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Dan Davis im Interview mit VON THRONSTAHL
Sänger Josef Maria Klumb über die aktuelle CD "Corona Imperialis", die Freimaurer & das letzte Kapitel  
 
Es ist soweit. Mit der eben erschiene-
nen CD "Corona Imperialis" hat Jo-
sef Maria Klumb das letzte Kapitel
der VON THRONSTAHL-Ära aufge-
schlagen. Und um es vorweg zu
nehmen: Das Kapitel VON THRON-
STAHL endet mit einem fulminanten
Paukenschlag! Dan Davis erhielt von J.K. den Zuschlag zu einem Exklusiv-
interview, in dem der charismatische Frontmann nochmals abschließend
ein ausführliches Resümee zieht.
Darin geht er ausführlich auf die be-
wusst inszenierte Endzeitstimmung
des Albums ein, die Freimaurer,
das Logentum, den Überwachungs-
staat und viele weitere Themen.
Josef Maria Klumb hat es sich selbst niemals leicht gemacht in seiner musikalischen Karriere. Vorwürfe
der Rechtslastigkeit hafteten ihn über Jahre an, selbst der Verfassungs-
schutz wurde auf ihn aufmerksam. 
  LLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
Bereits in früheren Interviews nahm der Musiker hierzu gegenüber Dan Davis Stellung. So nutzte er in der Vergan-
genheit, nachdem er offen auf Missstände aufmerksam machte, die auch anderen Künstlern, Autoren und Persön-
lichkeiten zum Verhängnis werden sollten, die Chance, seinen Gegnern den symbolisch ausgestreckten Mittelfinger
zu zeigen, indem rechte Vorwürfe damit kommentierte, indem er aus diesen Vorwürfe seine eigene Mode kreierte.
Ergänzt noch mit verwendeten Symbolismen, die weitere Schreie der Entrüstung bei seinen Hobby- und Berufskriti-
kern hervorriefen. Diese Trotzreaktion von J.K. kann letztlich nur der verstehen, der weiß, wie Josef Klumb tickt, wie
er selbst in einem Interview bereits vor Jahren hier im COVER UP! Newsmagazine angab. Er würde zwar nicht in die
rechte Ecke passen, aber bevor man ihn als Grün, Rot oder gar Schwarz einstuft... Unter dem Strich gemeint: Man
kann die gezielt aufgebauten Vorwürfe ohnehin nicht ändern (selbst wenn sie falsch sein sollten), die zum Teil von Behörden, Geheimdiensten und Privatpersonen gegen einen in die Welt gesetzt werden, wenn man ins Visier gerät. Also ist es besser, den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen, als diesen in den Arsch zu kriechen. Auf dem Cover der neuen CD "Corona Imperialis" prangt die freimaurerische Freiheitsstatue mit einem Totenkopf. Der Entwurf geht auf die Freimaurer Frédéric Auguste Bartholdi und Gustave Eiffel, nach letzterem wurde der Eiffelturmin Paris benannt, zurück. Die Grundsteinlegung des Sockelgebäudes der Freiheitsstatue erfolgte in einer Freimaurerzere-
monie am 5. August 1885 durch William A. Brodie, dem Großmeister der Großloge von New York. Das Thema "Endzeit" wurde nicht nur künstlerisch auf dem Cover der CD umgesetzt, es zieht sich auch wie ein roter Faden
durch das musikalische Werk. Mehr zu diesen Hintergründen, und was nach Von Thronstahl kommen soll, jetzt
hier im Exklusiv-Interview!


Josef Maria Klumb im Interview mit Dan Davis:
"`1984` könnte kaum präsenter sein, als im Hier und
Jetzt. Auch der Pranger ist in Aktion und im Wesent-
lichen ist die Gleichschaltung auf subtiler Weise schon
extremst in ihrer Auswirkung. Aber ich sage nach wie
vor, dass wir weg müssen von der steinzeitlichen
Denkart des menschlichen Zusammenrottens und
einer neuen Erhebung der Massen ... Die einzige wirk-
same Massenerhebung ist jene, die ihren Weg aus
unabhängig voneinander sich erhebenden Bewusst-
sein Revolutionäre ergibt..."

 
Bild rechts: Sänger und Frontmann
Josef Maria Klumb von VON THRON-
STAHL (by. J.K.).
 
Dan Davis: Hallo Josef. Aktuell im
Jahr 2012 ist die neue VON THRON-
STAHL CD „Corona Imperialis“ er-
schienen. Das Cover der CD, auf
dem die Freiheitsstatue mit Toten-
kopf prangt, ist natürlich schon eine Granate. Was hat Dich dazu bewo-
gen?
 
Josef Klumb: Titel und Cover ergaben
sich erst in der Schlussphase der Auf-
nahmen. Irgendwann wurde ich morgens wach und sämtliche beiläufigen Über-
legungen, die man sich bis dahin mach-
te, waren wie vom Tisch gefegt, weil 
zwischen Schlaf und Erwachen zuerst einmal das Cover gewissermaßen im Raum stand. Label und Grafiker hatten
es da, wie gehabt, nicht einfach, meiner Vision ihren Glauben zu schenken, und
vor allem für den Grafiker ist es dann bisweilen etwas befremdlich, wenn ich
auf Millimeterarbeit bestehe. Es ist ja so, dass ein umsetzender Künstler auch gerne SEINE Vorstellungsmöglichkeit mit einbringt. Aber genau das ist in Zusammenarbeit mit mir so gut wie nicht möglich. Sowohl genau die Krönung der
Freiheitsstatue, als auch genau dieser Schädel und genau diese Schere mussten es sein. Ich weiß nicht, welchen
Sinn diese Konstellation der grafischen Elemente hat, ich weiß nur, dass es so im Raum stand und ich wusste,
dass es dieses Bild ist. Am selben Tag ergab sich das dann auch mit "Corona Imperialis". Anders als bei der
Grafik verstehe ich aber den Sinn hinter dem Titel, der sich so ergeben hatte.  
 
