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Dan Davis im Interview mit WIDUKIND
Carsten Klatte (u.a. "Project Pitchfork", "Goethes Erben")
über das neue Album "AVATAR", Überwachung & Kultur  




























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Bild oben: Carsten Klatte / WIDUKIND.

"Time goes by..." Das letzte Interview mit WIDUKIND mit Dan Davis liegt schon wieder ein paar Jahre
zurück - da kommt das neue Werk "AVATAR" aus Berlin in die Welt geflattert. Somit ergab sich die Ge-
legenheit, mit Carsten Klatte einmal mehr über die Welt, deren Abgründe und Freuden zu philosophie-
ren. Neben der globalen Überwachungsmaschinerie, dem "Fake News"-Mittelfinger der "Lügenpresse"
gegen Andersdenkende, Edward Snowden, Propaganda-Märchen, "Post Apocalyptic Folk", künstliche
Intelligenz und außerirdische Zivilisationen, Aleister Crowley und "Berlin bei Nacht und Tag" war wie-
der alles dabei. Der Wahl-Berliner gibt einmal mehr Einblicke in seine Denkfabrik, musikalischen Pro-
jekte und nicht zu vergessen: Hintergrundinformationen für die CIA und jene, welche diesen nachei-
fern, diese verabscheuen oder gar infiltrieren, zu seinem neuen WIDUKIND-Album AVATAR. Jetzt -
völlig kostenlos hier im COVER UP! Newsmagazine, für alle Freidenker und Querköpfe.
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Carsten Klatte hat das Widukind in sich wiederbelebt und das nunmehr dritte Album dieses Projektes realisiert.
AVATAR ist ein mächtiges Werk. Immer noch der eigens für Widukind erfundenen Musiksparte Post Apocalyptic
Folk verschrieben, liebäugelt AVATAR mit Bombast, Jazz, Psychedelic, Wave … Aber Carsten Klatte tobt sich
hier keineswegs nur musikalisch aus: Widukind ist mehr als ein Musikprojekt. Wieder begleiten das Album über
100 Seiten Text. Ein Essay, das zwischen Philosophie und Magie, zwischen Gesellschaftskritik und -dystopie –
eine sehr abgedrehte wie aufgeladene Geschichte erzählt, in der neben Widukind auch Kinski, Seneca, Schiller
und ein paar andere Persönlichkeiten auftreten. Dan Davis befragte ihn im Dezember 2017 hierzu - aber auch
zu gänzlich anderen Themen...


Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis zum
Thema "Überwachungsstaat" und "Big Brother"-Kultur:
"Meinen Glaubenssatz mache ich mir letztendlich doch
selbst und wenn ich mich erstmal unabhängig gemacht
habe, kann mir, im eigentlichen Sinne, nichts mehr
passieren, da ich nicht mehr kontrollierbar bin. Diese
Freiheit zu erhalten ist ganz einfach. Sein Innenleben,
im Sinne von „sich selbst als Sensor“ mehr in den
Mittelpunkt stellen."


Bild rechts: Carsten Klatte
von WIDUKIND.

Dan Davis: Hallo Carsten!
Es ist mal wieder soweit. Ein
neues WIDUKIND wurde ge-
boren. Soweit mir bekannt
ist es inzwischen schon das
dritte. Wie lange hast Du an
dem neuen Werk gearbeitet
und was war diesmal Dein
Anspruch?
 
Carsten Klatte: Man sagt, beim
dritten Album hat sich ein Projekt
kristallisiert. Sofern man die EP
"Berlin-Bagdad", die mittlerweile
vergriffen ist, als reguläres Album
zählt, ist Avatar dann das „fatale
dritte Album“, wo dem Künstler
spätestens klar wird, was er da
eigentlich verzapft. Bei den Wi-
dukind-Alben entstand eigentlich
fast immer alles von allein. Die-
ses Mal begann es mit dem Tes-
ten eines Samplers in einer Mu-
siksoftware und es entstanden
20 Fragmente an 2 Tagen.
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Daraus hat sich das ganze Album entwickelt. Die Musik brauchte ungefähr drei Monate, was sehr schnell ist.
Das Buch brauchte dann auch nochmal solange, obwohl ich schon angefangen hatte zu schreiben, als ich noch
an der Musik saß. So gesehen entstand das ganze Zeug analog zum Jahr 2017. Im Winter, also Februar, ging es
los, im Herbst wurde dann die Ernte eingefahren, als es am 02.11. dann raus war. Mein Anspruch an das Ganze
war, mir selbst gegenüber ehrlich zu sein und zu bleiben, was ich irgendwie auch umgesetzt habe, wie ich finde.
 
