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Dan Davis im Interview mit UMBRA ET IMAGO
Sänger Mozart über das Album "Die Unsterblichen", Nitzsche,
Vampirismus, Mainstream,  Liebe & Terrorismus


























Endlich ist es soweit: Das neue Album - die Vampir-Oper "Die Unsterblichen" von UMBRA ET IMAGO ist
im Januar 2015 erschienen. Dan Davis befragte den Sänger und Gründer des Vampir-Clans zu dem neuen
Werk und erhielt zudem ausführliche Informationen zu den Hintergründen der Story, die auch mit einem
Buch verbunden ist. Dabei verbindet die Band die Geschichte der gefallenen Engel aus der Bibel, den
Nephilim, mit dem Vampir-Mythos. Zwischen den Zeilen tauchen dabei gesellschaftskritische Töne auf,
was man von Mozart bereits gewohnt ist. Zudem bezieht er Stellung zu den derzeitigen Krisenherden,
dem IS (Isis), Pegida und der Ukraine.

Mozart - der Mann hinter Umbra et Imago, der seinen Spitznamen aus frühester Jugend nie abgelegt hat - offenbart mit seinen Texten eine philosophische Haltung, die sich an einer der Grundideen Sigmund Freuds orientiert: Im
Leben dreht sich alles um Sex. Mit Umbra et Imago wird dieser Gedanke um den Faktor Musik erweitert. Sex und Musik, so sagt Mozart, seien die beiden einzigen Erfahrungen, die den Menschen den Kosmos spüren lassen - und mit Kosmos meint Mozart eigentlich Gott. Gott, das allumfassende Kunstwerk des Universums. Jetzt hier im aus-
führlichen Interview im COVER UP! Newsmagazine.


Sänger Mozart im Interview mit Dan Davis:
"Du kannst von diesem System nichts erwarten. So
fordere oder wünsche auch nichts, dann ist die  Erwartungshaltung nicht so groß! Schau zu, dass sie dich nicht auch noch bekommen, sag ihnen, sie sollen dich am A... lecken. So diese Richtung, hatte ich als roten Faden im Kopf... Und noch viel mehr!"



Dan Davis: Hallo Mozart. Im Januar
2015 ist Eure neue CD „Die Unsterb-
lichen“ erschienen. Wie lange habt
Ihr an dem Album gefeilt und was
hat sich seit dem letzten Album bei
Euch so getan?

Mozart: Drei Jahre harte Arbeit, Ent-
täuschungen, Finanzierungs-Stress,
Depressionen, gegenseitiger Zuspruch,
Schweiß und Demut, gepaart mit
Kreativität, Kühnheit und einem langen
Atem. Der Song kommt dann von ganz
alleine, wenn man diese Hürden genom-
men hat! Verzicht auf Kommerz und
Luxus eingeschlossen. Deshalb sagen
die Menschen, "das ist authentisch",
das ist das größte Kompliment für uns!
Wegen der Kohle machen wir das
sicher nicht!

Es war ein kreativer, befreiender und
freudiger Prozess. Wir selbst empfinden
das Resultat als eines der besten Werke
von Umbra et Imago. Es ist unser erstes
KONZEPTALBUM und es ist mit einem
Buch verbunden. Die Musik bezeichnen
wir als Oper, denn es gibt nicht nur ein Libretto, sondern eine Geschichte dazu. Wir haben seit letztem Jahr ein
frisches freundschaftliches und höchst motiviertes Line Up.

Die Protagonisten dieser Vampir-Geschichte sind Mozart und Kronus, leibliche Brüder und Patriarchen ihres Clans!
Die im Buch beleuchteten Vampire stammen von den in der Bibel (Genesis) beschriebenen Nephilims ab! Diese
„Übermenschen“ sind laut der biblischen Überlieferung die von abtrünnigen Engeln mit menschlichen Frauen
gezeugten Nachkommen.