Dan Davis: Das neue Album soll ja das letzte von Von Thronstahl sein. Ich persönlich finde es das beste Album der Band überhaupt. Wir werden gleich noch auf einige Tracks eingehen. Im Internet lesen wir,
Von Thronstahl hat sich bereits im Jahr 2010 aufgelöst, wobei hier ein Konzert vom 1. August 2010 der ausschlaggebende Punkt gewesen sein soll. Stimmt dies so?
 
Josef Klumb: Ich bin mit der Klangqualität halt nicht so zu-
frieden und entschuldige dies
mit der Tatsache, dass es ins-
gesamt den Umständen nach
eine schwere Geburt war. Und 
ich wegen verschiedener Studio-
wechsel teils auf Basismaterial zurückgreifen musste, das statt 
der WAV-Dateien nur den Zugriff
auf schon etwas gedämpfteres Audio-Material erlaubte. Die gan-
ze Produktion zog sich etwas sehr schleppend und zerstückelt dahin. Ein x-facher Coitus Inter-
ruptus, gewissermaßen mit dem Resultat einer Todgeburt, denn VON THRONSTAHL war eigent-
lich nicht mehr gegenwärtig. In
Bezug auf das Ende: Sagen wir
es so. Der 1. August war nur das
letzte Riff, das uns zerrissen hat.
Der Aufprall war unausweichlich,
ich kann mich meiner Verantwor-
tung als Steuermann nicht ent-
ziehen und alles auf die Umstän-
de schieben, die wir vorfanden.
Logistisch war es vom Veranstalter eine Meisterleistung, ein konspiratives Konzert mit Hunderten von Gästen soweit zu organisieren, dass es ohne äußere Störungen verlaufen konnte. Und mit dieser Logistik bezüglich Ort und Besu-
cher war der Veranstalter auch schon extrem ausgelastet, sodass er in Sachen Technik auf Leute VERTRAUTE,
denen ich mein Vertrauen leider nicht ausspreche konnte. Und das ist mein allgemeines Problem, was ich mit
der Independent-Szene so habe - in Bezug auf eine Veranstaltungstechnik, die sich gewaschen hat. Ich weiß, wie
eine Anlage zu klingen hat und ich erhole mich gegenwärtig immer noch von all dem technischen Schrott, den man
uns die letzten 10 Jahre insbesondere als Musikanlage zu verkaufen versuchte. Irgendwann reicht es einem. Wenn
ich während eines Soundchecks mit dem Techniker darüber in Meinungsverschiedenheit geraten muss, was ein
ECHO-GERÄT oder ein DELAY-GERÄT ist und er zur Herstellung meines gewünschten Gesangs-Effektes 90 Mi-
nute braucht, dann weiß ich auch, was mir die Stunde schlägt, wenn ich mich auf der Bühne stehend der Kompe-
tenz dieses Technikers anvertrauen muss. Aber die Tage um den 1. August herum waren auch für das Bandgefüge
trotz der wirklich unvergesslichen filmreifen Sequenzen eine Zerreißprobe höchsten Grades. Die perfekte Vorlage für
einen Roadmovie der absoluten Unglaublichkeit.
 
Dan Davis: Auf der neuen CD befinden sich 12 Songs, alle großartig, darunter auch Tracks, die man so von
Dir sicher nicht erwartet hätte, wie beispielsweise „Du trägst das Leben“, der ja schon Marianne Rosen-
berg-Style hat. Was gibt es zu dem Song zu berichten?
 
Josef Klumb: Die Musik dazu hatte Nick
von LADY MORPHIA geschrieben. Und
die sehr zur Erhebung drängende Kom-
position wies mich gewissermaßen an,
diesen Text in mir aufkommen zu las-
sen.  Das ergab sich mehr oder weniger DIREKT. Da musste nichts studiert oder geübt oder sich etwas aus den Fingern gesaugt werden. Beim ersten hören der instrumentalen Rohfassung ging mir der
Text auch von der Hand.
 
Dan Davis: Du hast ja selbst auch mal
einen Sampler herausgebracht, es
liegt schon einige Jahre zurück, mit
einem Gothic-Track von Marianne Rosenberg. Und Du hattest selbst
Kontakt zu ihr. Wie kam es damals
zu dieser Zusammenarbeit?
 
Josef Klumb: Ich hatte im Zuge meiner Recherche ja viel mit den Urvätern auch
der Neuen Deutschen Welle, des New
Wave und Punk zu tun, beziehungsweise
zu schreiben und zu telefonieren. Und ich
glaube, es war Matthias Schuster (elektronischer Pionier), der mir erzählte, dass Marianne Rosenbergs Freundin, die Marianne Enzensberger, auch noch gothisches Material in ihrer Schublade hätte und sogar einen Song mit Marianne Rosenberg („Rhapsodie in Blut"). Und so kam das dann mit ins Laufen.
 
Dan Davis: Ein anderer Song der neuen CD heißt „Am Bahnsteig stehen“. Welches Erlebnis hat Dich hierzu bewogen? Das Betrachten der grauen Masse auf dem Weg in die Arbeitswelt?
 