Dan Davis: Das Album ist ja wieder, wie Du soeben bereits angedeutet hast,  mit einem Buch erhältlich.
Was gibt es zur Geschichte und den Hintergründen zu berichten?
 
Carsten Klatte: Die Geschichte die ich schrieb, denn dieses Mal ist es eine Art „Roman“ geworden, ist der Ver-
such, die „absurdeste Geschichte zu schreiben, die ich selbst jemals hätte lesen wollen“. Wenn du ein Essay
verfasst, was versucht Erklärungen zu liefern, sich somit also schon fast „versachbucht“, dann funktioniert da
nichts. Das einzige Sachbuch, das gelesen wird, heutzutage, ist das Kochbuch. Wenn du aber absurd bist und
„nur unterhalten“ möchtest, dann kannst du machen was du willst und es wird dran geblieben. Somit habe ich
also eine Geschichte geschrieben. Sie ist einfach nur durchgeknallt und surreal. Sie hat keinen Sinn, zumindest
schreibe ich das so im Vorwort. Es geht um den Protagonisten Widukind, der mit seinen beiden Freunden Sene-
ca dem Jüngeren und Friedrich Schiller, welche alle im Berlin der Jetzt-Zeit leben, los muss, um die Welt zu retten.
Sie erschaffen einen Erzengel der Kunst, welchen sie im Geist des verstorbenen Klaus Kinski finden, um ihn auf
die „große Hure Babalon“ los zu lassen, verkörpert durch eine bekanntere deutsche Schlagersängerin. Am Ende
fluten sie das Internet mit einem auf der chemischen Zusammensetzung von LSD beruhendem Algorithmus und
erwecken die Super-K.I., welche von den Menschen einfach nur angepißt sind, weil die so viel dummes Zeug
machen, im Netz.
 

Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis über
das Buch zum neuen Album "AVATAR" von WIDUKIND:
"Es geht um den Protagonisten Widukind, der mit seinen
beiden Freunden Seneca dem Jüngeren und Friedrich
Schiller, welche alle im Berlin der Jetzt-Zeit leben, los
muss, um die Welt zu retten. Sie erschaffen einen Erz-
engel der Kunst, welchen sie im Geist des verstorbenen
Klaus Kinski finden, um ihn auf die „große Hure Babalon“
los zu lassen, verkörpert durch eine bekanntere deut-
sche Schlagersängerin. Am Ende fluten sie das Internet
mit einem auf der chemischen Zusammensetzung von
LSD beruhendem Algorithmus und erwecken die Super-
K.I., welche von denMenschen einfach nur angepißt
sind..."


Dan Davis:  Zu dem grandiosen Track „Caput Draconis“, eines der 14 neuen Stücke auf „Avatar“, gibt es
seit dem 12. November 2017 auch ein Video. Kannst Du die Hintergründe des Klangwerkes in Worte fas-
sen und etwas zu dem Video erzählen?
 
Carsten Klatte: Ich spreche in diesem Lied von den philosophischen Abhandlungen Friedrich Schillers, aus seinem
Text „Über Anmut und Würde“. Schillers Werke sind ja alle kostenlos im Internet erhältlich, da kann man das nach-
lesen. Ich war tief beeindruckt, als ich diesen Text neulich, nach fast 20 Jahren wieder einmal las. Man merkt in der
Person Schillers noch den ursprünglichen Humanisten, der sich noch als natürliches Element des Gesamten emp-
finden konnte. Der sich noch im Zaum hatte und noch nicht zur „Krone der Schöpfung“ mutiert war, welche, bzw.
ihr inhärentes Missverständnis zu den Zuständen und Leuten führte, die heutzutage einen Krieg aus humanitären
Gründen zu behaupten versuchen oder ihn Friedensmission nennen. Das Video, wie vieles bei der Darstellung im
Kontext Widukind, funktioniert nach dem Prinzip „Antworte der Lüge mit einer Lüge“, in diesem Fall, der Beliebig-
keit mit Gedankenlosigkeit. Die Bilder waren „public domain“ und aus dem Netz gefischt, ihre Aneinanderreihung
ein Art der Beliebigkeit.
 
















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Bild oben: Carsten Klatte live...