Sie unterscheiden sich in wesentlichen Eigenschaften genetisch von den sterblichen Menschen. Sie ernähren sich
nicht von Blut, sondern von Geschlechtssäften. Sexualität ist für diese Gattung der Vampire eine existentielle Frage.
Die Erotik der Vampire spielt sich auf einem völlig anderem Niveau ab. Die Vampire leben auch nicht ewig, wie
landläufig bekannt, sondern halten eine Art „Winterschlaf“, der nicht vorherbestimmt ist und somit viele Risiken birgt.

Somit lebt der Vampir ca. 100 bis 200 Jahre, dann schläft er etwa dieselbe Zeit und feiert eine Art Reinkarnation.
Während dieses Schlafs ist der Vampir sehr verletzlich!

Feinde und tödliche Widersacher
hat der Vampir von feindlichen Vampir-Clans, als auch von den
Sterblichen, zu erwarten. Dazu
kommt das die Schlaf-Phasen
willkürlich einsetzen und auch
enden.

Somit ist der Vampir immer wie-
der auf der Suche nach seinen
Verwandten des eigenen Clans.
Diese Suche ist für den Vampir lebensnotwendig, da er sich
verteidigen muss! Hilfreich ist
deshalb die Gabe der Musik. Wie
die Fledermäuse, hat der Vampir
ein erweitertes Hörspektrum,
damit kann der Vampir sich von
den Menschen unentdeckt, mit Seinesgleichen „unterhalten“!
Jeder Vampir ist somit ein Musiker und damit natürlich auch ein „Frauenverführer“! Damit erobert er sich die
menschlichen Ressourcen, die er zur Ernährung braucht.

Er hat auch die Macht einen sterblichen Menschen, durch Weitergabe seiner Genetik, zu einem Vampir zu machen.
Dies schwächt aber den Vampir selbst, somit ist dieser Vorgang immer ein Akt der Liebe. Die Handlung im ersten
Buch spielt in der Jetztzeit!

Dan Davis: Sehr interessant... Vielleicht findest Du ein paar Worte zu den einzelnen Kapitel im Buch?

Mozart: Zeichen und Wunder: Führt den Leser (Zuschauer) in die Welt der Vampire ein. Ein Erzähler übernimmt die Erklärung der großen Zusammenhänge. Die Dialoge der Protagonisten erläutern die Situation der Nachkommen der
Nephilim und führen in die Geschichte ein.

Oppidum Lizentia (Festung der Freiheit): Dieses Kapitel beschreibt die Heimstätte der Vampire. Feste sowie der
Alltag des Clans werden erläutert. Verteidigungsstrategien werden beschrieben und weitere Protagonisten stellen
sich in diesem Kapitel vor.

Die Rituale der Druiden: Mystische Feierlichkeiten und streng geheime Rituale werden in diesem Kapitel
beschrieben. Durch Rückblenden wird die Historie dieser Gattung offenbart.





























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Das große Fressen: Das komplizierte Geflecht von Ernährung, Partnerschaft sowie die außergewöhnliche
Sexualität ist das Thema dieses Kapitels.

Dieses Kapitel zeigt auf wie differenziert die Wahrnehmung eines Vampirs und eines herkömmlichen Menschen
sein kann. Der Mensch nennt es Orgie, der Vampir einfach Ernährung. Dieses Kapitel befasst sich genau mit
diesem sehr interessanten Thema!

Die Hochzeit der Vampire: Vampire können sich auch fortpflanzen! Dies ist aber ein sehr aufwendiges und kompliziertes Verfahren. Was alles geschehen muss, damit ein genetisch einwandfreier kleiner Nephilim geboren wird, zeigt dieses Kapitel auf.

Der Abschied… beleuchtet die spannende Phase, vor dem großen Schlaf!

Der Weg zur Bühne führt über den Backstage. Dieses letzte und immer wiederkehrende Element aller Bände, zeigt authentisch und sarkastisch auf, dass sich menschliche Musiker und vampirale Künstler in wesentlichen Dingen ziemlich ähnlich sind.

Was man voreilig als allzu menschliches Gebaren deutet, ist bei den Vampiren genauso bizarr!