Josef Klumb: Das mit der grauen Masse gilt für den ERSTEN EINDRUCK, wäre aber zu einfach. Die Wahrheit hinter diesem Text ist "schrecklicher“. Die Menschen, die wir als Graue Masse empfinden, steigen ja brav und gehorsam in ihre entsprechenden Züge. Nein - ich ziele mit dem Text auf Unsereiner selbst ab, auf all die vielen Menschen, denen ich im Laufe der letzten Dekaden begegnet bin und in welchen ich ein POTENTIAL orte, das in den meisten Fällen
so übel und ungenutzt und von so viel illusorischem Schmerz gefangen in einer Art und Weise vor sich hin rottet,
dass es mich nur befremdet. Nein, nicht die graue Konsumentenmasse,  sondern der schöpferische Mensch, oder Menschen mit unglaublichen Sensibilitäten und Eigenschaften. Die sich selbst gegenüber völlig blind und unerlöst
an ihren externen Bahnsteigen auf ihre Abholung, ihre Krönung, ihre Erlösung oder auf den Zuspruch der Welt war-
ten, und warten, und warten, und warten, bis sie als Blindgänger irgendwann wieder abberufen werden, in meinet-
wegen himmlischere Gefilde. Andere mit großer tiefer Veranlagung und eigenartigem Potential haben ihren Zug ins Jenseits direkt auf den Bahngleisen gesucht und gefunden oder auf eine andere selbstmörderische Art. Es ist
halt eine Tatsache, die ich zu oft bezeugt habe, dass die großen, die feinen und herrschaftlichen Seelen sich in
dieser spannende Epoche so unglaublich schwer tun mit der Entfaltung ihres SELBST. Dort, wo ein so gearteter andersartiger Mensch seine PANZERUNG, die harte Ummantelung seiner Wesentlichkeit, nicht zu sprengen schafft,
dort können nur Dramen entstehen. Ich habe selbst zu viele Dramen erzeugt und selbst zu viele Dramen bezeugen
müssen und kann den letzten Kandidaten nur noch sprachlos hinterher schauen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dan Davis: Ein wirklich großartiger Track ist ja auch „Regnum Super Regnum“, zu dem es bereits einen kleinen Teaser auf Youtube gibt. Insgesamt ist mir bei der CD aufgefallen, dass diese sicher nicht mehr
nur in die Schublade Neofolk passt, einige Tracks erinnern sogar eher an FORTHCOMING FIRE und sind relativ hart und gitarrenlastig, wie „Comin Home“. Sie ist also wirklich bedenkenlos jedem zu empfehlen,
der sich als Fan von FORTHCOMING FIRE bezeichnet. Siehst Du das ähnlich? 
 
Josef Klumb: Darüber hab ich mir so gut wie keine Gedanken mehr gemacht. Ich wollte einfach nur den Schluss-
stein noch setzen. Die Grabplatte für VON THRONSTAHL und vielleicht sogar alles, was an tausendjähriger Erfah-
rung und altem Energiereichtum auch meine musikalisch untermalende Reise in diesem Sein geprägt hat. Musik 
war mir hier ein Vehikel, ich habe mehr Freude an der Musik, die ich höre, als an der Musik, die ich betrieben habe.
Musik machen war immer begleitet von Anspannung, Inspiration, schöpferischem Druck und extremer Enttäusch-
ung. Ich hab es mir immer so schwer und verstrickt wie nur möglich gemacht. Und viel SCHWERE und Tiefe liegt 
halt auch dieser CD zugrunde - sehr sogar - nur eben alles auch von einer gewisse ERLÖSTHEIT gekrönt. 
 
Dan Davis: Insgesamt besitzen die CD und die Tracks inhaltlich und musikalisch einen offensichtlich bewusst gewählten Endzeitcharakter. Die „Letzten Tage“ künstlerisch umgesetzt in allen Aspekten und Varianten. Picken wir aber mal „Die letzten Tage“ bezogen auf ein angekündigtes Weltgericht heraus.
Ich selbst habe ja vor einige Zeit ein Buch mit dem Titel „7“ zu diesem Thema verfasst und interpretiere
dieses Szenario als den Untergang der Neuen Weltordnung, des internationalen Logentums und der
dahinter verborgenen Netzwerke und Strukturen, die unsere Welt über künstlich inszenierte Kriege, Katastrophen und Plagen seit vielen Jahren in den Abgrund führen. Wobei die Deutung durchaus zweideutig sein kann. Sprich, von der anderen Seite gedeutet: alle glauben an einen Erlöser, der da kommen wird, aber am Ende ist es vielleicht nur eine gezielte Propaganda, um die Masse solange ruhig
zu halten, bis sich „1984“ in einem Stadium befindet, in dem Widerstand nahezu zwecklos wird und der
Plan des wahren Antichristen aufgegangen ist. Wie ist Deine Interpretation hierzu?
 
Josef Klumb: Mit dieser Frage
gehen wir beide jetzt ans EINGE-
MACHTE. APOKALYPSE, WELT-
GERICHT, ENDZEIT. Jaaaa, durch-
aus, ABER erst einmal auf meiner
ganz individuellen Membran: Das
ganze Album ist im Grunde nur eine einzige sehr persönliche Geschi-
chte mit Spiegelungen in der realen
Welt. Was Du da thematisch ortest,
ist meine persönliche Apokalypse gewesen, mein persönlicher Unter-
gang, mein persönliches Scheitern
im Versuch, ein tausendjähriges
Paradigma, das mir anhing, noch
einmal bestätigen zu wollen - und
daran zu zerschellen, an den Klip-
pen und Riffen der Wirklichkeit im
Hier und Jetzt. Das Weltgericht hab
ich mir selbst auf meine persönliche
Membran, mein Energiefeld, bestellt
- die Schlacht vom Armageddon, die
nicht unweit von mir und Dir selbst 
auch in der äußeren Welt als solche
erkennbar wird, war eine zutiefst er-
schütternde und mich total zu Boden
ringende Angelegenheit. Ein Zer-
schmetterungsprozess all dessen,
was mir ideologisch weltanschaulich lieb, teuer und heilig war. Es war die totale Zertrümmerung eines Energiefeldes,
das nunmehr keine Anbindung mehr in mir hat und es mir ermöglicht, der neuen Matrix zuzuwachsen. Ich fand Dein
Buch diesbezüglich grandios, weil es so viele Impulse beinhaltet, die ihre ganz eigene Dynamik entwickeln. Ich darf
Dir offen sagen, dass ich Dich in Deinem Wirken als einen Impulsgeber empfinde, der reichlich Schicksalhaftes von
sehr weit her nach hier unten mitbekommen hat und kurz vor seiner eigenen Entbindung steht. Worauf wir später
nochmals zurückkommen können. Du bist den letzten Antworten auf Deine Fragen in Bezug auf Endzeit, Neue
Weltordnung und der Frage nach ERLÖSUNG oder DIKTATUR sehr nahe - und wirst auf persönlicher Ebene eine Ansprache  erleben, die Dir einiges zu bieten hat. Ja, stell die Begriffe hier in den Raum, beziehungsweise lass sie
stehen - ERLÖSUNG, DIKTATUR, ENDZEIT, APOKALYPSE, NEUE WELTORDNUNG, WAHRE WELTORDNUNG,
wie auch immer. Der springende Punkt ist, dass wir JETZT die Weichen stellen, nicht dann, wenn die diktatorische
Faust zupackt, sondern jetzt, wenn die größte Weichenstellung der letzten 2000 Jahre im Raum steht, um vollzogen
zu werden. Das äußere Szenario mag bedrohlich wirken, und die Möglichkeiten zur Verschlechterung der Welt sind gegeben, so wie die Möglichkeiten zur totalen Zwangsherrschaft über die Menschheit gegeben sind. Aber JETZT
kann jeder für sich, in seiner Freiheit und zwischen den Welten stehend, entscheiden, autonomer erlöster Herrscher
seiner selbst zu sein, oder Sklave eines kommenden Systems. BLAUE oder ROTE PILLE? Zwischen den Welten
und Zeiten zu stehen und in sich selbst die Zerrissenheit der Welt auch zu fühlen, verlangt uns einiges ab. Deine
innere Entscheidung fällt in diesen Tagen, es gibt keine ernsthafte Widerstandsbewegung auf Massenniveau.
 