Dan Davis: Du bist ja ein Mensch, der am Weltgeschehen und den Hintergründen interessiert ist und
der auch immer wieder in seiner Musik verschiedenen Themen verarbeitet. Welches Thema beschäftigt
Dich gerade in dieser Hinsicht - und warum?
 
Carsten Klatte: Also im Buch war es am Ende das Thema „Künstliche Intelligenz“, bzw. die Schnittstelle zwischen
neuronalen und digitalen Netzwerken, sprich der Mensch im Umgang mit der Technologie. Musikalisch entstand der
Prozess, als ich mich dazu entschloss, der Lüge mit einer Lüge zu antworten. Ich brachte damit zum Ausdruck,
dass heutzutage soviel virtuell oder digital generiert wird, dass ich diese Arbeitsmethode zur Grundlage meines
Schaffens gemacht habe. Alle Songs waren erst im Rechner, dann kamen analoge Instrumente dazu. Ich habe
eigentlich immer ein Problem, nicht nur philosophisch, auch musikalisch, wenn Technologie ein zu großer Bestand-
teil einer Produktion wird. In diesem Fall, also bei Widukind 3, welches die Schnittstelle von „neuronal“ und „digital“
unter die Lupe nimmt, war es genau richtig. Ein vom Computer generierter Sound, gerade was „natürliche Samples“
angeht, ist immer eine „Lüge“. Wenn du eine akustische Trommel in der Realität schlägst, dann trifft der Schlegel
jedes Mal anders auf und das Fell der Trommel kommt anders in Schwingung. Das hat eine ganz andere Dynamik,
als ein digitaler Sample, der immer nur einen Moment wiedergibt und wieder und wieder. Das meine ich mit „Lüge“.
Es funktioniert in der digitalen Musik nur mit Andeutungen. Dir werden Suggestionen gegeben, die dein Gehirn
ausführen soll, als „wären“ sie analog. Sie sind es aber nicht. Wer genau hinhört, wird es bemerken. Digitale Musik
steuert also den Hang zur Oberflächlichkeit bei, hinein in eine Endverbraucherwelt, welche eh nur noch scannt und
nicht wirklich verarbeitet. Das Ganze flacht enorm ab. Ich hatte mich entschieden, der Lüge mit einer Lüge zu
antworten, sprich, selbst sehr viel virtuelles, digitales einfließen zu lassen, da Widukind auch immer an den Ge-
danken der „Sozialen Plastik“ angelehnt ist und der digitale Teil des Zeitgeistes auch gespiegelt werden will. Ich
sage das alles so ausführlich, weil es bei mir als Musiker so ist, dass ich drei Wochen am Rechner sitzen kann
und das durch nur 5 Minuten an einem akustischen, analogen Instrument ausgeglichen habe. Synthetische
Musik wird, z.B. in der rezeptiven Musiktherapie gar nicht eingesetzt, weil das Schwingungsmuster der Töne
nicht ausreicht, einen natürlichen Klang zu imitieren. Dieser hat einfach ein paar Frequenzen mehr und das lässt
sich auch nicht digitalisieren. Wir haben also, allein schon vom Frequenzspektrum her, 2 verschiedene „Welten“,
einmal die analoge, neuronale und einmal die digitale, virtuelle. Eine Komposition oder eine Produktion zu fahren,
in der die, sagen wir mal, Ausgewogenheit zwischen Yin und Yang, bezogen auf die neuronalen und digitalen
Komponenten, ist das hohe Ziel. Das dann auch noch auf die Bühne zu bringen, die Kür.
 

Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis über
die Gastmusiker Mathias Eysen und Martin Hofert:
"Martin habe ich bei Goethes Erben kennengelernt, wo
wir beide Teil
des Ensembles waren. Mathias kenne ich
schon seit über 10 Jahren,
unter anderem auch als
Kollegen vom Atze Musik Theater Berlin, wo ich
bei
einigen Stücken die musikalische Leitung hatte.
Mathias
war 1976 „Herr von Strichninsky“ in der allerersten Ver-
filmung vom „Haus der Krokodile“, damals mit Tommi
Ohrner in der Hauptrolle. Er war also einer meiner
allerersten „Helden der Leinwand“..."


Dan Davis: Du bist ja in Berlin beheimatet. Was macht Berlin als Stadt für Dich aus und was sollte man
sich auf jeden Fall anschauen, wenn man sich dort verirren sollte?
 
