein Zufallstreffer. Denn ich habe das Buch damals nur gekauft, weil in der Zusammenfassung auf der Rückseite schon in der dritten Zeile das Wort „Pornostar“ auftauchte…
 
Aber da Lesen ja auf die Dauer doch eine sehr passive Beschäftigung ist, schreibe auch gerne selbst. Auf der Seite www.bookrix.de/-tjalda kann man sich einen Eindruck von meinen Geschichten verschaffen. Die drehen sich primär um die Themen Männer, Sex und Rauschmittel und sind häufig sehr autobiographisch. Leider, möchte ich hinzu-
fügen…
 
Dan Davis: Es werden sicherlich einige Leser mal auf Deiner Seite vorbeischauen, hoffe ich doch. Beschränkt sich Dein Interesse, was das Modeln angeht, hauptsächlich auf den Bereich Fotomodel oder würdest Du auch, wenn sich die Möglichkeit ergibt, in Richtung Schauspielerei tendieren?
 
Rechts: Autorin und Foto-
model Tjalda von Freu-
de (by Ralf Schönenberg). 
 
Tjalda: Fotomodel zu sein
ist toll. Vor allem, wenn
man eben mit Fotografen zusammen arbeitet, die
einem sehr viel Raum lassen und eben an einer kreativen Zusammenarbeit interessiert und nicht nur so “ Okay, zieh Dich mal aus und dann setzt
Dich mal so und so hin und
halt schön still“-mäßig
unterwegs sind.
 
Trotzdem habe ich in letzter Zeit angefangen, mich ganz vorsichtig in die Richtung Schauspielerei zu tasten und habe bei zwei kleinen Videoprojekten mitgemacht. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, weil es den Akteuren viel mehr Zeit und Raum für die Darstellung ihrer „Kunstfigur“ gibt. Außerdem war es am Set auch total lustig. Ich lache sowieso
immer sehr viel, aber an den Tagen tat selbst mir das "Zwergfell" total weh. Ja, in Richtung Schauspielerei würde ich mich wirklich gerne noch weiterentwickeln. Da wittere ich jedeMenge „Freudepotenzial“.
 
Dan Davis: Glaubst Du an den lieben Gott?
 
Tjalda: Aber ja! Mit der Betonung auf „lieben“. Ich finde die Vorstellung von dem mächtigsten und großartigsten Wesen der Welt bedingungslos geliebt zu werden sehr schön.
 
Dan Davis: Was steht bei Dir in den nächsten Monaten an?
 
Tjalda: Ich plane nicht besonders lange in die Zukunft. Das macht in diesem Bereich auch nicht viel Sinn, da Pläne und Projekte sowieso immer wieder geändert und / oder verschoben werden. Hier ist das Loswort eher „Flexibilität“. Aber in der nächsten Zeit habe ich Shootings mit einigen wunderbaren Fotografen vereinbart. Sabine Schönberger hatte ich ja schon erwähnt. Aber auch auf die Arbeit mit Au-Contraire und LIQUIDeyes freue ich mich schon ganz
ungemein. Und natürlich wollen Christian Becker und ich den Sommer auch noch nutzen, um ein paar coole Locations zu stürmen.
 
Außerdem habe ich ein Buch geschrieben um dessen Veröffentlichung ich mich mal kümmern will. Auch wenn das bestimmt nicht leicht wird. Es geht nämlich darum, wie die leicht durchgeknallte Protagonistin mit Sex den Welt-
frieden herstellen will. Da rechne ich mit sehr viel Kontra seitens der Waffenindustrie. Und natürlich von meinem Vater. Vor letzterem habe ich wesentlich mehr Angst…
 
Dan Davis: Na, ich denke, solange Du der Waffenindustrie nicht mit Sexpuppen das Geschäft kaputt machst, werden sie Dich in Ruhe lassen. Aber das Thema bietet vielleicht Potential für ein weiteres Interview zum anstehenden Buch, wenn das Ding zur Veröffentlichung ansteht. Danke für Deine Zeit. Auf den Weltfrieden!
 
Oben: Autorin und Fotomodel Tjalda von Freude (by MatSch Fotografie).
 
 
(COVER UP! Newsmagazine, 1.6.2011)
 
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