Dan Davis: Das ist richtig, es gibt keine richtige Widerstandsbewegung, da es laut den Massenmedien
auch keinen Handlungsbedarf gibt. Weil angeblich keine Verschwörung existiert. Für mich ein Problem:
Obwohl wir durch das Dritte Reich und die Stasi-DDR eigentlich hier als Bevölkerung extrem hellhörig
sein sollten, glauben wir schon wieder alles, was uns von den Massenmedien, vom Staat und seinen
Mitläufern als Wahrheit verkauft wird. Keiner hinterfragt, warum an jeder zweiten Ecke Überwachungs-
kameras aufgestellt werden, 9/11 als Vorreiter zu Gesetzesänderungen genutzt wurde, die immer mehr
einen Polizeistaat aus vielen Ländern machen. Müssen wir auch diesmal erst wieder auf die Schnauze
fallen?
 
Bild rechts: Sänger und Frontmann
Josef Maria Klumb von VON THRON-
STAHL (by. J.K.).
 
Josef Klumb: Ich für mich sage hierzu: WIDERSTAND IST ZWECKLOS. Es
muss für uns etwas anderes geben,
als den Glauben an die Wirksamkeit
des Widerstandes. Das was ich mei-
ne, beginnt mit dem BEWUSSTSEIN.
Natürlich gedeiht die Beobachtung,
die Scannung, die Beleuchtung und
Durchleuchtung des Menschen  von
Heute, in einem unglaublichen Aus-
maß. Aber seien wir ehrlich: Das ge-
hört alles in unsere zivilisatorische
Entwicklungsgeschichte mit rein. Ich betrachte die Überwachungstechnik 
einfach als den Schatten unseres zivilisatorischen Komforts, den wir
genießen. ABER ich bin auch so
ehrlich, mich in die Situation eines Verantwortlichen im Dienste dieser 
herrschenden Programmatik zu ver-
setzen, und dadurch, dass ich mich
selbst in die Lage eines Verantwort-
lichen versetze, weiß ich um die An-
fälligkeit auch meiner menschlichen
Natur bezüglich der mir zur Verfügung
stehenden Mittel. WENN ich also als Schattenregierender Mitverantwortungsträger die Möglichkeit zur totalen Überwachung, oder gar die Möglichkeit zur Weltherrschaft, gegeben weiß, dann reizt es mich, dies auch umzu-
setzen. Aber schalten wir lieber wieder zurück auf eine Alternative zum WIDERSTAND. Die Lösung des Problems
und der Schlüssel zur Freiheit liegt JENSEITS von REVOLUTION und Massenerhebung, jenseits allen Widerstan-
des. Es ist sogar so, dass der "WIDERSTAND" Teil des Systems ist, in ebenso unfreiwilliger wie fataler Weise.
 
Dan Davis: Das Problem ist meiner Meinung nach auch, dass ab einem bestimmten Punkt der komplett ausgebaute Überwachungsstaat zum Selbstläufer wird, der keinen Widerstand mehr wirklich ermöglicht.
Da Querulanten, die am System zweifeln, sofort an den Pranger gestellt, ihre Zahlungsfähigkeit verlieren könnten, den Arbeitsplatz, oder unter Umständen unter einem Vorwand komplett aus dem Verkehr gezo-
gen werden würden. Und wir stehen kurz vor diesem Punkt der absolut totalen globalen Überwachung.
Wir sollen also unserem Staat blind vertrauen, der uns hier ins „Jahr 1984“ führt, dass dies schon nicht geschehen wird… Das Problem ist nur, es gibt genügend Hinweise, wie zu Zeiten des Dritten Reiches
und der DDR, das etwas wieder nicht stimmt im „Staate Dänemark“, aber wie damals ist wieder mal die Arschkriecherfraktion aktiv und erklärt dem aufgeklärten Volk, man solle diese Anzeichen ignorieren und
es wird schon alles nicht so sein. Nur diesmal auf globaler Ebene. Eine ganz neue Dimension. Warum
machen wir immer wieder die gleichen Fehler?
 