Carsten Klatte: Berlin ist seit 20 Jahren meine Wahlheimat. Ich liebe und hasse diese Stadt. Ich glaube, das geht
jedem so, der in Berlin lebt. Berlin ist hässlich und schön zugleich. Sobald man gelernt hat, damit umzugehen,
möchte man es auch nicht mehr missen. Es ist so verdammt ehrlich. Leider ist jedoch in den letzten Jahren ein
anderes, für den Berliner nicht existentes Berlin dazu gekommen, das Medien-Berlin. Das beste Beispiel ist eine
im Moment aktuelle Serie auf Netflix. Sie heißt „Berlin Station“. Es geht da um CIA-Kram in Berlin. Schon in der
ersten fünf Minuten bist du in einem Techno-Schuppen und in der nächsten Szene siehst du dann den Protagonis-
ten, wie er im Viktoria Park vom Schinkel-Denkmal schaut - und in der nächsten Kameraeinstellung bist du am
Alexanderplatz. Sowas nenne ich mal eine fette Ausbeute. Berlin ist nicht Berghain oder sonst was. Berlin ist
alles, was von zu Hause aus dazwischen liegt. Als Berliner gehst du los, aber nicht irgendwo hin. Das tun halt nur
Touris oder Studis. Ich selbst, um mal den Touris auszuhelfen, empfehle eher abgelegenere „Sehenswürdigkeiten“,
zum Beispiel einen Kaffee im Jagdschloss Grunewald. Da kann man sich Bilder von Cranach anschauen, die wohl
noch aus dem Besitz der Kurfürsten stammen. Liegt im Grunewald, das Teil. Kulturell ist es gerade schwierig in
Berlin. Da die Volksbühne durch einen Intendantenwechsel gekippt wurde, was nur die Spitze des Kulturdesasters
darstellt, ist das empfehlenswerteste Theater zurzeit am Maxim Gorki zu finden oder sogar an der Neuköllner Oper.
Ich hatte neulich selbst ein Chanson-Abend in einem der wohl ältesten Berliner Theater, dem „O Ton“-Theater in
Schöneberg, auch ein sehenswerter Ort.

 
Links: Carsten Klatte von WIDUKIND.


Dan Davis: Als Gäste auf dem neuen
Album sind Mathias Eysen und Cellist
Martin Hofert mit dabei. Wie kam es
zu diesem musikalischen Stelldich-
ein?
 
Carsten Klatte: Martin habe ich bei
Goethes Erben kennengelernt, wo wir
beide Teil des Ensembles waren. Mat-
hias kenne ich schon seit über 10 Jah-
ren, unter anderem auch als Kollegen
vom Atze Musik Theater Berlin, wo ich
bei einigen Stücken die musikalische
Leitung hatte. Mathias war 1976 „Herr
von Strichninsky“ in der allerersten
Verfilmung vom „Haus der Krokodile“,
damals mit Tommi Ohrner in der Haupt-
rolle. Er war also einer meiner allerers-
ten „Helden der Leinwand“, da war ich
7 Jahre alt. Ich fand das erst neulich
heraus, da kannten wir uns schon 10
Jahre, was mich heute noch schmun-
zeln lässt, wie das Leben manchmal
trickst...
 
Dan Davis: Ein paar Worte zu dem
Stück „Galaxien Parcours“?
 
Carsten Klatte: Ein faustisches Stück
Musik.
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Frei nach dem Motto „Freiheit zur Phantasie“. Ein (kleines) Geh-Heim-nis.
 
Dan Davis: Das Universum ist wohl reich an Theorien. Einige davon stammen jedenfalls mit Sicherheit
von der Erde. Ist die Frage, ob diese Erde ein kosmischer Sonderfall ist und einzigartig, was Leben be-
trifft, oder doch eher nur ein kleiner Hort in einem Meer aus Zivilisationen in den Galaxien, eine Frage,
die Du für Dich schon beantwortet hast?
 