Musiker sind ein wirklich sonderbarer Haufen, in vielen wirklich fundamentalen Verhaltensweisen, spielt die höher entwickelte Genetik der Vampire keine Geige! In einigen anderen Belangen ist der Vampir unschlagbar talentiert
und sexy! Die Musik, das wesentliche mystische Element, ist voller Kraft und Emotionen!

Dan Davis: Diesmal habt Ihr Euch also eine neo-gotische Oper in drei Akten für das Album überlegt.
Kannst Du beschreiben, wie Ihr darauf gekommen seid?

Mozart: Einer meiner Wünsche ist
diese Geschichte auf die Bühne zu
bringen, als Musiktheater sozusagen.
Das ist die Grundidee zum Konzept-
Album. Was liegt näher dies als mo-
derne Oper zu benennen, ich liebe
klassische Musik!

Dan Davis: Der Track „Radio-
song“ befasst sich inhaltlich mit
der Mainstream-Soße, die wir
jeden Tag über uns zum Teil
ergießen lassen. Und es wirkt ein
bisschen so, als hätte der Track
schon lange in Dir geschlummert
und ist nun hervorgebrochen?

Mozart: Ja, jeder, der meine
Emotionen nachvollziehen möchte,
der lausche zwischen 6 und 9 Uhr
morgens der "Wecksendungen" oder
Talk Shows mit Hörermeinungen. Das reicht dicke für solch einen Song.

Dan Davis: Was denkst Du persönlich über die ganzen „DSDS“-Formate und ihre Auswüchse als Option
für eine angehende Karriere? Und was hältst Du von dieser ganzen Industrie, die angeblich ganz gerne
auch mal ihre eigenen CDs aufkauft, um sie in den Charts zu platzieren, wenn es als „Werbung“ notwen-
dig wird? Und hat man in diesem Kasperle-Theater als „normaler Musiker“, der seine Songs noch selbst
schreibt, überhaupt noch realistische Chancen, dort nach oben zu kommen?

Mozart: Das ist so wie unser gesellschaftliches System. Das passt wie die Faust aufs Auge. Man verspricht dir den
kapitalistischen Hit und Du bekommst nicht einmal den Mindestlohn. Dazu hast du dich knebeln, demütigen und
abzocken lassen! Das ist unsere Kultur, nur ein paar Gallier aus einem abgelegenen Dorf versuchen, hoffnungslos
ideologisch verblendet, noch Kunst zu machen. Den Spiegel betrachtend, kreativ, kritisch und humorvoll zu sein... Das
sollte die Kunst leisten, sonst wären viele, viele Kollegen und auch ich, schon längst ein Amokläufer!

Dan Davis: Einer meiner Lieblings-Tracks auf Eurer neuen CD ist das Stück „Gimme nothing“. Was gibt es
hierüber zu berichten?

Mozart: Du kannst von diesem System nichts erwarten. So fordere oder wünsche auch nichts, dann ist die
Erwartungshaltung nicht so groß! Schau zu, dass sie dich nicht auch noch bekommen, sag ihnen, sie sollen dich
am A... lecken. So diese Richtung, hatte ich als roten Faden im Kopf... Und noch viel mehr!


Dan Davis: Das neue Werk ist wieder
gewohnt eigenständig und spiegelt,
wie ich finde, erneut Deine Liebe zur Musik wieder. Bist Du sehr selbstkri-
tisch? Agierst Du mehr als Imperator,
oder ist das Endresultat einer CD dann
doch eher die harmonische Abwägung
aller daran Beteiligten?