Josef Klumb: "1984" könnte
kaum präsenter sein, als im Hier
und Jetzt. Auch der Pranger ist
in Aktion und im Wesentlichen ist
die Gleichschaltung auf subtiler
Weise schon extremst in ihrer Auswirkung. Aber ich sage nach
wie vor, dass wir weg müssen von
der steinzeitlichen Denkart des 
menschlichen Zusammenrottens 
und einer neuen Erhebung der
Massen. WENN es insbesondere
hier in Mitteleuropa zu einer Er-
hebung der Masse kommen soll,
dann muss das so dermaßen an-
deres sein an ERHEBUNG, als
wir es bisher kennen oder uns
vorzustellen in der Lage sind. Die
einzige wirksame Massenerhe-
bung ist jene, die ihren Weg aus
unabhängig voneinander sich er-
hebenden Bewusstsein Revolu-
tionäre ergibt. Das heißt, dass
jedwede Vernetzung und Verbin-
dung oder Verkettung untereinan-
der absolut SEKUNDÄR ist, und
das individuelle Bewusstsein des Einzelnen wie nie in der Menschheitsgeschichte zuvor im BRENNPUNKT dieser Zeit, dieses Hier und Jetzt, steht. 
Ich erwähnte es schon anderswo einmal oder mehrmals - das HIER UND HEUTE, HIER UND JETZT nicht irgendwel-
che Urzeitmenschen vor den momentanen Machthabern der Welt stehen, sondern hochgradig inkarnierte nicht un-
majestätische Wesenheiten, denen ein Potential zugrunde liegt, hier NEUE MASSSTÄBE zu setzen und mit alten Gebundenheiten zu brechen. Und diesen Bruch vollzieht JEDER, der sich angesprochen fühlt, durch seine individu-
elle innere Erhebung. Und dann erst schauen wir uns um und stellen fest, dass zeitgleich mit Dir, sich ein HEER er-
hoben hat. Aber eines, das es überhaupt nicht nötig hat, einen korrosiven uralten Widerstand zu leisten. Wir lösen
die Probleme auf UNSERE neue höhere Art und Weise.  
 
Dan Davis: Ich habe Dir ja mal mitgeteilt, dass ich der Überzeugung bin, dass es Dein „Fehler“ in einem
gewissen Stadium Deiner künstlerischen Phase war (als FORTHCOMING FIRE noch nicht aus der Indi-Sze-
ne wegzudenken waren und sehr viele Anhänger hinter sich vereinen konnte), politisch aktiv zu denken
und Deine Überzeugungen kundzutun. Denn letztlich ist ja auch die WEISSGLUT-Ära von Dir deshalb zu
ende gegangen. Denkst Du manchmal darüber nach, dass der ganz große Durchbruch vielleicht nur daran
gescheitert ist, weil Du zu denen gehörst, die den Mund aufgemacht haben? Und ist dies am Ende trotz-
dem für Dich der richtige Weg gewesen, auch wenn Du hiermit ins Kreuzfeuer der „Zielfahnder“ geraten
bist, und in kleinere Arenen umziehen musstest?
 
Josef Klumb: Ohhh, ich bin dem
LEBEN und der WALTUNG oder der Intelligenz des Lebens unendlich
dankbar, mir statt eines kommerzi-
ellen Durchbruchs (zu dem ich be-
fähigt gewesen wäre), die verdiente Zertrümmerung verpasst zu haben.
Theoretisch hätte ich aber durchaus
eine Ausfahrt früher nehmen können,
vor ca. 15 bis 20 Jahren, und hätte
meine Selbsterhebung etwas undra-
matischer vollziehen können. Heute
weiß ich, dass es mir absolut NICHT
gestattet war, einen erfolgreichen
Durchbruch hinzulegen, weil dieser Erfolg den schwergewichtigen Back-
ground gehabt hätte, eine sterbende
MATRIX zu bestätigen. Das ging
energetisch nicht. Man kann noch
soviel von Sonnenaufgängen und der Göttlichkeit im Zentrum der Sonne
und im Zentrum seiner Selbst singen
und texten, es kann nichts fruchten,
wenn du mit dem Ego weiter in den
letzten 1000 Jahren verhaftet sein
möchtest. Mit dieser Dissonanz
stehst du Dir selbst und der neuen
Matrix im Wege. Ich sah es ganz klar und deutlich. Ich hatte nicht das RECHT, so erfolgreich zu sein, wie ich es
dem Potential nach hätte sein können. Und es spielt auch keine Rolle mehr für mich, weil das wichtigste für mich
ist, mein nacktes Leben oder meine Essenz in die neue Matrix gepflanzt zu haben. Ob nun 1000 oder 20000 oder
100000 Jahre. Es gab für mich mit dem uralten Background, den ich zu bestätige suchte, KEIN DURCHKOMMEN
in Welt und Zeit.
 