Carsten Klatte: Ich bin ein großer Freund von Aleister Crowley. Er hat, bzw. fand ich ihn in einer seiner Überset-
zungen, einen Begriff geprägt, das „atomare Bewusstsein“. Dieser Terminus, welcher heutzutage eigentlich durch
„Quantenbewusstsein“ ersetzt werden sollte, gibt dem Geist die Möglichkeit, das Leben als mehrdimensional an-
zusehen. (Vielleicht sogar „multidimensional“.) Diese Sichtweise ermöglicht es dem Denken, vieles zuzulassen.
Warum also nicht?! Die Frage ist nur, ob das Grobstoffliche und das Forschen dazu, einen Sinn machen, da sich
die Fragen nach der eigenen Existenz, meiner Meinung nach, auch nur über das eigene Bedürfnis lösen lassen.
Was bringt mir die Erkenntnis ferner Welten, wenn ich weder meinen Emotionalkörper kontrollieren kann, ge-
schweige denn die letzten Fragen des Lebens, die vom Tod, gelöst habe?! Es gibt eine Geschichte eines Yogis,
der, als ihm der Erzengel Michael erschien, sich zwar bedankte, ihn dann aber aufforderte zu gehen, weil er sein
Yoga beenden möchte. Ich habe mich immer köstlich amüsiert. Liegt doch so viel Weisheit in dieser kleinen
Geschichte.
 

Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis:
"Vielleicht sind wir das Überbleibsel einer Alien Spezies,
weil sie es nicht auf die Reihe bekommen haben, ihren
Emotionalkörper zu kontrollieren, siehe die Mythen von
Atlantis oder Lemurien. In Märchen, egal ob sie modern
oder antik erzählt werden, geht es doch immer eher um
das Vermitteln von inneren Werten."


Dan Davis: Was hältst Du von Forschern wie zum Beispiel Erich von Däniken, die die Möglichkeit für
wahrscheinlich halten, dass wir bereits Besuch von Außerirdischen bekamen?
 
Carsten Klatte: „Das Prinzip der Möglichkeiten ist unendlich!“ Ich bin Künstler. Alles was kreativ erscheint,
stimuliert meinen Spieltrieb. Ich bin ein großer Freund der Chaostheorie. „Wir“ haben das Muster eben noch nicht
richtig erkannt. Vielleicht, weil „wir“ die Brennweite nicht vergrößern. Im Augenblick verkleinern wir sie ja eher. Aber
auch hier wieder die Yogi Geschichte. Nur weil etwas anders ist, muss es nicht besser sein. Vielleicht sind wir das
Überbleibsel einer Alien Spezies, weil sie es nicht auf die Reihe bekommen haben, ihren Emotionalkörper zu kon-
trollieren, siehe die Mythen von Atlantis oder Lemurien. In Märchen, egal ob sie modern oder antik erzählt werden,
geht es doch immer eher um das Vermitteln von inneren Werten.
 























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Bild oben: WIDUKIND(er), mit James Schmidt, Jeniffer Paul, Mathias Eysen, Carsten Klatte, Thearter Galerie,
Yve Ehler-Klatte und Sebastian Scheibe.


Dan Davis: Hast Du derzeit einen Lieblings-Track auf dem neuen Album?
 
Carsten Klatte: Alle Tracks, die auf dem Album gelandet sind, denn es waren weitaus mehr im Pool, sind „High-
lights“ für mich. Sie erzählen eine Geschichte und wenn es nur meine eigene persönliche Geschichte darin ist.
Ich möchte da kein Kapitel vermissen.
 
Dan Davis: Für WIDUKIND hast Du ganz einfach die neue Musiksparte Post Apocalyptic Folk erfunden.
Was war damals für Dich der ausschlaggebende Anlass, das Projekt aus der Taufe zu heben?
 
Carsten Klatte: Ich wollte etwas mit deutscher Sprache machen. Viele meiner deutschen Fans fragten mich früher
immer, als ich noch „Lacasa del Cid“ machte, warum ich keine deutschen Texte machen würde. Ich war damals
einfach nur noch nicht auf die Idee gekommen, das zu tun. Ich arbeitete damals ständig mit Iren oder Amis zu-
sammen und empfand die deutsche Sprache als schwierig umzusetzen. Das hatte sich dann irgendwann geändert
und „Widukind“ gab dem dann eine Spielwiese. „Widukind“ ist als „Denkbild“ angelegt, als „Soziale Plastik“. Es
geht um das Kommunizieren einer Haltung hinter allem, was da auch immer ist, Literatur, Musik, Performance,
Memetik. In so einem Kontext funktioniert Sprache anders, da ist Deutsch nicht nur unumgänglich, sondern viel-
leicht sogar geeigneter, wegen ihres Detailreichtums.
 
Dan Davis: Du arbeitest in Deinen Videos auch viel mit Bildern. Gibt es derzeit einen Lieblingsfilm auf
diesem Planeten, der für Dich erwähnenswert wäre? Und hast Du schon den Spielfilm „Snowden“ in
Anlehnung an Edward gesehen?
 