Mozart: Ich bin sehr selbstkritisch. Ich
hinterfrage bei jeder "Provokation" ob ich
das Recht dazu habe. Manchmal denke
ich, ich hätte kein Recht, also aus Befan-
genheit oder moralischer Sicht gesehen,
gerade dies und das anzuprangern. Aber
es gibt ja die Möglichkeit, sich selbst in
eine Kritik, schon gar in der Kunst, also
sich selbst einzubeziehen. Das ist dann
Selbstironie, damit gehen dann auch mo-
ralisch zweifelhafte Themen. So einfach
mache ich es mir und im Vergleich zu
anderen Künstlern, dünkt mich, öfters
auch schön schwer! Ich liebe es mir den
Titel "Künstler" wirklich verdient zu haben,
das freut mich jeden Tag! Ich respektiere
und bewundere sogar manchmal einige
Kollegen. Deshalb ist UMBRA ET IMAGO ein grunddemokratisches, transparentes und vielschichtiges Unterneh-
men.

Dan Davis: Was auch auf der neuen CD heraussticht ist, dass Ihr auch gerne immer wieder Neues
ausprobiert. Dies beginnt schon bei der musikalischen Umsetzung des Intros „Overture“, das „Bamboo“-
Laute, die man von den Aborigines kennt, beinhaltet. Welcher Track auf der neuen CD ist Dir persönlich
am wichtigsten?

Mozart: „Viva Vulva“, mit Verlaub so salopp gesagt, ist mein bisher bester Text mit einer einmaligen Umsetzung!
Das wollte ich allen Frauen endlich einmal sagen! Das Beste daran ist, das ich diese Gefühle selbst erlebt habe,
und auch Frauen in meinem Umfeld sind, an denen ich Feldstudien betreiben konnte, also der Song ist authentisch!
Er ist auch, man höre genau, wieder einmal auf verschiedenen Ebenen zu verstehen! Aber die gesamte Scheibe an
sich ist wirklich gelungen, darüber sind wir uns alle, samt den Technikern im Studio, einig. Das ist sehr selten unter
Musikern!

Dan Davis: Neben gesellschaftskritischen Inhalten ist auch Sex immer wieder ein Thema von Umbra.
Kommt nach der Gesellschafts-Schelte in Bezug auf Musik in „Radiosong“ in Kürze noch der „Sexsong“
gegen Spießbürgerlichkeit und das „Liebesleben“ der „grauen Masse“?




























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Mozart: Eigentlich ist es eher ein religiöses Thema. Die Metaphysik wird ausgeleuchtet. Natürlich in einem
"belletristischem" Gewand. Man sollte sich die Frage stellen: "Warum ist eigentlich alles so wie es ist? Muss
das so sein? Ist Religion / Tradition wissenschaftlich im Einklang mit unseren jetzigen Erkenntnissen, oder ist
es einfach Zauberei…?“ Also ein recht simpler Trick, der schon über zweitausend Jahre erstaunt, aber niemand
glücklich macht!? 

Dan Davis: Die Band gibt es ja schon eine ganze Weile. Zum Glück, würde ich mal sagen. Was hat den
kleinen Mozart einst dazu inspiriert, selbst die Bühne zu entern?

Mozart: Seit ich denken kann wollte ich das machen, auf der Bühne und so! Das meine Sprache "Gothic" heißt,
wusste ich ab den "New Wave Zeiten"! Das ist wie die Evolution, ein langsamer aber tiefer Prozess!

Dan Davis: Der Prolog zum neuen Album „Die Unsterblichen“ bezieht sich auf Friedrich Nietzsche. In
seinem Namen bedeutet dies, im Prolog beginnend:

Mozart: Mein Name ist Friedrich Nitzsche. Ja genau dieser, ich gelte den sterblichen Menschen als Philosoph,
manche meinen ich wäre ein Antisemit, wieder andere behaupten ich hätte einem gewissen Adolf Hitler die
Argumente geliefert, auf das er sein dreckiges, sterbliches System begründet hätte.

Wie weit diese Sterblichen doch weg sind von Erkenntnis und Weisheit. Das wird sich nie ändern, seit ich auf diesem Planeten weile, erlebe ich das und es sind nur eine Handvoll Geschöpfe, die solch eine Zeitspanne erduldeten, wie ich es tat!

Philosoph war ich eigentlich nur im sogenannten 19. Jahrhundert, all die anderen Perioden war ich dies und das,
so wie unser Geschlecht eben zu existieren pflegt!