Dan Davis: Du bist ja kein Einzelfall. Jens Eschs Neue Deutsche Härte-Formation RIEFENSTAHL hatte ja
mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Und das, obwohl er immer wieder betont hatte, der Bandname
hätte nicht Leni Riefenstahl sondern einen gleichnamigen Stahl aus der Metallbranche als Hintergrund.
Seitdem suchen die Leute gerne Verbindungen, die es gar nicht gibt. Selbst im Titel „Triumph“ von der-
en letzter CD. Da es ein Werk von Leni Riefenstahl gab, das ebenfalls das Wort „Triumph“ enthielt. Viel-
leicht sollten wir auch gleich Worte wie „Und“, „Als“ und „Auch“ in die rechte Ecke einordnen und ver-
bieten lassen, denn diese tauchen in großer Menge in Hitlers Buch „Mein Kampf“ und in seinen Reden auf… RAMMSTEIN hingegen haben in ihrer DVD „Live aus Berlin“ sogar ganz gezielt Bilder von Leni Rie-
fenstahl eingebaut, aber hier scheint die Maintream-Presse dann überwiegend etwas komplett anderes
dahinter zu sehen. Ja, selbst die Tatsache, dass RICHARD KRUSPE auf seiner Solo-CD unter dem Namen
„Emigrate“ eine Art Davidstern künstlerisch umgesetzt hat, der auseinandergenommen wird, hat mei-
nes Wissens nicht wirklich zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Um mich nicht falsch zu verstehen, ich
fände es genauso bescheuert und krank, hier RAMMSTEIN etwas falsch zu unterstellen, aber hier scheint
man gerne mal in den üblichen Musikgazetten und den Medien darüber hinwegzusehen, da man ansons-
ten seinen halben Freundes- und Bekanntenkreis gegen sich hätte. Wenn man aber thematisch zu sehr in
eine Richtung gegen das System driftet, dann trifft es auch die ganz großen. Aktuell beschuldigte man ja
sogar XAVIER NAIDOO, der in der Vergangenheit die Anschläge von 9/11 hinterfragt hat und viele andere
Dinge, die hier im Online-Magazin auch behandelt werden, der Volksverhetzung und ich weiß nicht was
noch alles. Weil er einen Song gegen rituellen Kindesmissbrauch veröffentlicht und vorgetragen hat. Wie
blöd muss eine Bevölkerung sein, damit sie ein solches Vorgehen duldet, ohne auf die Barrikaden zu ge-
hen, gegen die, die hinter solch künstlichen Aktionismus gegen Künstler stecken, um gewisse „Theorien“
im Bewusstsein der Bevölkerung klein und die Massen ruhig zu halten?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Josef Klumb: Man darf nicht vergessen, sowohl RAMMSTEIN als auch Jens Esch sind hervorragende Vollblut-
musiker. Etwas, das ich nicht bin und nie war. Musik, die ich selbst betreibe, ist für mich Vehikel und Instrument.
Etwas, das ich gebrauche, vielleicht sogar für meine Zwecke zu missbrauchen im Stande bin. Ich beherrsche kein
Instrument wirklich, geschweige denn Musik-Technik und das, was an gesanglicher Fähigkeit an mir professionell
wirkt, ist mehr seelischer als technischer Natur. Wie gesagt, Esch und RAMMSTEIN sind 100%ige leidenschaftli-
che Musiker. Ich bin Sänger und Frontmann, nicht mehr. Und als ich daran arbeitete, SPRACHROHR zu sein, da
wurde eben auch der MOSSAD oder dessen Handlanger in Deutschland auf mich aufmerksam. Es ist ja dokumen-
tarisch belegt, dass gewisse politische Schmutzarbeiten gegen mich von Leuten getätigt wurden, deren Bürotätig-
keit aus der Portokasse des Mossad beglichen wurde. Und das kam eben nur heraus, weil diese radikalen Men-
schen irgendwann einen Grad der Radikalität erreichen, der dann nach Moskauer Staatsprozesse-Manier auch das eigene linke Umfeld so heftig auf seine Linientreue prüft, bis auch dem ein oder anderen Linken mal der Kragen plat-
zt. Nur so konnte ich in den Genuss von Dokumenten kommen, aus denen eindeutig hervorgeht, in wessen Dienst-
auftrag meine Boykotteure bis zu ihrem Ableben tätig waren. Aber für mich ist das Schnee von gestern. Energetisch genauso passend, wie ein Fehltritt meinerseits, von vor 1000 oder 500 Jahren.
 
Dan Davis: Auf Deinem neuen Album gibt es ja einen großartigen Song mit dem Titel „1000 Jahre später“.
Auch wieder eine Analogie zur Offenbarung. Auch dieser Track ist in eine musikalisch härtere Gangart
einzuordnen, und hat schon leichte „Die Krupps“-Züge, wie ich finde. Vielleicht ein paar Worte zu dem
Track?
 
Josef Klumb: Ja, da sind wir eben wieder sowohl auf meiner persönlichen Membran, wie auch im Weltgeschehen. 
1000 JAHRE SPÄTER zieht einen Schlussstrich unter alles, was an Standpunkten, die wir 1000 Jahre oder länger
hart zu verteidigen suchten, AUFGEGEBEN werden musste. Das ALTE REICH, das ich wiederzuerrichten versuchte
(rein energetisch), oder zu bestätigen versuchte, musste zum Verrecken einfach unter gehen. Kein Anschluss, kein
Neo, kein wiederbeleben, sondern AUFGABE einer Matrix, die nicht mehr zu retten war. Um Missverständnisse
vorzubeugen: Es ging mir damals darum, eine JAHRTAUSENDE ALTE Vorstellung vom REICH, die aber auf keiner
neuen Matrix mehr Fuß fassen kann und darf, zu bestätigen. Davon unabhängig ist die Grundidee der Hierarchie, die
auf einer neuen Matrix aber ungezwungener, leichter und weniger hart zum Ausdruck kommt.
 
Dan Davis: Was hörst Du gerade privat für Musik? Welche Bands?
 
Bild links: Sänger und Frontmann Josef
Maria Klumb von VON THRONSTAHL
(by. J.K.).
 
Josef Klumb: Ich halte allem, was mich
je berührte, die Treue. Von THE BATLES,
THE WHO bis DEATH IN JUNE oder 
FRAKTUS - Gothic, Motown, Punk, Pop.
Ich bin sehr breit angelegt und freue mich
über jedwede Musik, die mir unter die
Haut geht, und das ist Gott sei dank kei-
ne Unmenge.
 
Dan Davis: Das Album schließt mit
dem Song „Königs-Söhne Sternta-
ler“. Ebenfalls großartig gemacht
und gewaltig. Was gibt es hierzu
zu berichten?
 
Josef Klumb: Königssöhne I. und II. 
waren frühe Gedichte von mir aus den
80er / 90er Jahren, und mit einigen
Fragmenten davon wollte ich eben den
Bezug zu CORONA IMPERIALIS knüp-
fen. Meine hierarchischen und majestä-
tischen Bezüge waren damals noch frei-
er, ungetrübter und viel kosmischer und
transzendenter, als in der Endphase
VON THRONSTAHLS, in welcher ich
zum scheitern verurteilt am alten Reich
anzuknüpfen suchte. Wir müssen, be-
ziehungsweise ich musste, verstehen
lernen, dass nur individuelles erlöstes Königtum zu reinerer höherer Monar-
chie führt, und das wir unsere Wunden
schließen müssen, um auf der neuen Matrix heil Fuß fassend, in wirkliche
echte Aktion treten zu können. Der
märchenhafte Sterntaler-Bezug, der
auch den letzten verzweifelten Krieger
zu sich selbst bestellt, versprüht diesen abschließenden Esprit, der uns die Wunden kühlt. Und uns ganz auf uns
selbst wieder gestellt im Sternenlicht baden lässt, am Ende der Nacht.
 