Carsten Klatte: Ich habe so meine Probleme mit den aktuellen Filmen, das liegt aber auch teilweise an mir. Hab
wohl gerade sowas wie „klassische Wochen“. Ich lese lieber Bücher oder höre Musik. Snowden, ja. Habe ich
gesehen. Ich finde die „Realität“ ist da so absurd, dass ich den Film nicht richtig „wertschätzen“ wollte. Medien
an sich sind einfach so bizarr geworden, dass sich Fiktion oder Inszenierung erübrigt. Wenn du mich nach einem
Lieblingsfilm fragst, dann sind das ja Filme, die man sich immer wieder anschaut und da fällt mir ein Kurzfilm ein
von Kenneth Anger, „Lucifer Rising“. Weißt du, was so schön ist an diesem Film? Dass ich in jungen Jahren
dachte, die Hippies und danach ich, wären so cool, weil es um das Erwachen Luzifers geht, in diesem Film,
und dass seine Naivität der Zeit geschuldet wäre. Am Ende ist es genau anders herum. In diesem Film geht es
um seine Naivität, denn sie ist es, welche uns heutzutage abhanden gekommen ist. Luzifer ist omnipräsent, je-
doch ist die Naivität flöten. (Somit ist Luzifer heute sozusagen Jesus und die Naivität ist der Teufel... den „wir“
damals „cool“ fanden... Wasn Scheiß. ;o))
 

Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis:
"Wenn man sich mal mit den alten Ostdeutschen,
also jene, die das Leben vor der Wende noch kennen,
unterhält, merkt man, dass die echt entspannt sind auf
ne Art, wenn es zum Thema Überwachungsstaat kommt,
da sie das ja noch kennen. Sie haben eine gewisse
Gelassenheit in ihrem Nervensystem verankert, da sie
gelernt haben, wie man trotzdem lebt, trotz Überwach-
ungsstaat. Bewegung erzeugt Gegenbewegung. Yin
und Yang. Zwang erzeugt Rebellion, Rebellion erzeugt
Ordnung..."


Dan Davis: Der Überwachungsstaat – Ein Thema, welches Dich mit Besorgnis erfüllt, oder Dir doch
überwiegend ein Gefühl von Sicherheit gibt?
 
Carsten Klatte: Du fragst mich nach einem Bild und was ich dabei fühle? Das passt für mich nicht ganz zusam-
men, ehrlich gesagt. Ich finde, man sollte lernen, zwischen Gefühlen und Gedanken zu differenzieren. Ein Über-
wachungsstaat ist ein Gedanke, kein Gefühl. Besorgnis ist eigentlich auch ein Gedanke, selbst wenn es sich wie
ein Gefühl kommuniziert. Sicherheit kann ich auch nicht fühlen. Behaglichkeit vielleicht, Liebe auf jeden Fall.
Weißt du, wir leben in einer interessanten Welt. Die Welt ist gefährlich und wer „Die Kunst des Krieges“ von Sun
Zu gelesen hat, ist fein raus. Er hat gelernt, was es heißt, strategisch zu denken. Wenn man sich mal mit den
alten Ostdeutschen, also jene, die das Leben vor der Wende noch kennen, unterhält, merkt man, dass die echt
entspannt sind auf ne Art, wenn es zum Thema Überwachungsstaat kommt, da sie das ja noch kennen. Sie haben
eine gewisse Gelassenheit in ihrem Nervensystem verankert, da sie gelernt haben, wie man trotzdem lebt, trotz
Überwachungsstaat. Bewegung erzeugt Gegenbewegung. Yin und Yang. Zwang erzeugt Rebellion, Rebellion
erzeugt Ordnung. Ordnung erzeugt Unterdrückung, Unterdrückung erzeugt Chaos. Das ist der Lauf der Dinge. Ich
bin als Mensch nicht davon abhängig, was mein Recht auf Leben, Freiheit und - sagen wir mal - Glückseligkeit
angeht. Ich kann mich davon abhängig „machen“, ich bin es aber eigentlich nicht. Fremdbestimmt bin ich nur
dann, wenn ich nicht selbstbestimmt bin. Selbstbestimmt bin ich, wenn ich eine intrinsische Motivation verspüre,
einen Impuls aus meinem Inneren, dem ich Folge leiste. Ob ich dabei von einer Kamera überwacht werde, oder
meine biometrischen Daten ausgelesen werden, interessiert mich erstmal nicht. Sicher ist es beklagenswert,
allein schon welchen Zugriff; zum Beispiel; dein Computerhersteller auf deine Daten hat, allein schon weil die
Technologie so „Cloud“ basiert ist.