Meine wahre Natur bleibt den meisten
Sterblichen als auch der Mehrheit Unseres-
gleichen verborgen, kaum einer ahnt, was
wirklich geschieht hier auf diesem Planeten,
den man Erde nennt.

Aber wenn man sich bemüht, kann man
es erfahren, es steht im Buch der Bücher,
einem Werk auf das die Sterblichen ihren
Glauben begründen, ihre etwas krude und
verwirrende Religion. Soviel Weisheit
wurde in Bücher gepackt, Erkenntnis und
unglaubliches Wissen schlummert unter
diesen degenerierten Kreaturen. Aber sie
wissen nichts Besseres als sich abzu-
schlachten, den lieben langen Tag, die
Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, ach was
sag ich, Jahrtausende.

Auch ich habe den Sterblichen Bücher
geschrieben, die sie nun anglotzen, inter-
pretieren, verdrehen und nach Gutdünken
bis ins absurde für ihre niederen Belange
als Maßstab missbrauchen.

Ich hoffe heute noch, wenigstens ein paar
wenige wird es erleuchten, so wie die Bibel
eigentlich als Licht im Dunkel strahlen sollte.
Firlefanz das alles!

In der Genesis, genau gesagt, im ersten Buch im sechsten Kapitel, ab dem Absatz 4, dort wird beschrieben wer
wir sind:

„In jenen Tagen befanden sich die Nephilim auf der Erde und auch danach, als die Söhne des wahren Gottes fortfuhren, mit den Töchtern der Menschen Beziehungen zu haben und sie ihnen Söhne gebaren, waren sie die starken Männer, die von alters her, die Männer von Ruhm.“

Ich bin ein Nephilim, aus der Sippe der UMBRAS, das ist die Kurzform des Namens unseres Clans. Die Sterblichen
aber nennen uns VAMPIRE!

Ein gewisser Bram Stoker hat diesen Namen in die Welt gesetzt, in einem Kaff Namens Whitby, im spröden und
asexuellen England. Schauerlich, was er sich da zusammengebraut hat! Es sind nicht einmal Halbwahrheiten, es
sind erbärmliche Fragmente, gemischt mit Lügen und einer bigotten Ideologie, die ich persönlich nicht als verwegen,
sondern vielmehr als grenzenlose Umnachtung bezeichnen würde.

Man weiß als Nephilim nicht wo man anfangen soll, diesen lächerlichen Dreck wieder aus den vernagelten Gehirnen
der Sterblichen zu tilgen.

Die Anfänge unseres Geschlechtes, wenn man es so bezeichnen mag, waren auch die Anfänge der Menschheit,
nur mit einem Unterschied, wir Nephilims waren vergöttlichte Wesen. Behauptet haben das viele, die Ironie dabei ist,
dass wir unsere Anfänge in der Bibel beschrieben wissen. Gerade in der Bibel, ein Buch das uns nie gewogen war,
das missbraucht wurde, um uns zu jagen und zu verfolgen.


Letztendlich ist es aber gleichgültig
wie die Sterblichen uns nennen,
oder was sie für abartige Pläne ent-
werfen, denn es spielt in unserem
Dasein fast keine Rolle!

Weiterhin ist es eine unsachliche
Erfindung der „Sterblichen“, dass
wir unsterblich wären. So einfach
ist es nicht! Wir leben unter Gefahr,
unter Verrätern der eigenen Gattung
und wir haben große Mühe unsere
besondere „Genetik“ zu verteidigen.
Wir könnten unter den besten Vor-
aussetzungen „ewig“ leben, aber die
Voraussetzungen sind niemals die
Besten gewesen, seid wir auf dieser
Erde weilen.

Spätestens hier muss ich zu mei-
nem tiefsten Bedauern eingestehen,
dass wir NEPHILIMS nicht um einen Deut besser sind als die minderbemittelten Sterblichen! Das fällt mir immer
noch unsagbar schwer, aber es ist die bittere Wahrheit! Auch unser Geschlecht bekämpft sich bis aufs Messer, aber
effektiver, brutaler und unerbittlicher, als es Sterbliche je zu tun vermögen. Das liegt an der Macht, die uns innewohnt!