Dan Davis: Kommen wir, wie Du es wolltest, nochmals auf Deine Anmerkung von vorhin zurück, meine
Bücher und mich betreffend. Ich denke, es gibt kein Buch auf der ganzen Welt, das in allen Punkten rich-
tig liegt, und da ziehe ich auch meine mit ein. Das schreibe ich dort auch an verschiedenen Stellen. Be-
sonders bei Themen wie Verschwörung und grenzwissenschaftlichen Dingen wird man sich da immer auf
dünnem Eis bewegen. Egal, was man alles persönlich erlebt hat.
 
Aber es ist am Ende wie bei der Aufklärung zu einem Mord: Man muss alle Dinge in Betracht ziehen, auch
wenn man viele im Laufe der Jahre wieder verwerfen kann, um das Verbrechen am Ende aufzuklären und darunter den entscheidenden Hinweis zur Wahrheit zu finden. Im Grund ist jeder Polizist bei der Auf-
klärung eines Verbrechens nichts anderes als ein Verschwörungstheoretiker. Erst einmal sind viele ver-
dächtig, aber nur einer war wahrscheinlich der Täter. Würde er diese Taktik nicht anwenden, wird er den
Mord vermutlich am Ende nicht aufklären. Am Ende sind somit Bücher über solche Themen nicht als „Die
Wahrheit“ zu betrachten, sondern als Hilfsmittel, die zu der dahinter verborgenen Wahrheit führen kön-
nen.  
 
Wir sind von Verschwörungen umgeben, im Großen und im Kleinen. Das kann die Freundin sein, die ei-
nen hintergeht, um sich etwas abzuzweigen oder ihren Lover betrügt, oder eben auch bei falschen ver-
breiteten Hintergründen, die dazu führen sollen, damit man als Bevölkerung einen Krieg gegen ein an-
deres Land akzeptiert und für notwendig hält. Trotzdem gibt es bei jeder Verschwörung auch immer
wieder Leute, denen es wichtiger ist, der Masse nach dem Mund zu reden, um sich selbst wichtig zu
machen und als aufgeklärt zu erscheinen. Ebenso wie es im Dritten Reich war. Aber leider ist die Wahr-
heit oft jene, dass der einfache Weg selten der richtige ist. Menschen, die wie ich behaupten, dass unsere
Generation bereits in eine Verschwörung samt ihren Schul- und Bildungssystemen hineingeboren wurde,
haben es da besonders schwer. Denn jeden Tag steht ein neues Schlaule auf, das sagt: „Ist doch gar nicht
wahr, habe ich in der Schule und den (Massen-)Medien gelernt / gesehen / gelesen…“, um damit genau
in die alte Kerbe zu haut. Und sie greifen wieder auf die Quellen zurück, von denen ich und anderer be-
haupten, sie sind Teil des über Jahrzehnte aufgebauten Systems aus Logen und des Netzwerkes, welche
hier im Hintergrund agieren.
 
Josef Klumb: OK, OK, setzen wir auf ganz trivialem Terrain an: Genau da, wo jeder von uns direkt mitfühlen kann.
Die Verschwörung, die uns ins Herz trifft, ins Eingemachte schlägt. Der Betrug der Freundin oder des Freundes und
das gequälte WARUM??? Die Antwort, die wir uns kaum zu geben wagen ist, WEIL WIR DEN BETRUG verdient
haben, weil unsere Schwäche unsere Unbewusstheit den Betrug heraufbeschwört. Ein Geläuterter zu echtem Be-
wusstsein gekommener Mensch KANN NICHT BETROGEN werden. Warum nicht? Weil er den Betrug mit sich
selbst, für sich selbst gelöst hat. Er ist nicht mehr verwundbar, und der Partner, der ihm auf höherer Ebene begeg-
net, führt keinen heimlichen Dolch mehr mit sich. Ich meine, dass wir alle auf ein höheres Level müssen - auf ein
Level, das statt dem DIKTATOR den gerechten Herrscher beschwört. Warum regiert uns eine Frau Merkel und deren
schattierte Wirtschafts-Oligarchien? Weil wir deren Herrschaft permanent beschwören, durch Unwachsamkeit, durch
Unbewusstheit und durch ANGST. Warum das Pferd weiter mühsam von hinten aufzäumen, wenn es der NEUEN
Ordnung gemäß von vorn leichter und freier von der Hand geht? NEUES BEWUßTSEIN auch und insbesondere ge-
genüber unseren Gegnern, die absolut NICHT über die Mittel verfügen, die UNS an die Hand gegeben wurden. Wir
sind keine Widerständler, WIR sind der NEUE MASSSTAB, das neue Gesetz, das neue Paradigma. Ich muss ge-
gen nichts demonstrieren, was sich vor mir aufbäumt, um zu stürzen.
 
Deine Arbeit, die Du betreibst, ist für den gegenwärtigen Welt-Zeitpunkt höchst interessant und wichtig, so wie Du
aufzeigst, was wo im Argen liegt. Aber Du hast  noch WESENTLICH mehr zu bieten, als AUFZUZEIGEN, was Sa-
che ist oder Sache sein könnte. Wenn gerade in Dir das gewisse Etwas von Bewusstsein zu expandieren beginnt,
wirst Du regelrecht WISSEN, was ein einziger Bewusstseins-Träger gegen eine Übermacht an Schatten-Kriegern
auszurichten im Stande ist.
 
Dan Davis: Und wie siehst Du das internationale Logentum und die Freimaurer in diesem Zusammenhang?
 