Bild rechts: Carsten Klatte, WIDUKIND.

Technik, in der Art wie sie konzipiert ist,
macht die auch zum Sklaven ihrer Ideologie.
Hat Technik eine Ideologie? Ich würde sagen
ja, denn unser Denken kreiert die „Devices“,
mit denen wir arbeiten und diese definieren
dann die Art und Weise, wie wir es tun. Der
perfekte Teufelskreis... Aber bin ich davon
abhängig? Meinen Glaubenssatz mache ich
mir letztendlich doch selbst und wenn ich
mich erstmal unabhängig gemacht habe,
kann mir, im eigentlichen Sinne, nichts mehr
passieren, da ich nicht mehr kontrollierbar
bin. Diese Freiheit zu erhalten ist ganz ein-
fach. Sein Innenleben, im Sinne von „sich
selbst als Sensor“ mehr in den Mittelpunkt
stellen.
 
Dan Davis: Das Musikstück „Die Lüge“
hast Du geschrieben, weil?
 
Carsten Klatte: Weil es diese Momente gibt
im Leben, in denen du „einfach fällst“ oder
die ganze Welt dir auf einmal vorkommt wie
auf einen Theatervorhang gemalt, welcher
dann aufgeht und die Bühne dahinter dann
leer ist.
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Dan Davis: Die Antwort der sogenannten „Lügenpresse“ war vor noch gar nicht allzu langer Zeit ein
Baby mit dem Namen „Fake News“ mit seinem Bruder „Fakten-Check“. Leider hat unsere Geschichte
aber gelehrt, vom wahren Auslöser des Vietnam Krieges über den Irak-Krieg und seiner „Giftgas-Lüge“
bis hin zu Walter Ulbricht und seiner Botschaft, niemand werde eine Mauer bauen, dass ausgerechnet
die „seriösen“ Mainstream-Medien, die jetzt mit dem „Fake News“-Finger auf andere zeigen, offensicht-
lich immer schon der größte Verbreiter von Lügen waren. Und deren „Fakten-Checks“ verweisen heute
gerne auf deren eigenen (“Geschichts“-)Quellen, was nicht immer zwingend etwas mit der Wahrheit zu
tun haben muss. Denn wer das Geld, bzw. die GEZ-Gebühren , der hat ja bekanntlich auch die Macht.
Wie weit geht Dein Glaube zugunsten der Massenmedien – und wo hat er seine Grenzen?
 
Carsten Klatte: Ich ersetze in meinem Leben Glauben durch Gewissheit. Damit möchte ich sagen, dass mich
das Leben lehrt, meine Wirklichkeit auf Erfahrungen aufzubauen, die real sind, nicht medial. Baudrillard ist ein
französischer Medienphilosoph, er hat zum Thema Medien und Massenmedien schon alles gesagt. Danielle
Ganser hat mir in einem seiner Vorträge ein gutes Wort empfohlen, „Medienkompetenz“. Es ist wie beim Essen,
wer sich Glyphosat verseuchte Nahrung antut ist selber schuld. Es gibt genug Informationen, aus denen man sich
eigene Gedanken ableiten kann, die vielleicht ja auch zu einer persönlichen Haltung führen. Autonom sein, also
souverän, selbstbestimmt, fängt an bei Introspektion, dann Meinungsbildung aufgrund der eigenen, aus der
Innenschau heraus entstandenen Bedürfnisse. In meinem Fall führte das zum Vegetarismus/Veganismus, was
die Ernährung angeht. Bei Informationen sehe ich das ähnlich. Es wäre mal schön, wenn der ganze Internet
Scheiß mal für ein paar Tage ausfallen würde, dann würden die Menschen vielleicht wieder merken, dass sie
sich nicht in ein Logikwölkchen auflösen, nur weil der digitale Irrsinn mal kurz angehalten wurde. Das Netz ist zu
schnell für den Menschen, der kommt mit seinem Denken ja gar nicht mehr hinterher. Nach-denken ist eben keine
Option mehr. Vordenken wäre gefragt, bzw. Vorwegnahme. Sowas kann aber nur intuitiv passieren, wenn es richtig
sein soll. Ich selbst habe mich in den letzten Jahren sehr dem Tai Chi Chuan zugewendet. Die Arbeit im TCC ist,
jeden Tag etwas „kulturliches“, zivilisiertes, angelerntes abzulegen, um so wieder ein Stück natürlicher zu sein.
Man muss nichts hinzufügen, wenn man quasi „perfekt“, weil natürlich, geboren wurde. In diesen Zustand gilt es
zurückzukehren. Das heißt „Handy aus“, „Rechner aus“, „kollektiv denken aus“ und einfach mal wieder die wich-
tigen Dinge tun, richtig stehen lernen, Haltung entwickeln, leben und atmen. Das klingt vielleicht merkwürdig für
einige, ist aber mein absoluter Ernst. Nichts tun ist angesagt. Wahrnehmen. Sich mit dem Natürlichen zu syn-
chronisieren. Joseph Beuys hat gesagt, wenn du das tust, macht dich das zum Künstler. Deshalb ist „jeder“ ein
Künstler, wie es im erweiterten Kunstbegriff heißt. Weil jeder lebt und atmet.
 