Wir sind halb Mensch, halb Engel, Dämonen, Geistgeschöpfe oder wie man es sonst noch benennen mag! Fest
steht, wir sind an die Materie gebunden, das war der Preis, den unserer Ahnen bezahlten. Wir, also die Nachkom-
men unserer Urväter, tragen diesen „Makel“, wenn man es so nennen mag, genetisch in uns. Ich selbst kann mich
nur unter Mühen an meine Ursprünge erinnern, lückenlos erinnere ich mich ab der Zeit, die die Menschen Antike
nennen.

Das mit dem Tageslicht, mit dem Schlafe im Sarg, das mit dem Blut, der ganze Mist der verzapft wurde, er beruht
auf Unwahrheit, Dichtung, zügelloser Fantasie oder Halbwahrheit!

Natürlich sind wir lichtempfindlich, unsere Zeit ist die Nacht, aber vor allem weil wir dort ungestörter unseren
Lebensstil praktizieren können, als bei Tage, wo wir begafft und angefeindet werden. Das Licht aber kann uns nicht
töten, es führt zu einer gewissen Übelkeit, zu einem Unwohlsein, mehr aber vermag es nicht!

Wir brauchen auch kein Blut, das ist die größte Lüge im 19 Jahrhundert, erfunden, um die Säfte, die wir benötigen,
zu umschreiben. Denn es war ein prüdes und lichtloses Zeitalter. Wir brauchen die Säfte, die der Mensch „Sexual-
säfte“ nennt, das ist unser Lebenselixier, so wird es der gebildete „Sterbliche“ auch auffassen, wenn er gründlich
denkt, denn es steht, wie schon erwähnt, sogar in der Bibel, die Schlüsselposition hat das begehrte Geschöpf, die
Frau!






























LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
Wir können nicht „am Stück“ überleben, kein Nachkomme der Nephilims kann das! Wir haben Phasen des Schla-
fes, die wir dringend einhalten müssen, ähnlich minderen Geschöpfen, die einen „Winterschlaf“ halten. Das ist unser
Hauptproblem, denn wenn wir nicht selbst, in vorbestimmter Zeit, aus eigenem Impuls heraus erwachen, dann sind
wir gleich allen sterblichen Menschen, der dem blanken Tod ins Auge sieht, wenn er verteidigt, was er liebt! Das, so
scheint es mir, ist auch der unbändige Trieb unserer Ahnen gewesen, eine „höhere“ Ebene zu verlassen, um sich mit
den Menschen zu kreuzen!

Bei uns gibt es auch gleichgeschlechtliche Varianten, auch das ist von Alters her so, bei uns Nephilims wird das
nicht besonders beachtet, ganz anders als bei den sterblichen Menschen, aber auch bei uns sind heterosexuelle
Kontakte die häufigsten Verbindungen, die gesucht und gelebt werden.

Aber nur mit dem Sexualritual unter uns Nephilim‘s können wir die Kraft und den „Lebensgeist“ erlangen. Das ist
fundamental wichtig und das ist der zweite Baustein eine unabänderliche Basis unserer Existenz, hier auf dieser
Welt. Deshalb müssen wir, alleine um zu überleben, unsere „rassenspezifischen“ Sexualkontakte pflegen! Auch die
Promiskuität ist eine Frage des Überlebens, unabhängig davon, wie stark wir uns zu einem von uns „geweihten“
Menschen hingezogen fühlen! Unser Leben hängt davon ab, uns sexuell „breit aufzustellen“, wie man heute so zu
sagen pflegt, um unsere Genetik reichhaltig und überlebensfähig zu halten.

Auch da kann ich nun nicht in die Tiefe gehen, es ist nur wichtig, dass man es weiß und dass alleine aus diesem
Umstand keine sinnlose und todbringende Feindschaft zwischen uns entstehen mag, die so bezeichnend für die
Sterblichen sein kann! Ohne Hirn und Verstand frönt der Mensch seiner Eifersucht, die in unserem speziellen Falle
so grundlos und aus absoluter Unwissenheit heraus gezüchtet und gepflegt wird.