Josef Klumb: Nun, wenn ich das inter-
nationale Logentum und die Freimaurerei
in genau diesem Zusammenhang betra-
chte, dann sehe ich die FRAGE an uns  zwingend aufkommen: WER SIND
WIR???? Wir wissen, wer die anderen
sind, aber WER Seid IHR??? Wie groß,
wie stark und wie gewaltig ist UNSERE
Natur? Wer hat den längeren ATEM? 
Diese oder wir? Wer hat den längeren
Weg genommen? Wer ist sich seiner
momentane Gegenwärtigkeit höher be-
wusst, die oder wir? Der 33. Grad-Frei-
maurer alter Gesetzgebung oder DU,
als Wachablösung einer ganz neuen
und gleichsam viel älteren Art. Was
ist denn übrig geblieben an SUBSTANZ
des alte Bauhütten-Wesens und der 
Freimaurerei? Bist Du Dir sicher, dass
Du nicht selbst, als es noch durchaus angebracht war, Deinen irdischen
Schwur auf den Eck- oder Baustein
geleistet hast? Aber entscheidend ist
doch, dass wir frei von jedwedem
Schwur heute eine Position inne (sehr,
sehr tief inne) haben, hinter welcher 
jeder amtierende Logenbruder von
Heute hinten ansteht. Verstehe, woher
Du kommst, wer Du bist, und das es
hier im Ganzen um mehr geht, als das, was man auf dem Laufniveau als WIDERSTAND bezeichnet. Du stehst hinter
keinem Verschwörer an und auch nicht mit dem Rücken zur Wand, sondern stehst in einem offenen Tor und schaust
ins Unendliche. Und diesen Ausblick KANNST nur Du selbst Dir verbauen, kein Hochgradfreimaurer und kein Bau-
Meister im Sinne einer Weltordnung, die nicht neu sondern STEIN-ALT ist.
 
Dan Davis: Nochmals zurück zur Musik. Du hast aktuell auch zusammen mit Deinem Bruder den Song
"Wir kommen aus der Sonne" mit der Sängerin Kaja gemacht, der ziemlich popig daherkommt und eine weitere Seite von Dir zeigt. Mir gefällt er sehr gut. Wie kam es dazu?

Josef Klumb: Ja, es war fast ein FORTHCOMING FIRE typisches Stück, doch irgendwann mussten auch da die posthumen Veröffentlichungen mal aufhören, aber die Komposition meines Bruders und die Gitarrenarbeit von Lars
ergeben schon eine deutliche Handschrift. Ich für meinen Teil hab mich nach dem Abliefern des Grundtextes  und
einem Tag im Studio aber wieder aus dem Geschehen genommen, weil die Art und Weise, wie auch hier wieder die
Egos der Musiker und des Produzenten in so völlig verschiedene Ecken gingen, und mir die Motivation abhanden
kam, mich weiter einzubringen. Ich kann nur auf der Grundlage einer klaren Ausgangsposition und einer gemeinsa-
men Richtung mit anderen zusammenarbeiten. Das Stück hängt jetzt gewissermaßen in der Luft und wirkt meines Erachtens etwas unfertig. Mit seiner positiven Grundstimmung jedoch würde es hinterlegt mit einem guten Video auf
Youtube auch über 2012 hinaus einem gewissen Energiereichtum verstrahlen. Dazu bedarf es meiner nicht. Zumal
ich mich eh im großen unproduktivem Urlaub an der Oberfläche befinde.

Dan Davis: Und was hat es mit dem Artwork von "IM WALD VON ST. GERMAIN EN LAYE“ auf sich?
 
Bild links: Sänger und Frontmann
Josef Maria Klumb von VON THRON-
STAHL (by. J.K.).
 
Josef Klumb: Eigentlich sollte es ein
13tes Stück auf der CD geben, dessen
Arbeitstitel "IM WALD VON SAINT
GERMAIN EN LAYE" war, dann aber
aus Zeitgründen verworfen wurde, so-
dass nur noch die Benennung des Stü-
ckes und etwas untermalende Grafik
von der verworfenen Heimlichkeit eines
13ten Stückes zeugt. Inspiriert wurde
ich durch die Lektüre eines antiquari-
schen Buches (Der Hof Ludwigs XIV.
nach den Denkwürdigkeiten des Her-
zogs von Saint Simon, in der deutsch-
en Übersetzung von 1922). Darin wird
für mich zweifelsfrei eine Begegnung
Ludwig des Sonnenkönigs mit der
Dritten Art im Wald von Saint Germain
thematisiert. Ein recht interessantes
Kapitel, im letzten Drittel des Buches,
dessen okkulter Background bisher mit
noch keiner Silbe im Internet erwähnt
oder beleuchtet wurde.
 
Dan Davis: Sehr interessant. Letzte Frage: Man wird Dich ja in naher Zukunft auch auf dem Soundtrack 2 von „Revolution, Baby!“ („Revolu-
tion,Baby! – DARKNESS“) zu meinem gleichnamigen Roman wieder hören können. Gibt es noch weitere
Pläne nach „Von Thronstahl“, oder wirst Du erst einmal eine Zeit der Stille genießen?
 
Josef Klumb: Es ist keine wirkliche Stille, die ich genieße, sondern das Leben als Mensch. Eine unglaubliche Er-
fahrung, die man erlebt haben sollte. Für mich wie ein Leben auf einem mir bis dahin fremden Planeten. Ich genieße
tatsächlich und sehr bewusst mein Menschsein. Es ist wie Urlaub an der Oberfläche - und ich genieße jede Ober-
flächlichkeit des Lebens in vollen Zügen. Es tut gut, einfach nur so da zu stehen, keine Ideen mehr annehmen zu
müssen, die Inspiration einmal ausruhen zu lassen, nichts mehr zu wollen, nichts zu planen und vor allem nichts
mehr erzwingen zu müssen. Und ich nutze diese große Pause, um in ebenso genüsslicher wie exzessiver und
regelmäßiger Weise ganz ohne Reue oder schlechtes Gewissen so oft es geht SOUTH PARK und BERLIN TAG
UND NACHT im Fernsehen zu sehn.
 
Dan Davis: Dann wünsche ich Dir viel Spaß dabei. Josef, vielen Dank für das exklusive Interview. Man
hört / sieht sich.
 
 
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Von Thronstahl - Corona Imperialis (Official teaser)
Von Thronstahl featuring Spreu & Weizen - "Regnum, Super-Regnum" Basics by Spreu & Weizen Addit. instruments and vocals by Von Thronstahl The song "Regnum, Super-Regnum" is taken from the upcom...
 
(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 2012)
(Bilder: Copyright by Josef Maria Klumb)
 
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