Carsten Klatte im Interview mit Dan Davis über die Mainstream-Medien mit ihrem "Fake News-Mittelfinger"
der "Lügenpresse" mit Verweis auf "seriöse" Quellen:
"Meinen Glaubenssatz mache ich mir letztendlich doch
selbst. Und wenn ich mich erstmal unabhängig gemacht
habe, kann mir, im eigentlichen Sinne, nichts mehr pas-
sieren, da ich nicht mehr kontrollierbar bin. Diese Freiheit
zu erhalten ist ganz einfach. Sein Innenleben, im Sinne
von „sich selbst als Sensor“ mehr in den Mittelpunkt
stellen."


Dan Davis: Du bist ja musikalisch auch mit anderen Bands immer wieder aktiv, sowohl als Live-Musiker,
als auch als Studiomusiker auf diversen Tonträgern. Unter anderen in der Vergangenheit für Project
Pitchfork, N. U. Unruh (Einstürzende Neubauten), Cassandra Complex, Girls under Glass oder auch Peter
Heppner. Um nur einige zu nennen. Gibt es hier derzeit Aktivitäten Deinerseits?
 
Carsten Klatte: Ja. Ich spiele für Peter Heppner Gitarre, ich toure mit Heinz Rudolf Kunze, wenn dieser Lesungen
gibt, dann spiele ich dazu Improvisationen auf der Gitarre, ich spiele gern bei Goethes Erben, sofern es sich ergibt,
da es ja ein flexibles Ensemble ist, ich habe türkische und postamerikanische Kollegen, mit denen ich arbeiten
möchte, ich plane neues mit NU Unruh; da ist schon noch einiges am Start. Ich brauche das. Ich bin Musiker.
Früher gab es halt Klubs, in denen wurde dann gejammt, da konnte man Musiker sein, das ist dann nochmal was
anderes, als Künstler. Ein Musiker ist sehr simpel gestrickt, eigentlich. Ich liebe es, mit verschiedenen Leuten
verschiedene Projekte zu „fahren“, das gibt so schöne Synergie Effekte.
 
Dan Davis: Planst Du ein weiteres Video zu „AVATAR“?
 
Carsten Klatte: Einiges in diese Richtung
 
Dan Davis: Für das Jahr 2018 nimmst Du Dir (wahrscheinlich) folgendes vor:
 
Carsten Klatte: Für mich gibt es da drei Buchstaben, was das Lernen angeht. T(raditionelle) C(hinesische)
M(edizin). Ich bin sehr begeistert, was das Meridian System der chinesischen Medizin angeht. Ich möchte mehr
darüber wissen. Vielleicht schaffe ich es in diesem Leben ja noch und werde Akupunkteur.
 
Dan Davis: Interessant. Danke!




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Widukind - Berlin - Bagdad
Video der Widukind CD "Berlin - Bagdad. 2013. www.subkultur.de
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Widukind - Caput Draconis
"Caput Draconis" vom Widukind Album "Avatar". (2017).Mehr Info www.subkultur.de .

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Widukind - Licht
Das Lied "Licht" ist ein Auszug aus der im November 2011 erscheinenden CD "Widukind". Für mehr Information siehe: www.periplaneta.com. Musik: Carsten Klatte. Gesang: Carsten Klatte und Yve Darksound. ...
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(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 7.12.2017)
(Copyright Bilder: Carsten Klatte / WIDUKIND)


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