Alles andere, das über uns berichtet wird oder je wurde, ist gröbster Unfug, weder Vlad Dracul der Dritte, oder irgend
ein Papst, noch sonst eine Gestalt der „einschlägigen „englischen“ Literatur“ gehörte zu unserem Geschlecht.

Adolf Hitler war ein größenwahnsinniger Sterblicher, keiner von uns, wie einige Hirnlose dies behaupten, um auch dies abschließend erwähnen!


Leider ist es auch eine Tatsache dass
es unter uns unterschiedliche Stämme
gibt, das haben wir mit dem armseligen
Menschen gemeinsam! Wir machen
uns gegenseitig das Leben schwer,
auch bei uns gibt es Hass, Neid, Miss-
gunst und den Willen den „Verwandten“
zu beherrschen. Deshalb ist es not-
wendig mit dem Vampir-Geschlecht
auszukommen, aber es ist auch gleich-
zeitig vernichtend! Das sind, wie schon
erwähnt, Parallelen zu den Sterblichen,
die ich selbst als höchst bedauernswert
empfinde. Über die Jahrtausende haben
sich diese „Neigungen“ herausgebildet.
Diese allgegenwärtigen Gefahren zu
negieren oder gar naiv zu unterschätz-
en, bedeutet den sicheren Tod und die
Ausrottung der eigenen Stammes-
Familie.


Dan Davis: Also ist nichts dran an dem „Fledermaus-Mythos“? Ich kann wieder in den Zoo und die
kleinen Tierchen betrachten, ohne als Vampir wieder herauszukommen?

Mozart: Es gibt ein weiteres Geheimnis, das eigentlich keines ist. Vampire werden mit Fledermäusen verglichen,
der Mensch denkt da auch wieder völlig falsch, weil er einen „Blutdurst“ voraussetzt um seine vulgären Vergleiche
anzustellen! Aber das Bild der Fledermaus ist aus einem ganz anderen Grunde schlüssig, denn die Fledermaus ist
eine Meisterin des Hörens und der „geheimen Töne“!

Dan Davis: Und wie ist das bei den Nephilim?

Mozart: So ist das auch bei den Nephilim‘s, wir erkennen uns an der Musik die wir machen und den Tönen, die
diese Musik transportiert, die kein Sterblicher zu hören vermag!

Deshalb hat unsere Gattung  immer mit Musik zu tun! Musik ist unsere Kommunikation, wir betören durch dieses
magische „Gewand“ unseresgleichen genauso, wie den sterblichen Menschen! Das besondere an unserem
Hörvermögen ist, zwei weitere Dimensionen werden nur von uns wahrgenommen, der Sterbliche hat diese Gabe
nicht.

Auch bei unseren sexuellen Ritualen spielt die Musik eine wichtige Rolle, sie ist ebenbürtig mit dem kraftverlei-
henden Akt an sich.  

Zeichen und Wunder gehören zu unserem Handwerk, die Musik zu unserem bevorzugten Werkzeug und die Be-
gabung ist der Schutz, der uns bisher über die Jahrhunderte rettete!

Dan Davis: Und der Prolog endet mit…?


Mozart: Nun begleitet mich in die
Welt meiner Sippe. Lernt die Protago-
nisten kennen und unsere vergöttlichte 
Lebensweise, unsere Feste, Rituale,
Freuden als auch Nöte. UMBRA ET
IMAGO, was so viel bedeutet wie die
„wesenlosen Schatten“, das ist der
Name unserer Sippe. Gleichzeitig ist
es auch der Name der „Band“, wie man
das in der heutigen Generation der
Sterblichen nennt. Alles dreht sich um
diese Musik, die uns so besonders
macht. Ich führe euch ein, in das ge-
genwärtige „Leben“! Das vergangene
Dasein zu erörtern, würde eure Lebens-
zeit sprengen, ausgenommen ihr wärt
von unserem Geschlecht, dann wäre es
aber nur eine Reflektion der Ereignisse,
die wir schon zur Genüge kennen.

Dan Davis: Kommen wir von Nitz-
sche zurück zu Mozart. Wie würdest
Du „Umbra et Imago“ einem Leser
beschreiben, der bislang noch nichts
von Euch gehört hat? Und welche
CD wäre für Dich als Empfehlung
der perfekte Einstieg in Euer Univer-
sum?

Mozart: Wir begrüßen jeden, vorher vom
Mainstream geblendeten Neuen, denn er
kann ja nichts dafür! Er sollte sich "Die
Unsterblichen" zuerst anhören, wenn er
noch kann, dann die wirklich anarchisti-
schen Platten wie z.B. "Gedanken eines
Vampirs“ oder „Infantile Spiele"! Es gibt
ja genug Alben für fortgeschrittene
Zweifler an den alten Strukturen!
Herzlich willkommen!


Dan Davis: Apropos Universum: Könnte es sein, dass Du klingonische Wurzeln hast?

Mozart: Auf alle Fälle. Wenn es Außerirdische gibt, dann sollte man mich als Beispiel heranziehen!

Dan Davis: Ihr habt diesmal ein, wie ich finde, sehr ausgeglichenes Verhältnis zwischen ruhigen
Tracks wie „Tief in den Augen“ und rockigeren Titeln. Insgesamt wirkt die CD auf mich ein bisschen
erdiger als der Vorgänger „Opus Magnus“. Siehst Du dies auch so?

Mozart: Ja, sie ist so wie ich es zu erwarten hoffte. Es ist eine Produktion, die sich mit allem derzeit erscheinenden
Alben messen kann! Wer etwas anderes behaupten will, kann das gerne unter Beweis stellen!

Dan Davis: Das Album endet mit den Stück „Der Seelenmaler“. Bist Du in Deiner Freizeit auch mit Farben
und Stiften auf Leinwand und Papier kreativ?

Mozart: Nein, ich habe seit über 25 Jahren einen Freund, der ein genialer Malerfürst ist. Leo Rumerstorfer, ihm habe
ich den Song gewidmet. Er kann das, was ich besinge, ich habe ihm lange zugeschaut!

Dan Davis: Die Welt ist ständig voller Konflikte, derzeit im Januar 2015 ist vom „IS“ über „Pegida“ bis in
die „Ukraine“ wieder aktuell alles dabei, was uns den Tag verdirbt, wenn wir uns darauf einlassen.
Vielleicht ein paar abschließende Worte aus Deinem Munde, die Dir wichtig sind?

Mozart: Meines Erachtens ist das ein Resultat derjenigen auf der Welt, die an Bildung sparen, den Kleinen knech-
ten, das Kapital immer vor der (Schein)-Moral entscheiden lassen und sämtliche Empathie verlernt haben und dabei
schamlos Waffen an jeden Amokläufer verticken! Die Kunst kann das leider nicht ändern, aber die Schmerzen und
die Einsamkeit mildern. Ganz ohne Gewalt, ganz ohne Rassenschranken, ohne Missgunst und ohne Ideologie! Das
ist mehr, als mancher Arzt tun kann!

Dan Davis: Wohl wahr! Dann wünsche ich Dir noch eine schöne Tour und viel Erfolg für das neue Album!
Und viele Grüße an die anderen – Vampire?

Mozart: Danke.

(Copyrigt by COVER UP! Newsmagazine, 02.02.2015)
(Copyright Bilder: by Mozart & Umbra et Imago)



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UMBRA ET IMAGO - Requiem Der Nephilim (Official Video)
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Umbra et Imago - Radiosong OFFICIAL VIDEOCLIP 2014
Offizieller Musikclip zur Umbra et Imago Single "Radiosong"RADIOSONG, die 1.von 3 geplanten Singleauskopplungen aus dem am 16.01.2015 erscheinenden neuen Album DIE UNSTERBLICHEN
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